Coole Idee - unbefriedigende Umsetzung
Die Grundidee und der Teaser haben mich angesprochen, musste allerdings schnell feststellen, dass ich den Schreibstil gewöhnungsbedürftig empfinde. Mir fielen ständige Beschreibungswiederholungen auf, die mir bereits nach wenigen Kapiteln auf die Nerven gingen. Ein Beispiel: der Begriff männlich fällt ständig. Was heißt das? Was soll mir das sagen und wieso fällt ständig diese Beschreibung?? Auch der Handlungsstrang ist nachzuvollziehen, jedoch muss ich dazu sagen, dass ich es ein wenig seltsam finde, dass das erste Buch in wenigen Tagen stattfinden soll, wenn sich vor Augen geführt wird, was in so kurzer Zeit passiert. Zumindest wie es beschrieben wird. Ich empfinde die meisten Gespräche zwischen den Charakteren sehr befremdlich, da sie auf mich nicht authentisch wirken. Die Protagonistin beschreibt ständig, dass sie ja keine Menschen mag und nicht mit ihnen näher in Kontakt treten möchte, was angesichts ihrer bisher beschriebenen Erlebnisse sehr verständlich ist, allerdings verhält sie sich in meinen Augen nicht wirklich so. Zusätzlich empfinde ich die Dynamik der Charaktere sehr anstrengend zu verfolgen. Der Endkampf ist auch total seltsam beschrieben. Wer normal denkende würde darauf warten, dass die Gegner zuende ihre Sprüche sprechen?? Ich gebe dem nächsten Teil noch eine Chance, denke allerdings, dass er nur beim nächsten Teil bleiben wird.


