
Das Buch „Die Tote im Rampenlicht“ ist ein Teil von Roland Zingerles Kärten Krimis rund um den Berufsdetektiv Heinz Sablatnig. Das Buch erzählt einen abgeschlossenen Fall und man kann die Bücher der Reihe auch unabhängig voneinander lesen. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gefallen und es hat nicht lange gedauert und ich war vollkommen in der Geschichte drin. Das Erzähltempo ist recht zügig und der Spannungsbogen im Laufe der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ebenfalls mochte ich es, dass man die Story nicht nur aus der Sicht von Heinz Sablatnig erlebt, sondern auch aus der Sicht von der Kriminalkommissaren und Heinz‘ Schwester Sabine. Gerade als sich die Lage zum Ende des Buches zuspitzt haben mir die schnellen Wechsel zwischen den beiden Perspektiven sehr gefallen. Die Charaktere haben mir sehr gefallen. Sie wurden gut und interessant vom Autor gestaltet und wirkten auf mich sehr authentisch. Heinz ist in seinem Beruf als Detektiv wirklich gut und das merkt man ihm auch an. Er hat eine gute Kombinationsgabe und auch das „um die Ecke denken“ liegt ihm sehr. Im Laufe des Falles bespricht er sich immer wieder mit seiner Schwester Sabine, denn auch die Polizei ist natürlich involviert. Den Austausch zwischen den beiden mochte ich wirklich sehr gerne. Ebenfalls gefiel mir auch der Einblick in Heinz‘ Leben außerhalb des Falles, denn man merkt recht schnell, dass etwas vorgefallen ist, was Heinz sehr mitnimmt. Mir hat „Die Tote im Rampenlicht“ auf jeden Fall sehr gut gefallen. Das Buch war durchweg spannend und man konnte einige Überraschungen im Laufe der Handlung erleben. Ebenfalls mochte ich das Setting am Wörthersee sehr gerne. Von mir bekommt das Buch daher fünf Sterne und ich kann es nur sehr empfehlen.
