Auftakt einer neuen Reihe, die in den rauen Highlands von Schottland spielt
Eine temperamentvolle Rothaarige trifft auf einen wortkargen, bärtigen Hünen – Brummbär meets Sunshine. Zwischen April und Callum flammt eine alte, heimliche Liebe mit voller Wucht wieder auf. Doch ein Geheimnis aus der Vergangenheit, das ihren Großvater betrifft, steht zwischen ihnen und droht alles zu zerstören.Gefühlvolle Spannung, eine starke Dynamik zwischen den Figuren und stimmige Spice-Szenen machen Lust auf mehr – ein vielversprechender Start, der neugierig auf die nächsten Bände macht
Die erste Hälfte fand ich ganz gut, aber dann nahm es eine Wendung, die mir überhaupt nicht gefiel
Zum Buch:
April ist Schauspielerin, war ehemals sehr erfolgreich, jetzt macht sie nur noch Trash. Als ihr Großvater starb kehrt sie zurück nach Schottland, um ihr Erbe anzutreten, eine Whiskey-Brennerei.
In der Brennerei arbeitet Malcon, er ist brummelig und erwartet nicht von April. Aber da die Brennerei nicht gut läuft, müssen die beiden zusammenarbeiten. Und das klappt nicht so gut.
Meine Meinung:
Mich sprach der Klappentext total an und ich mag Bücher die in Schottland spielen. Das Setting ist auch total schön. Eine Kleinstadt auf einer Insel, jeder kennt jeden. Mal lebt mit seiner Familie schon ewig dort. April verließ die Insel mit 18 und kehrte seither nur auf Besuch zurück. Jetzt, als gescheiterte Schauspielerin, kommt sie für längere Zeit. Und hier beginnt dann auch die Geschichte. Die erste Hälfte fand ich sehr schön. Ich mochte, wie schon erwähnt, das Setting. Ich mochte auch den brummeligen Mal, der schüchtern und einsam ist. Auch April machte eine schöne Wandlung durch. Ansich eine gut zu lesende Story ohne viel Tiefe. Dann machte sie eine seltsame Wendung, es wurde auf einmal sehr spicy, eher schon smut und so gar nicht mehr dem Anfang entsprechen. Mir war das dann doch zu ausführlich und zur gewollt spicy. Als wäre ein Schalter umgelegt. Ich mag es gerne eine bisschen prickelnd, aber zu genaue Details dürfen gerne geheim bleiben. Am Ende war ich dann doch etwas enttäuscht.
Atmosphärisch top, die Lovestory ist zu Beginn etwas holprig
Ach wie schön muss es in Schottland auf dem Land sein? Ein kleines malerisches Dorf, ein Herrenhaus mit einer Whiskydestillerie und das Meer, dass man hören und auf den Lippen schmecken kann. Von der Atmosphäre hat mich das Buch zu 100% abgeholt. In die Liebesgeschichte bin ich etwas holprig reingekommen. April und Mal kennen sich schon aus der Kindheit, warum es allerdings diese Spannungen nach ihrer Rückkehr gibt, ist zunächst ganz schön schwierig zu verstehen.
Ich mochte die Grundidee sehr und fand Mal nach außen auch wirklich grumpy, aber hot. Der Trope war schön umgesetzt. Nur hackte es hier und da an der Verbindung zueinander. Mit der Zeit wurde das besser und die Tension war wirklich greifbar.
Mir hat ein bisschen die Tiefe bei April gefehlt, vielleicht auch, weil die Beweggründe ihrer Rückkehr immer etwas schwammig für mich waren. Das Ende und die ganze Auflösung fand ich wieder sehr gelungen. In der zweiten Hälfte ist das Buch auch ganz schön spicy, an manchen Stellen war der spice für mich etwas zu plump, das kann teilweise an der Übersetzung gelegen haben. Trotz der Kritik an der ein oder anderen Stelle würde ich gerne mal zu einer Verkostung in die Destillerie gehen 😉
3⭐️