
“Vielleicht brauchte man manchmal tatsächlich einen anderen Menschen, der einen daran erinnert, dass in jeder Dunkelheit ein Funken Licht lag.” Starling Nights Band 2 konnte mich, genau wie der erste Teil, wieder mit seiner wunderschönen Atmosphäre und dem Setting überzeugen. Diese drückende, düstere Stimmung zieht sich durch das ganze Buch und hat mich erneut total abgeholt. Auch der Schreibstil war wie im ersten Band wieder sehr poetisch und bildhaft, was mir persönlich erneut richtig gut gefallen hat und perfekt zur Atmosphäre der Geschichte passt. Insgesamt habe ich mir mit den beiden Hauptprotagonist*innen in diesem Band allerdings etwas schwer getan. Ich dachte schon im ersten Teil, dass sie stellenweise etwas naiv waren, da wurde ich hier leider eines Besseren belehrt. 😅 Vor allem eine bestimmte Dynamik fand ich leider etwas schwierig. Für mich wirkte es stellenweise fragwürdig und fast schon problematisch, diese Art von Verhalten zu romantisieren, was mich beim Lesen leider etwas gestört hat. Positiv fand ich dafür, dass wir die anderen Charaktere besser kennenlernen durften und auch tiefere Einblicke in das eher kleine Fantasy-Worldbuilding bekommen haben. Gerade diese zusätzlichen Informationen haben mir gut gefallen und die Welt etwas greifbarer gemacht. Für mich persönlich hat sich dieser Teil leider zusätzlich auch etwas gezogen, wodurch mir stellenweise die Spannung gefehlt hat. Insgesamt konnte mich Band zwei atmosphärisch wieder total überzeugen, hatte für mich aber bei den Charakteren und der Handlung leider ein paar Schwächen.





























































