Reread hat sich nicht gelohnt
Ich habs das erste Mal vor ziemlich genau einem Jahr gelesen, damals war der Mai aber mein absoluter Binge-Reading-Monat. Ich brauchte also nur ein oder zwei Tage, um "Three Swedish Mountain Men" abzuschließen und demzufolge war ich zu sehr im Flow, um auf Einzelheiten zu achten. Jetzt komme ich aus einer Leseflaute und hatte Hoffnung, dass Lily Gold mich retten konnte, da ich das Buch letztes Jahr eigentlich recht gut wegsnacken konnte. Das war nicht so. Ich hatte große Schwierigkeiten, am Buch zu bleiben. Hatte ich letztes Jahr nur zwei Tage gebraucht, waren es diesmal zwei Wochen, es hat mich zwischendurch sehr wenig gejuckt, wie es weitergeht. Mein zweiter großer (und wichtigster) Kritikpunkt ist, wie Daisy als Protagonistin insbesondere aus Sicht der Love Interests dargestellt wird. Das glich mehr einem kleinen Mädchen als einer erwachsenen Frau. Immer wieder wurden ihre großen Augen und ihre geringe Körpergröße betont - Kurven hat sie aber natürlich trotzdem. Außerdem ist sie natürlich super tollpatschig und hilflos und braucht definitiv drei große starke Männer (die sich über sie hinweg in einer fremden Sprache unterhalten), die sich unbedingt um sie kümmern und sie jedes Mal, wenn sie die Hütte verlässt auch selbst anziehen, als wäre sie ein dreijähriges Kind, das das nicht alleine kann. Urks. Insgesamt werden es aber dennoch drei Sterne, quasi ein Mittelweg aus den zwei Sternen, die ich jetzt geben würde, und den vier vom ersten Mal Lesen.

























































