26. Nov.
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Rating:2.5

Das Konzept hinter "Bryan in the Basement" ist wirklich genial: eine maßgeschneiderte Horrorgeschichte, abgestimmt auf die Ängste und Lebensumstände eines bestimmten Lesers. Matt Shaw hat hier eine clevere Meta-Idee umgesetzt: Eine Figur, die erkennt, dass ihr ganzes Leben nur Fiktion ist – erschaffen von einem frustrierten Typen in seiner dunklen Kellerwelt. Leider hat mich diese spezielle Geschichte jedoch nicht wirklich abgeholt. Idee und Umsetzung waren durchaus stimmig – man merkt, dass da viel Überlegung drinsteckt – aber sie hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen. Trotzdem: Hut ab vor der Kreativität. Ich hoffe, Emily konnte sich darin wiederfinden und sich gruseln. — Handlung: Emilys Leben war noch nie einfach gewesen. Von einer schwierigen Kindheit bis hin zu einem Erwachsenenalter, das von verschiedenen psychischen Problemen geprägt war, glaubte sie fest daran, dass es nicht mehr schlimmer kommen könnte. Und selbst wenn, hatte sie zumindest ihren Therapeuten, auf dessen Rat sie sich verlassen konnte. Das heißt, bis Emily klar wurde, dass nichts in ihrem Leben wirklich real war – nicht einmal sie selbst. ​Jede Nacht träumte sie von demselben Mann. Ein abscheuliches, widerwärtiges Arschloch, das im Keller seiner Mutter lebte und seine Zeit damit verbrachte, sich in den sozialen Medien mit Gott und der Welt zu streiten. Und wenn er sich nicht gerade mit wildfremden Menschen anlegte? Dann versuchte er, seinen Debütroman zu schreiben. Auch wenn der Fremde die Details der Handlung noch nicht ganz ausgetüftelt hatte, so hatte er zumindest seine Hauptfigur bereits vollständig ausgearbeitet: eine junge Frau namens Emily.

Bryan in the basement: A Psychological horror
Bryan in the basement: A Psychological horrorby Matt Shaw