
Spätsommerlektüre 🌼
Orietta hat Träume und Ziele, doch im 19. Jahrhundert werden ihr Steine in den Weg gelegt und davon viele. Irgendwie magisch, unerwartet spannend und geheimnisvoll, das Setting war wirklich toll. Es spielt in Venedig, dreht sich um Existenz und Familienerbe und wie schnell es geht, dass sich löst eine Scherbe. Ein geheimnisvoller Fremder, stellt Oriettas Gefühle auf den Kopf und sie fasst ihren Mut zusammen und ergreift die Gelegenheit beim Schopf. Hierarchien in der Familie und die Unterdrückung der Frau in der Gesellschaft, wer trägt die Verantwortung und warum ist eine Frau keine ernstzunehmende Arbeitskraft? Verrat und falsche Entscheidungen machen das Chaos perfekt und Salondame Sibilla hält sich verdächtig bedeckt. Ich liebe den Schreibstil, möchte mehr von der Welt, bitte sagt mir es geht weiter, dass uns Flavia bald weiter erhellt! Es hatte paar Längen ja, doch kann ich die Kritik nicht ganz nachvollziehen, denn die Ausschmückungen waren notwendig für das große Ganze und die Details haben der Geschichte mehr Charme verliehen.
