Das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe.
Es war spannend und interessant zu lesen. Man konnte sich sehr gut einfühlen in die Hauptperson Marjola und hat mit gelitten, Freude gespürt und auch gezittert.
Ein tolles Buch!
Dystopische Bücher zählen eigentlich nicht zu meiner Standartkost. Aber für die Werke von Franziska Szmania mache ich gerne eine Ausnahme. Sie versteht es einfach, außergewöhnliche Settings zu erschaffen, die sich weit abseits der ausgetretenen Pfade bewegen. Und sowas liebe ich ja.
Die Idee, dass die Menschen als Herde über einen zerstörten Planeten ziehen, immer auf der Flucht vor dem Wetter, fand ich unglaublich faszinierend. Dabei ergibt der Aufbau der Herde, die Aufgaben- und Rangverteilung innerhalb und viele andere Ideen absolut Sinn.
Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich mitgefiebert, mit ums Überleben gekämpft. Denn überall lauern tödliche Gefahren, die immer wieder Opfer unter den Menschen fordern.
Besonders toll fand ich Marjolas Charakterentwicklung. Am Anfang ist sie einsam und von Zweifeln und Selbstvorwürfen zerfressen. Manchmal tut es richtig weh, sie dabei zu beobachten. Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren waren gut ausgearbeitet und glaubhaft dargestellt.
Für mich war das Buch von vorne bis hinten ein Genuss. Wenn ihr dystopische Romane mögt, dann kann ich euch dieses hier echt empfehlen.