Fangen wir mit dem besten an dem Buch an: Es ist im Vergleich zu den Vorgängerbänden deutlich kürzer. Das ist etwas, was mich an den Bänden davor sehr gestört hat und das tat dem Werk wirklich gut.
Inhaltlich ist es halt Tintenwelt. Wem die vorherigen Bücher gut gefallen haben, wird sicherlich auch hier viel Gutes finden. Ich finde die ständige Hoffnungslosigkeit in dieser angeblich "traumhaften" Welt anstrengend. Es ist immer alles schlimmschlimmschlimm und ungerecht, es gibt eigentlich keine Chance auf Erfolg und dann: Halt doch. Erzählerisch ist das eher schwach.
Es ist einerseits eine schöne Idee, Nebencharakteren mehr Raum zu geben, aber ich glaube als zeitlich losgelöste Geschichte hätte es besser funktioniert als als Folgeband. Ich verstehe auch den Wunsch dem schwarzen Prinzen und Staubfinger richtige Namen zu geben, aber es ist immer etwas schwierig, in einer existierenden Welt komplett neue Informationen einzubauen, die drei Bände zuvor nie auch nur angedeutet wurden. Oh und unterschiedliche erste Buchstaben für die Namen hätten auch geholfen, gerade am Anfang war es doch verwirrend.
Allgemein merkt man dem Buch an, dass es deutlich später veröffentlicht wurde (in der Realität verging mehr Zeit als in der Tintenwelt). Queere Beziehungen sind auf einmal ein Ding. Rassismus gegenüber dem schwarzen Prinzen wird mehr hervorgehoben. Es gibt mehr starke weibliche Charaktere. Wichtige und richtige Themen. Aber so richtig passen sie nicht in die bisher gezeichnete Tintenwelt.
Die Frage, ob jetzt das Wort oder das Bild stärker sind, trat sehr in den Hintergrund und wurde für mich nicht wirklich behandelt. Vielleicht mal in einem kleinen philophischen Unterton. Aber es ist auch schwer, wenn ich am Ende von Bildern doch wieder nur lese. Vielleicht wäre es eine interessante Idee gewesen, das Buch als Comic herauszubringen, um die Bildidee hervorzuheben,
Immerhin wurden die letzten offenen Fäden aus Band 3 hier zusammengeführt und das Ende ist runder. Damit ist jetzt aber auch gut, weitere Folgebände werde ich mir nicht mehr antun.
Süßes Sequel, vertraute Worte, schön! Manche Ecken fühlen sich etwas geschummelt an, aber ich mags.
Ich war ganz aus dem Häuschen als ich dieses Buch letztens im Regal einer Bekannten von mir entdeckt habe, denn ich wusste nicht das dieses Sequel existiert und ich war und bin noch immer sehr verliebt in die Welt aus Tintenherz.
Ich liebe den Schreibstil und mag auch die neuen und neu beleuchteten Charaktere. Die Tintenwelt ist ein Stück Heimat das ich gerne wieder betreten habe, aber als alleinstehende Geschichte würde ich "Die Farbe der Rache" wohl nicht weiterempfehlen.
Aus meiner sicht braucht die Geschichte den Bezug zu den anderen drei Büchern der Tintenwelt, um gut zu funktionieren, da man ohne den Kontext die Charaktereigenschaften und Handlungsweisen unserer Protagonisten wahrscheinlich nicht so gut nachvollziehen kann. Aber ja, es ist eine Wohltat wieder von Meggie zu lesen und Doria und Resa und Mo, auch wenn sie nicht das Hauptgeschehen der neuen Geschichte sind habe ich so gerne wieder Zeit mit ihnen verbracht.
Mein Hauptkritikpunkt:
Wir bekommen es in diesem kleinen Buch mit einer ganz neuen "Magiemechanik" zutun, die in der Tintenreihe vorher so nicht vorkommt. Sie ist interessant, fühlt sich aber nicht so ganz ausgereift an. Wie funktionieren die Regeln dieser neuen Art der Magie? Wer kann sie ausüben, woraus speist sie sich; was sind ihre Begrenzungen? Es gibt "gute" und "böse" Anwender dieser Magie, aber wie genau?
Zumindest für mich blieb das alles noch etwas vage und so fühlt sich diese neue Magie innerhalb der Geschichte für mich etwas willkürlich an. Einige Handlungspunkte wirken dadurch etwas funktional hinkonstruiert. Aber war trotzdem schön mal wieder durch Ombras Straßen zu wandern.
PS. Wofür die Wespen? :D
PPS. Hallo liebste P.illepalle, ich bin gerade sehr fleißig. Auch wenn das nur ein sehr kurzes Buch war, hoffe ich du bist stolz auf mich. Und vielen Dank für deinen schönen Brief! Liebe geht raus!
Wenn geschriebene Bilder lebendig werden und alte Narben neue Geschichten erzählen.
Nach fünfzehn Jahren Wartezeit fühlte sich das Aufschlagen dieses Buches wie eine Rückkehr zu langjährigen Freunden an. Cornelia Funke nutzt ihren unverwechselbaren, poetischen sowie bildgewaltigen Schreibstil, um die Leserschaft sofort wieder in die magische Welt der Bücher zu ziehen. In der literarischen Kritik wird besonders hervorgehoben, dass die Atmosphäre in diesem Band deutlich düsterer und reifer ausfällt als in der ursprünglichen Trilogie. Es ist ein großes Vergnügen, die vertrauten Orte erneut zu besuchen und dabei festzustellen, dass der Zauber der Tintenwelt über die Jahre nichts von seiner Kraft verloren hat.
Das Wiedersehen mit den altbekannten Charakteren wie Staubfinger, Meggie oder Resa sorgt für eine enorme emotionale Tiefe. In Leserforen wird oft diskutiert, wie authentisch Funke die Alterung ihrer Figuren darstellt, die sichtlich gezeichnet von den vergangenen Kriegen sowie Verlusten sind. Im Zentrum steht diesmal der Racheplan von Orpheus, der in Rezensionen fast durchweg als einer der bösartigsten und narzisstischsten Antagonisten der modernen Jugendliteratur beschrieben wird. Die Dynamik zwischen den Rückkehrern und den neuen Herausforderungen ist meisterhaft gezeichnet, wobei die Fachwelt besonders lobt, dass die Autorin hier kein bloßes Fan-Service betreibt, sondern die Themen Schuld und Vergebung konsequent weiterentwickelt.
Kritisch sehe ich jedoch das Tempo der Erzählung, welches stellenweise sehr gemächlich voranschreitet. Die Geschichte nimmt sich extrem viel Zeit für philosophische Betrachtungen, was zulasten der eigentlichen Action geht und zwischendurch etwas Geduld erfordert. Ich empfinde dies einerseits als Stärke, da es den nötigen Raum für die Macht der Kunst sowie der Illustration öffnet, doch ein wenig mehr Vorwärtsdrang hätte der Spannung gutgetan. Dennoch schließt das Ende den Kreis dieser epischen Reise auf eine Weise ab, die ich als sehr befriedigend sowie emotional stimmig wahrnehme. Für mich ist es trotz der kleinen Längen eine gelungene Fortsetzung, die beweist, dass manche Geschichten nur auf den richtigen Moment gewartet haben, um weitererzählt zu werden.
Wissenswertes
Cornelia Funke verfasste diesen vierten Band der Serie "Die Farben der Rache". Ursprünglich war die Reihe als Trilogie geplant, doch die Charaktere ließen die Autorin laut eigenen Aussagen nie ganz los. Das Buch thematisiert intensiv die Verbindung zwischen Illustration und geschriebenem Wort, was eine Hommage an Funkes eigene Anfänge als Buchillustratorin darstellt und in der Kunstszene für seine detailreichen Beschreibungen gelobt wird. In Fachkreisen wird oft diskutiert, dass der Roman die Grenze zwischen klassischer Jugendliteratur und anspruchsvoller Prosa für Erwachsene überschreitet, da die Themen Schuld sowie künstlerische Schöpfung sehr komplex behandelt werden.
Der 4. Teil der Tintenwelt-Reihe ist eher ein Spin-off, da der Fokus auf anderen Charakteren liegt. Der Esprit der ersten Teile fehlt hier etwas, die Figuren sind weniger ausgearbeitet.
„Schwarz war die Welt. Es war Nacht in Ombra. Nur die Mauern der Burg färbten sich rot, als hätte die untergehende Sonne sich zwischen ihnen versteckt.“
Mir war gar nicht klar, wie sehr ich diese Welt und ihre Charaktere vermisst habe. Die Drachenfliegen und die Glasmänner, die Gaukler und die mittelalterlichen Festungen...
Und natürlich Meggie, Mo, Fenoglio, Resa, Roxane und natürlich Staubfinger und seinen Freund den schwarzen Prinzen. In diesem letzten Tintenwelt-Buch will Orpeus an seinem Kindheitshelden Staubfinger Rache dafür nehmen, dass dieser seine Freundschaft abgelehnt hat:
Er lässt sich mit einer Schattenleserin ein und bannt alle, die Staubfinger liebt, mit grauer Farbe in ein Buch, wo sie langsam zu verblassen drohen.
Gemeinsam mit dem schwarzen Prinzen Nyame, Lilia, Baptista und seinem Stiefsohn Jehan muss er nun wieder mit aller Kraft um das kämpfen, was ihm am Herzen liegt, auch wenn das Grau schon längst nach ihm gegriffen hat.
Ich bin begeistert und berührt, beim Ende habe ich fast geweint. Dieses Buch zu lesen war, wie nach langer Zeit an einen Ort zurückzukehren, der für mich fast wie ein zu Hause war.
Ich weiß nicht wie lange es her ist, dass ich die Tintenherz-Reihe gelesen habe. Doch durch dieses Buch habe ich mich wieder so schnell in die Welt hineingelesen. Eine wunderschöne Fortführung der bisherigen Geschichte!
Das Buch "Die Farbe der Rache" ist der letzte Teil der Tintenwelt-Reihe.
Ich mochte die Reihe um die "Tintenwelt" sehr gerne, bereits als Jugendliche hatte ich die Teile 1-3 verschlungen. Letztes Jahr bin ich dann nochmal in die Tintenwelt mit Mo, Staubfinger und den vielen anderen Figuren abgetaucht und habe die Reihe als Reread gelesen. Dabei habe ich auch erfahren, dass es mit "Die Farbe der Rache" noch einen vierten Teil gibt, und natürlich musste ich auch diesen lesen.
Den Rückblick über den Inhalt von Teil 1-3 aus der Feder Orpheus find ich gut und hilfreich, vor allem um nochmal einen Überblick über die vergangenen Geschehnisse zu bekommen.
Der Schreibstil ist wieder sehr gut lesbar, die Sprache fast schon märchenhaft. Die Kapitel sind eher kurz gehalten. Besonders schön fand ich auch die kleinen Zeichnungen, die immer wieder an den Kapitelenden auftauchen und die Geschichte ergänzen.
Die Geschichte wird diesmal überwiegend aus der Sicht von Staubfinger erzählt, teilweise auch aus der Perspektive von Orpheus.
Etwas verwirrend fand ich, dass Staubfinger und der Schwarze Prinz im vierten Teil Vornamen bekommen haben, die dann auch noch sehr ähnlich waren (Nardo und Nyame). Das hat mich beim Lesen manchmal etwas aus dem Konzept gebracht, weil innerhalb von wenigen Sätzen beide einmal mit (neuen) Vornamen und dann wieder mit "Staubfinger"/"der schwarze Prinz" benannt wurden.
Insgesamt hat sich das Buch für mich eher wie ein Spin-off angefühlt als wie eine Fortsetzung. Viele Figuren aus den ersten drei Bänden, wie zum Beispiel Mo, spielen hier kaum eine Rolle, was ich schade fand.
Man kann Die Farbe der Rache gut lesen, aber man verpasst auch nichts, wenn man es nicht tut. In meinen Augen sind die ersten drei Bände die Hauptgeschichte der Reihe und der vierte Teil ist eher eine nette Ergänzung. Für Fans der Tintenwelt ist er dennoch ein Muss, weil man ein letztes Mal in diese tolle Welt abtauchen kann.
… aber eben auch nicht mehr. Die Geschichte hätte wahrscheinlich schneller erzählt werden können, nichtsdestotrotz war es schön, nochmal in die Tintenwelt eintauchen zu dürfen.:)
Bilder statt Worte - die Farbe der Rache im wahrsten Sinne
Im vierten Teil der Tintenwelt kehrt Orpheus zurück und will Rache, an Staubfinger und allen anderen, die ihn in seinen Augen verraten haben...
War Teil drei stellenweise relativ zäh, fliegt in Teil vier die Handlung gefühlt nur so dahin. Uns begegnen bekannte Figuren aber auch einige neue kommen dazu, die im Verlauf der Handlung teilweise entscheidend am Geschehen beteiligt sind.
Das Buch liest sich flüssig, die vielen (neuen) Namen irritieren stellenweise - vor allem wenn bekannte Figuren statt der Spitznamen aus Band 2&3 plötzlich mit ihren bisher unbekannten Namen angesprochen werden.
Teil vier beschließt die Reihe nun, bietet aber genug offene Fragen um einen fünften Teil nicht komplett auszuschließen.
Am Anfang habe ich mich schwer getan. Durch die vielen Figuren war der Einstieg etwas mühsam. Vielleicht empfiehlt es sich, die Trilogie vorher nochmal zu lesen. Als ich dann aber drin war, war es wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Die Schreibweise ist gewohnt dicht und bildhaft. Mir waren die Dialoge ein bisschen zu flach. Da konnte ich mich an mehr Wortwitz der vorherigen Bände erinnern. Für Fans der Tintenherz Trilogie natürlich ein Muss!
„… und doch hegte man, wenn sie sang, keinen Zweifel daran, dass die Liebe und das Licht immer stärker waren.“
Wie sehr habe ich mich darauf gefreut, nochmal in die Tintenwelt einzutauchen, die so ein wichtiger Teil in meiner Kindheit und Jugend war. Und wie schön war das Wiedersehen mit Staubfinger, dem Schwarzen Prinzen und Cornelia Funkes Schreibstil. Und die neue Hauptfigur Lilia hat auch direkt in mein Herz hineingefunden. Die Idee der Geschichte fand ich neu und eine gute Ergänzung zu dem bisherigen Fokus auf die geschriebenen und gesprochenen Worte. Gerne hätte ich in der Geschichte nur auch mehr Zeit mit Meggie und Mo, Elinor und Darius, Fenoglio und den anderen liebgewonnenen Charakteren aus den vorherigen Bänden gehabt. Und das Ende ging mir etwas zu schnell, auch wenn ich es schön fand, welche Bedeutung dem Gesungenen zukam.
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass der Einband ursprünglich anders aussehen sollte. Zum Glück wurde aber dann doch der Stil der anderen Tintenwelt-Bücher beibehalten. So reiht sich „Die Farbe der Rache“ wunderbar ein.
Schöne Fortsetzung mit nostalgischen Vibe wieder in die Geschichte einzutauchen
Am Ende habe ich richtig Gänsehaut bekommen.
Eine wirklich sehr schöne Fortsetzung der Tintenwelt Trilogie
Ich hoffe ja sogar, dass ein weiteres Buch auch noch kommt.
Das Buch hatte alles, was man sich wünschen kann in einem Fantasy Buch
Es ging um Freundschaft, Familie, es ging natürlich um viel Rache, teilweise war es auch sehr düster.
Ich fand es wirklich sehr schön, was am Ende mit Orpheus passiert ist und dass er sich einfach selber wieder zurück in seine Welt gelesen hat
Und es hatte ein wirklich sehr schönes Happy End.
Mir hat das Buch wirklich so so gut gefallen! Es sprach genau von den Charakteren, von denen ich noch mehr wissen wollte! In den ersten Büchern hat Cornelia Funke immer wieder begeistert, wie vielfältig die Gaben sind, die Bücher betreffen. Das Erfinden an sich, das Buch binden/reparieren, das Lesen und sich in Geschichten hineinträumen, das Sammeln von Büchern und das darum Kümmern, das Vorlesen von Büchern und das Gefühl von emotionalem Vorlesen und so viel mehr! Jetzt aber auch schon davor begann sie auch mit anderen Talenten und der Liebe und Berufung zu Dingen wie eben Feuer, Kampf für andere, Illustrieren, Schmieden, Pflanzen und so vieles mehr. Es ist wirklich begeisternd!
Es war schön, wieder in die Tintenwelt einzutauchen, aber es war anders als die bisherigen Bände.
Zunächst habe ich noch gewundert, weshalb der Schwarze Prinz und Staubfinger "richtige" Namen hatten und warum dieser vorher nie eine Erwähnung fanden, wenn Funke sie sich immer im Kopf gehabt hatte. Allerdings liefert das Buch auch die Erklärung für das warum. Ob es hierbei auch um Aufarbeitung von Rassismus geht (SCHWARZER Prinz) fällt mir persönlich schwer zu beurteilen, da es in Band 1 hieß, er hieße so, aufgrund der schwarzen Kleider, nicht aufgrund der Hautfarbe.
Zur weiteren Handlung:
Die Welt diesmal aus der Sicht von Nyame (Prinz) hat mir gut gefallen, aber ich habe Meggie und Mo vermisst und fand es sehr schade Meggies Bruder gar nicht richtig kennengelernt zu haben.
Die Handlung zog sich für mich sehr in die Länge und ein Spannungsfaden wird mir viel zu schnell und einfach aufgelöst. Auch das Ende an sich kam mir so simpel daher.
Ich habe mir vor drei Jahren dieses Buch gekauft und bin erst jetzt dazu gekommen es zu lesen bzw. es zu hören. Um ehrlich zu sein war ich etwas enttäuscht… Durch die vorherigen Teile hatte ich mich darauf gefreut, aber teilweise fand ich es zu langweilig. Ich fand es auch manchmal schwierig rauszufinden aus welcher Perspektive gerade erzählt wird.
Alles im Allem war das Buch nicht so wirklich meins, aber ich finde jeder sollte sich seine eigene Meinung darüber bilden.
Was soll ich sagen? Den Teil hätte es für mich nicht gebraucht.
Dass ich die ersten Teile der Tintenreihe gelesen habe, war schon einige Zeit her. Eine vernünftige und aufschlussreiche Zusammenfassung der ersten Teile, hätte ich sehr gut gefunden. Die Zusammenfassung aus Orpheus Sicht der Autorin hat mir leider nicht wirklich was gebracht. Die Autorin schreibt zwar selbst, dass man als Leser ja nach Zusammenfassungen googlen kann, aber wenn sie schon eine Zusammenfassung schreibt, warum dann nicht eine, die auch wirklich was taugt? Na ja.
Positiv war, dass ich sofort wieder in der Welt war und es sich angefühlt hat, als wäre ich erst gestern zuletzt da gewesen. Es geht diesmal ja hauptsächlich um Orpheus und Staubfinger, die anderen Protagonisten kommen tatsächlich auch kaum vor. Leider konnte mich das Buch einfach nicht abholen. Die Sogwirkung aus den anderen Teilen stellte sich nicht ein und ich war zwischenzeitlich ziemlich genervt. Irgendwie passierte nicht wirklich viel, wodurch das Buch ein paar Längen hatte, obwohl es ja schon relativ kurz ist.
Die Farbe der Rache war eine gute Fortsetzung und ein gutes Ende der Tintenwelt-Reihe. Nun sind alle Geschichten zu Ende erzählt, die erzählt werden mussten. Auch Orpheus hat seine Geschichte bekommen, fraglich ist nur, was er selbst vom Verlauf der Geschichte hält. Vermutlich nicht allzu viel.
Aber mir persönlich hat die Idee, seine Geschichte nochmal aufzugreifen und ihm auch ein Buch und somit Raum zu erzählen zu geben, sehr gut. Das Buch hat mich genauso begeistert, wie die anderen Teile der Reihe auch. Ich war voll in der Geschichte drin und bin nur so durch die Seiten geflogen. Unglaublich, was Cornelia Funke sich für Tintenherz und die Welt drum herum alles ausgedacht hat. Allein all die verschiedenen Wesen und Figuren mit ihren Fähigkeiten.
Irgendwie finde ich es schade, dass die Reihe damit nun endgültig zu Ende ist. Sie hat mir sehr gefallen. Gerne hätte ich noch weitere Geschichten aus Ombra und von all den Charakteren gelesen. Das Buch war spannend und flüssig zu lesen. Ich habe es sehr genossen und spreche eine Empfehlung aus, auch den Band zu lesen, wenn dir die Reihe gefallen hat.
Die Hauptcharaktere waren andere als in der Hauptreihe, doch die waren mir nicht weniger sympathisch wie die Hauptcharaktere der eigentlichen Trilogie. Sie haben sich im Laufe des Buches weiterentwickelt und ihre eigenen Stärken erkannt.
Die Geschichte endet mit einem Happy End, was super zu der Geschichte und der ganzen Reihe passt.
Wie wohl jeder hier, habe ich die ersten drei Bücher geliebt und verschlungen. Doch dieses hier hat mich einfach nur enttäuscht und ich habe es abgebrochen.
Ich bin mit gänzlich anderen Erwartungen an die Fortsetzung herangegangen. Im dritten Teil gab es einen kleinen POV von Dante, seine Fähigkeiten und seine Neugier hinsichtlich der anderen Welt, die er nie gesehen hat, weil er in der Tintenwelt geboren wurde.
Dass dieser Handlungsstrang nicht ausgeführt worden ist, hat mich enttäuscht.
Die Geschichte gefällt mir grundsätzlich, jedoch hat sie für mich wenig mit der Tintenwelt und den liebgewonnenen Figuren zu tun. Selbst Staubfinger und der Schwarze Prinz (die auf einmal Nardo und Nyame heißen obwohl sie 3 Bücher lang nie so erwähnt wurden) fühlen sich nach fremden Figuren an.
Das Buch hat mich daher leider nicht abgeholt.
Auch hier wieder: das ist KEIN Kinderbuch, egal was die Altersempfehlung sagt. Die Menge an on page Morden und wie oft über Vergew* gesprochen oder es sogar angedroht wird ist dafür einfach zu dolle.
Wenn man es als YA betrachtet ist es definitiv unterhaltsam, es hat eine deutlich schnellere pace als die anderen Teile und man merkt, dass es eher ein Spin Off sein soll und keine komplette Erweiterung der Trilogie. Die Hauptcharaktere verschieben sich zu Orpheus und seinem Handlanger auf der einen Seite und Staubfinger und der schwarze Prinz auf der anderen. Die beiden haben jetzt auch Vornamen, was aber ein bisschen das magische/mystische von ihnen nimmt, was ich in der Trilogie so geschätzt habe.
Orpheus ist ein mega guter Bösewicht und die Story funktioniert dadurch einfach sehr gut. Das Ende wird wie im vorherigen Teil auch recht schnell aufgelöst und es gibt auch keine so richtige Erklärung dafür, wie es dazu kommt. Aber das Buch hat trotzdem einfach Spaß gemacht.
Spannend und hat mich mitgerissen, obwohl es so anders war als die vorherigen Bände.
Der kleine Abzug deshalb, weil es mit den anderen 3 Teilen nicht so ganz mithalten kann, aber wie gesagt, es hat mich mitgerissen und ich wollte auch immer wissen, wie es weitergeht.
Ein wunderschöner Abschluss der Reihe. [Keine Spoiler]
Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ganz oft sind später geschriebene Fortsetzungen ja nicht so gut wie das Buch oder die Bücher davor. Die Farbe der Rache ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass das nicht immer so sein muss. Tatsächlich hat es mir stellenweise sogar etwas besser gefallen als der Rest der Reihe 😅… Ein wirklich schönes Stück literarischer Kunst.
~𝔻𝕚𝕖 𝔽𝕒𝕣𝕓𝕖 𝕕𝕖𝕣 ℝ𝕒𝕔𝕙𝕖 🖋️~
Ihr wisst gar nicht, wie sehr ich mich gefreut habe, mal wieder in die Tintenwelt abtauchen zu können. Mir war gar nicht wirklich bewusst, wie viel sie mir eigentlich bedeutet, bis ich dieses Buch angefangen habe. Ich habe fast alle aus der Tintenwelt vermisst. Dieses Buch hat mich zurück an den Zeitpunkt versetzt, als ich mit 8 Jahren den ersten Teil Tintenherz von meiner Oma und meinem Opa geschenkt bekommen habe. Damals hat mich diese Welt schon fasziniert, und das tut sie bis heute immer noch.
Diese Welt ist wirklich wunderschön, wenn der ein oder andere nicht wäre, aber ohne sie wäre es auch nicht so spannend. Es beginnt direkt mit Spannung, Trauer und Intrigen. Ich bin nur so von Seite zu Seite geflogen und konnte gar nicht genug bekommen. Es wurde nie langweilig. Der schwarze Prinz ist ein toller Charakter, der, obwohl er so viel Leid durchgemacht hat, nie sein gutes Herz verloren hat und für das kämpft, was richtig ist.
Diese Buch zeigt einem was Taten, Worte und die Erinnerung für eine Macht haben. Ich habe viele Tränen vergossen vor Freude aber auch vor Trauer und Fassungslosigkeit
Das Ende war passend und ich hoffe es gibt noch ein weiteres Buch 🥹
5/5⭐️
Nett für zwischendurch, konnte mich allerdings leider nicht fesseln
Es war schön wieder in die Tintenwelt zurückzukehren. Allerdings hat es mich nicht so mitgerissen wie die ersten drei Teile, ich weiß nicht woran es lag. Entweder an der Geschichte oder an meinem Alter. Es war trotzdem schön zu lesen und vielleicht für die jüngere Generation geeigneter
Ich habe die Bücher der Tintenwelt vor Ewigkeiten als Teenagerin gelesen und hatte die Befürchtung in die Geschichte nicht richtig reinzukommen aber am Ende des Buches befindet sich eine kurze Zusammenfassung aus Orpheus Sicht geschrieben und ich muss sagen es war ein Gefühl von Heimkehr. Nach so langer Zeit wieder in die Tintenwelt zu versinken war einfach nur schön. In dem Buch ging es hauptsächlich um die Geschichte von Orpheus und Staubfinger, was ich sehr interessant fand. Zunächst war es etwas schleppend aber je weiter ich las, desto spannender wurde es. Ich mag den Schreibstil von Cornelia Funke sehr gerne, sie beschreibt die Welt gut aber nicht zu detailliert.
Die Leihfrist lief ab, bevor ich das Hörbuch beenden konnte, und während den fast drei Wochen seitdem hatte ich kein einziges Mal das Bedürfnis zu erfahren, wie es ausgeht 🤷♀️
Zu Beginn war es wirklich schön, wieder in die Tintenwelt einzutauchen, aber weder die POVs noch die Handlung konnten mich langfristig fesseln. Ich kann die Wahl, den schnöde bösewichtigen Bösewichten so viel Aufmerksamkeit zuteil kommen zu lassen, nicht nachvollziehen und leider haben die POVs von Straubfinger und dem Schwarzen Prinzen mir nicht das gegeben, was ich erhofft hatte. Viel lieber hätte ich ein Prequel gelesen, in dem die beiden gemeinsam ein tatsächlich spannendes Abenteuer bestreiten und wir tatsächlich bei deren Backstory dabei sein dürfen, anstatt nur ein bisschen Schwelgen in Erinnerungen zu bekommen.
Bedauerlicherweise kommt hinzu, dass ich Steinernes Fleisch nicht mochte, weshalb die Erweiterung der Tintenwelt zur Reckless-Welt mich nicht abholen konnte. Ich gönne den Reckless-Fans die Verflechtung beider Geschichten und bin trotz der harschen Worte nicht allzu verbittert. Ich nehme einfach hin, dass Farbe der Rache nicht das ist, was ich mir von einer Rückkehr in die Tintenwelt gewünscht habe.
Das Buch ist meiner Meinung nach ein langatmiger Epilog, der nicht unbedingt sein musste, aber anderen Lesenden Nostalgie und Freude bereiten kann.
Bin etwas zwiegespalten, was das Buch angeht. Cornelia Funke hat es wieder geschafft, mich mit ihrem Schreibstil sofort wieder in die Tintenwelt zu ziehen und wenn man die Geschichte für sich stehend betrachtet, ist sie auch ganz schön. Ich finde aber Orpheus einfach nur furchtbar und manchmal waren es mir dann irgendwie auch zu viele Anspielungen auf die Spiegelwelt.
Ich finde den Teil hätte man sich sparen können. Der 3. Teil hatte ein gutes Ende, nicht dass das Ende aus diesem Teil schlecht wäre, aber die ganze Geschichte ist überflüssig. Außerdem dachte ich, dass die Reihe für Kinder sei, allerdings fand ich einige Infos nicht gerade angebracht für Kinder. Mit den Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden. Ich bin auch ab und zu abgeschweift, weil es nicht spannend genug war.
„Die Farbe der Rache“ ist eine schöne Erzählung voller spannender Ideen, die atmosphärisch und sprachlich an die vorherigen Teile anknüpfen kann und doch an einigen Stellen mit gemischten Gefühlen zurücklässt.
Der Einstieg in die Geschichte war zunächst etwas steifer und unzugänglicher als in den vorangegangenen Bänden; Ich hatte den Eindruck, dass stilistisch spürbar ist, dass Cornelia Funke selbst auch wieder in die Welt und zu ihren Figuren finden musste. Sehr Vieles, das man als Leser:innen-Wissen hätte voraussetzen können, wurde recht hölzern und raumnehmend als Grundlage abgehandelt. Die Zusammenfassung der bisherigen Erzählung am Ende des Buches finde ich jedoch als Erinnerungsstütze sehr sinnvoll, wenn auch vielleicht falsch platziert.
Nach diesen ersten, dadurch etwas schwergängigeren Seiten entfaltet die Autorin allerdings eine sehr interessante und fein gewobene Geschichte, die wieder einmal von einer großen Freude an Sprache, Wörtern und dem Erzählen zeugt! Lieb gewonnene, aber bisher nur als Nebenakteure agierende Figuren dürfen hier nun das Geschehen lenken. Damit lösen sie die alte Besetzung ab, was nach den ausgiebig erzählten Geschichten der vorherigen drei Bände eine durchaus nachvollziehbare und erfrischende Idee ist. Dennoch liegt hier in der Umsetzung eine der größeren Schwächen der Erzählung. Was in den anderen Bänden meisterlich gelungen ist, kommt in „Die Farbe der Rache“ einfach zu kurz: In dem deutlich schmaleren Buch erscheinen die neuen Protagonist:innen zwar nicht völlig flach und dimensionslos, aber an die charakterliche Dichte und Tiefe der Vorgänger kommt es nicht heran. Zudem habe ich Figuren wie Meggie, Mortimer und Elinor auch einfach als bereits ins Herz geschlossene und unglaublich ausgearbeitete Protagonist:innen vermisst. Auch die Welt, von der ein im Grunde spannendes und lockendes neues Areal gezeigt wird, erscheint nicht auf die gleiche Art lebendig und sinnlich erlebbar wie Ombra und Umgebung in der bisherigen Erzählung. Bedauerlicherweise fällt das Finale ebenfalls der Kürze zum Opfer.
[Achtung Spoiler]
Die lang im Dunkeln gehaltene und spannungsvoll erwartete Antagonistin wird überraschend schnell überwältigt und auch der große, über die anderen Bände famos hassenswert ausgestaltete Bösewicht Orpheus ist letztlich schnell und unspektakulär gefangen. Trotzdem wurden in dieses Finale ganz im Geiste der Reihe viele interessante und gänzlich wundersame Ideen eingeflochten. Überraschend passend und bedeutungsschwer hebt sich wiederum Orpheus' Bestrafung vom schnell abgehandelten finalen Kampf ab.
Dass in diesem Band statt der Macht von Sprache, Wörtern und Stimme anderen Kräften wie der der Musik und der Malerei eine zentrale Rolle zukommt, empfinde ich als stimmig. Es macht das Spektrum an Zaubern, die Kunst auf uns entfalten kann, umfassender und ist eine schöne Bereicherung! Aber auch dieser neuen Komponente und ihrem Potential wird zu wenig Raum gegeben und dies zeigt sich dann ganz besonders an der von mir mit Spannung erwarteten Auflösung des Konflikts/Dilemmas. Der Konflikt — geliebte Menschen sind in einem Buch durch meisterhafte Malereien gefangen und werden von einem sich ausbreitenden Grau zersetzt — baut auf der Prämisse auf, dass ihre Rettung unmöglich ist („Niemand kann die, die [die Bilder] zeigen, befreien.“). Entsprechend erwartet man als Leser:in eine kluge und gut durchdachte Wendung. Diese wirkt dann allerdings eher erratisch und unnachvollziehbar, wird sie doch der geschaffenen Ausgangslage nicht gerecht. Sie ist poetisch, aber folgt keiner bisher angedeuteten „Regel“ der Tintenwelt oder der erdachten magischen Systeme. Diese Form von inkonsequentem und sinnwidrigem Auflösen findet sich im Grunde auch als Orpheus nur für seine Bestrafung wieder seine Fähigkeit nutzen kann – es ist zwar an sich ein absolut stimmiges Ende, aus der Welt, die er so dringend beherrschen wollte, verbannt zu werden, aber gleichzeitig ein wenig enttäuschend. Die Lösungen wirken alle etwas wie ein „Deus-ex-machina“-Moment.
Die Narration, die Charaktere, das Setting und die finale Wendung hätten m. E. mehr Umfang verdient und auch gebraucht.
[Ende Spoiler]
Nichtsdestotrotz handelt es sich bei „Die Farbe der Rache“ um eine schöne Erzählung, voller Wunder und gelungener Einfälle, die, wenn sie die Tintenwelt-Reihe auch nicht abrundet (denn das war schlicht nicht notwendig), so doch gut an die vorangegangenen Bände anschließt. Der letzte Band dieser wunderbaren Reihe beweist einmal mehr, dass Cornelia Funke eine passionierte und großartige Erzählerin ist, deren Erzählungen altersunabhängig empfehlenswert und bereichernd sind.
Orpheus schmort nach seiner Niederlage vor sich hin und will Tag nehmen. Seine Stimme scheint ein wenig eingerostet, sodass hier die Worte in den Hintergrund rücken und die Farben ihre Bühne bekommen.
Ein phantastisches Werk mit Spannung über Rache und Freundschaft.
Typisch Tintenwelt - trotz der großen Pause mehrerer Jahre hat sich dieses Buch wie nach Hause kommen angefühlt. Die Tintenwelt hat einen am Anfang des Buches umarmt, wie einen alten Freund, und am Ende wieder losgelassen.
Bin ehrlich etwas traurig, dass der vierte Band jetzt auch zu Ende ist. Aber wer weiß? Vielleicht kommt ja noch ein Band? Würde mich freuen 🥰
Es war schön mal wieder was über die Tintenwelt zu lesen, auch wenn es schwer war nach der Zeit wieder dort rein zu kommen 😂.
Aber leider ein Stern Abzug, da mir dieses Mal etwas Spannung gefehlt hat. Ich fand es war ein langes drauf hin lesen was schlimmes passieren könnte und nach ein paar Seiten gefühlt war schon alles vorbei.
Aber trotzdem ein gutes Buch sonst
Ich lieebe einfach den Schreibstil von Cornelia Funke! Besonders schön finde ich beim Hörbuch die Musik, die die Kapitel voneinander trennt. Die Story an sich war auch in Ordnung und hatte durchaus Spannung, aber irgendwie kann ich mir nicht helfen: Sie hat mich nicht so wirklich interessiert und abgeholt. Vielleicht zum falsches Zeitpunkt gehört? Ich weiß es nicht, kann mir aber durchaus vorstellen, dass es anderen nicht so geht wie mir.
Ich bin mit der Tintentrilogie aufgewachsen, sie hat mich zum Lesen von Fantasy gebracht und ist wohl auch der Hauptgrund, warum ich heute selbst Fantasyromane schreibe. Umso fantastischer fand ich es, auch als Erwachsene wieder in die Tintenwelt abtauchen zu können. Die Figuren haben sich wie alte Freund*innen angefühlt, die ich nach über 15 Jahren erneut besuche. Sie haben mir ein Gefühl von Zuhause vermittelt, von Nostalgie und Wachstum. Zugleich denke ich, dass es kein Buch ist, das ich Menschen empfehlen würde, die keine emotionale Verbindung zu den vorherigen Bänden haben. Zu klein ist die Handlung, zu viele Ungereimtheiten und plötzliche Geschehnisse finden statt. Es fühlt sich beinahe wie eine Novelle an, die eine Ergänzung zur Tintenwelt darstellt und keine tatsächliche Fortsetzung.
Die Geschichte die sich in den drei Haupt-Büchern abspielt hat war für sich abgeschlossen und gut so.
Diesen Zusatzteil hätte die Geschichte nicht gebraucht..
Die Farbe der Rache habe ich direkt nach meinem Reread der Tintenwelt-Trilogie gelesen – und obwohl es ein netter Zusatz zur bekannten Geschichte ist, kommt es für mich nicht an die ersten drei Bände heran. Maggie und Mo haben mir spürbar gefehlt, und das hat die Geschichte für mich weniger fesselnd gemacht.
Dennoch: Wer mehr über Staubfinger, Orpheus oder den Schwarzen Prinzen erfahren möchte, bekommt hier auf jeden Fall spannende Einblicke. Für Fans dieser Figuren lohnt sich das Buch – auch wenn es kein Muss ist wie die ursprüngliche Trilogie.
Ich hab mich total gefreut, dass es nochmal einen Teil zur Tintenwelt gibt.
Und diesmal lernt man noch mehr aus dieser Welt kennen, endete Gegenden, Wesen und Arten von Magie.
Ich fand es sehr schön geschrieben, eine erwachsenere, emotionale Reise, auf der wir Staubfinger begleiten.
Das Buch spielt fünf Jahre nach den Geschehnissen aus Tintentod, die altbekannten Figuren sind ein Teil dieser Geschehnisse und man bekommt einen Einblick, in deren Leben nach Tintentod.
An sich habe ich mich total gefreut, in die Tintenwelt zurückzukehren! Allerdings kann ich mich kaum noch an die Geschehnisse aus Tintentod erinnern, weshalb es für mich die ganze Zeit recht schwierig war, mit den Charakteren und ihrem Beziehungen mitzukommen. Die Handlung war zwar grundsätzlich interessant, aber hat mich nicht vom Hocker gehauen. Trotzdem fand ich es toll, Meggie, Staubfinger, Mo und die anderen erneut zu treffen. Cornelia Funke hat eine ganz besondere Art Geschichten zu erzählen und diese Reihe wird für immer einen Platz in meinem Herzen haben.
Das vierte Buch der Reihe hat der ganzen Geschichte einen würdigen Abschluss gegeben. Ich habe die Bücher geliebt! Und ich bin ganz traurig, dass es nun vorbei ist, und ich erstmal nicht erfahre, wie es mit den Charakteren weitergeht.
Das Buch war spannend und düster und erzählt die Geschichte von Freundschaft und Hoffnung! Es lohnt sich auf jeden Fall!
Eine wahre Wohltat wieder in die Welt zu tauchen, man fühlt sich direkt angekommen und ich habe diesen Teil sehr geliebt 🥰
Es war eine wirklich aufregende und anstrengende Zeit in dem Buch und genauso war es einfach so schön sie alle wieder zu sehen, und zu lesen (außer Orpheus versteht sich). Die Einleitung zu was vorher passiert war fande ich von Cornelia sehr gut beschrieben und ich konnte direkt mit Staubfinger in die Story eintauchen. Der Bildliche Aspekt des Buches hat mir sehr gefallen und auch das eben in diesem Teil weniger um die Worte an sich ging sonder mehr darum was eben auch Farbe, Bilder und auch Lieder alles verursachen und heilen können ❤️ man hat zwischendurch wieder so mit Staubfinger mitgefiebert und ich hab einfach gehofft das alles gut geht und sie sie alle "befreien" können. Nyame bzw. Den schwarzen Prinzen fand ich in diesem Teil sehr toll und vorallem Lilia hat es mir wirklich angetan. Der Schreibstil von Cornelia und die Welt die sie uns erschaffen hat geben mir einfach immer ein gefühl von Glück, Heimat und Kindheit. Es ist spannend, emotional und sehr sehr aufwühlend. Ich fande es wirklich einen tollen Abschluss ❤️
Ich denke jeder hier hat sich Mega gefreut das die tintenwelt in die nächste Runde ging.
Ich fand den Abschluss super.
Das einzige was ich zu bemängeln habe, sind die ganzen „neuen“ Namen. Man braucht tatsächlich bisschen länger um es flüssiger lesen zu können.
Warum hat man die Namen nicht gelassen wie sie sind?
Ansonsten hat Cornelia Funke einen guten Abschluss zur tintenwelt geschrieben, und endlich hat auch Orpheus das bekommen was er verdient.
Ich bin froh, dass die Geschichte nun zu Ende ist. Der Teil war weniger spannend, holprig und wirkte auch weniger liebevoll. Dennoch war ein Wiedersehen mit den bekannten Charakteren eine nette Abwechslung.