Bekannte Botschaften im Mondschein
Was wäre, wenn man Bücher von Michiko Aoyama und John Strelecky miteinander kreuzen würde? Genau diese Art von Buch ist für mich „Das Mondscheincafé“. Etwas völlig Neues bekommt man hier zwar nicht geboten. Cafés laden schließlich nicht ohne Grund zum Philosophieren ein. Dennoch fand ich die Verbindung aus Astrologie, Spiritualität und der Vorstellung eines unendlichen Universums durchaus angenehm zu lesen. Leider war ich komplett raus, als die „arbeitenden“ Katzen ins Spiel kamen. Ich meine zu wissen, dass Katzen in Japan Glück, Wohlstand und Schutz symbolisieren. Diese Symbolik beziehungsweise Andeutung hätte für mich völlig ausgereicht. Die tatsächliche Umsetzung wirkte auf mich eher befremdlich als bereichernd. Auch die Schicksale, Begegnungen und Erfolge der verschiedenen Figuren konnten mich emotional nur bedingt erreichen. Trotzdem merkt man dem Buch an, dass es mit bekannten, aber grundsätzlich positiven Botschaften arbeitet: offen für Veränderungen zu sein, Chancen wahrzunehmen und die Welt um sich herum bewusster zu betrachten. Mein Herz hat das Buch nicht unbedingt erwärmt. Dennoch war es eine angenehme Lektüre für zwischendurch und insgesamt völlig in Ordnung zu lesen.



























































