
Zwischen Punsch und Zimtschnecken wartet die Liebe
Julia hatte die Nase gehörig voll von Weihnachten und es hätte zu gern ausfallen können, doch leider ging es nicht nach ihr. Nachdem sie erfahren hat, dass sie plötzlich arbeitslos ist, steht sie später vor dem Haus, in dem sich ihre Wohnung befindet und darf nicht rein. Ein Wasserschaden. Das kann doch alles nicht sein. Kurzerhand macht sie sich auf den Weg zu ihrer Schwester Bella in ihre alte Heimat, wo sie sich mit dem Backen von Zimtschnecken die Zeit vertreibt und in der Novemberkälte eben diese verkauft und Punsch in einer kleinen Hütte im Freien ausschenkt. Dabei sollte sie sich endlich mal um einen neuen Job für ihre Zukunft kümmern. Als plötzlich der attraktive Lehrer Alex in ihrer Unterkunft auftaucht, flattern plötzlich viele kleine Schmetterlinge aufgeregt umher. Schon nach kurzer Zeit muss sich Julia eingestehen, dass sie sich nicht mehr so sicher ist, ob ihr bisheriger Lebensstil der ist, den sie auch weiterhin gehen möchte… Eine schöne Geschichte über Neuanfänge, Mut, Freundschaft und der Liebe. Die Handlungsorte und auch die Protagonisten sind real beschrieben, wodurch man sich beim Lesen prima verbunden fühlt. Die Story selbst ist teilweise recht vorhersehbar, was das Leseerlebnis aber kaum schmälert. Die Charaktere sind liebenswert, halten zusammen und ihre gemeinsame Geschichte lädt zum Nachdenken ein. Der Schreibstil ist bildlich, flüssig und modern und die Kleinstadt-Vibes sorgen für einen weiteren Wohfühlfaktor. Für diese winterliche Kleinstadt Story vergebe ich 5 Zimtschnecken und eine klare Leseempfehlung. Ich kenne die ersten drei Bände tatsächlich nicht, konnte aber ohne Schwierigkeiten folgen, da die Bände unabhängig lesbar sind.
