Matt, ein Klavierbauer, lebt mit seiner Tochter und dem kranken Vater in den Bergen Vermonts. Eines Tages platzt der Rockstar Vi-Dea in die Idylle und stellt sich als die frühere Klassenkameradin von Matt heraus. Sie stammt aus dem verfeindeten Nachbarort und hatte damals Klavierstunden bei seinem Vater bekommen. Es hatte zwischen den Beiden eine besondere Atmosphäre geherrscht. Urplötzlich war sie dann mit ihren Eltern weggezogen, ohne sich von Matt zu verabschieden. Dies hat ihn damals, wie heute, sehr verletzt, weshalb er jeglichen Kontakt mit ihr vermeiden will.
Allerdings passt das so gar nicht in Violettas Pläne. Sie will nämlich unbedingt einen von Matts „ZauberFlügeln“ kaufen, um eine neue Karriere zu starten. Und außerdem ist auch das Kribbeln von damals noch immer da.
Es muss erst einiges passieren, und so manche Schneeflocken den Boden erreichen, bis sie Chancen auf diesen Flügel bekommt. Lasst euch gesagt sein, so einiges Schöne, aber auch so manches weniger Schöne passiert. Langweilig wird es jedenfalls nicht.
Es ist mein erstes Buch von Julia Stirling, und ich bin begeistert. Begeistert von dieser Geschichte, Julias Art zu schreiben, ihrer Worte, mit denen sie wunderbare Landschaften und Szenen erschafft. Sie schafft es hervorragend die Emotionen der Protas zu transportieren und auch die Verschiedensten beim Leser hervorzulocken. Es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf und an Spannung mangelt es keinesfalls.
Liebst du Wintergeschichten mit viel Schnee, besonderen Momenten voll Liebe und Glück, Knistern und Funkenschlag, aber auch Augenblicken des Schmerzes, dann bekommst du von mir eine eindeutige Leseempfehlung.
Violetta ist ein Rockstar und spielt eines Tages einen ganz besonderen Flügel. Sie machte sich auf den Weg zu ebendiesem Klavierbauer, der die Flügel herstellt, als sie bemerkt, das er ihre Jugendliebe ist...
Ich liebe eigentlich alle Romane von Julia Striling. Doch leider bin ich mit diesem nicht ganz so warm geworden. Es hat mir die Tiefe gefehlt und es ist nicht sehr viel passiert. Das Setting empfand ich allerdings wunderschön. Für eine schöne Geschichte mal zwischendurch ist er aber durchaus empfehlenswert ☺️
Mein Fazit: Eine Geschichte für Herz, einfach zum Wohlfühlen, in den Bergen mit Unmengen an Schnee und ganz viel Liebe, Musik und Herzschmerzgefühl.
Du magst jede Menge Schnee, Winterfeeling, Vermont, zwei Seelen, die sich nach vielen Jahren wieder begegnen und Musik, dann musst du in Winterzauberliebe eintauchen und zwar direkt hinein in die Handlung. Matt versucht das nötige Kleingeld für die Krankenhausrechnungen und Therapien für seinen Vater aufzubringen. Seine Tochter Jessie ist eine optimistische junge Frau, mit der Hoffnung mit ihrem B & B Gäste zuvorkommend verwöhnen zu dürfen. Und Violetta sucht den einen Flügel, der ihre Musik einfach noch perfekter macht und sie so klingen lässt, wie sie sein soll. Dazu führt sie ihr Weg in die alte Heimat ihrer Kindheit und frühen Jugend. Hier verbinden sie geschmückte Gefühle und Erinnerungen. Und sie muss sich schneller mit den Carlisles auseinandersetzen als gedacht. Sie wird nicht von jedem besonders freundlich empfangen, aber sie erkämpft sich gehör und plötzlich muss sie aus einer brenzlichen Situation gerettet werden. Aber ab hier wird es einem nur noch warm ums Herz, von eiskalt zu kuschelig warm und knistert heiß. Aber jene intensive kurze Zeit wird unterbrochen und das reale Leben ruft. Es endet in einem Epilog.
Etwas Kleinstadtfeeling mit Erinnerungen an damalige Zeiten, aber die Konzentration liegt ganz klar auf dem Anwesen der Carlisles. Streitpotenzial, eine neue Chance einer alten unverhofften Liebe, neckende Protagonisten, liebenswürdige Nebencharaktere und eine wunderschöne kuschelige eingeschneite Hütte für unbeschwerte Stunden. Es hat sich einfach ein unglaublich schönes Lesegefühl ergeben. Auch das alter der Protagonisten ist sehr passend und für die Story genau richtig. Gefühlstechnisch wird alles geboten.
Violetta Masters, 42, ist ein Rockstar und seit vielen Jahren auf der Bühne unterwegs. Ihre Liebe zur Musik hat mit Klavier spielen begonnen und dieses Instrument verehrt sie nach wie vor. Doch sie möchte sich von den großen Bühnen zurückziehen und andere Wege einschlagen. Doch dafür braucht sie das perfekte Gegenstück und dafür muss sie ausgerechnet Matt überzeugen.
Matt Carlisle, 45, hat einige berufliche Erfahrungen hinter sich, doch seine Familie hat ihn wieder zurück in Heimat geführt und hier hat er sich als Instrumentenstimmer und -bauer ein Namen gemacht. Doch er sucht sich seine Kunden aus, ist grundsätzlich misstrauisch und hat wahre magische Hände. Sein Gespür für das Besondere sind unbeschreiblich, aber er wendet seine eigene Magie an. Doch Violetta möchte er am liebsten so schnell wie möglich wieder loswerden.
Der Schreibstil ist gewohnt locker, flüssig, leicht und spritzig. Ich mochte diese leichtfüßige, neckende und knisternde Art, die trotz aller Probleme immer wieder zum Vorschein kam. Man konnte die Handlung und ihr Umfeld wunderbar fühlen.
Die Seiten fliegen einfach so dahin. Die Kapitel haben unterschiedliche Leselängen. Die Dialoge und Erzählungen sind sehr unterhaltsam, erfrischend, entbehren auch keine Dramatik, sind aber auch herzerwärmend, gefühlvoll und einfach ehrlich. Es gibt zärtliche romantische Augenblicke, knisternde sprühende Funken sowie leidenschaftliche Momente. Die Handlung wird in der Erzählperspektive von Matt und Violetta im sichtbaren Wechsel wiedergegeben.
Erschienen ist das Buch schon am 23.11.! Alleine das Cover ist schon wunderschön und weckt Eintergfühle, bzw. macht Lust auf einen kuscheligen Leseabend am Kamin. Die drei HauptprotagonistInnen Violetta, Jessie und Matt, sowie den Großvater, haben mir richtig gut gefallen. Sie wirken mit ihren Ecken und Kanten, Sorgen und Nöten, Gefühlen und Bedürfnissen absolut authentisch und ehrlich. Ihre Handlungen sind durchweg nachvollziehbar, wenn auch nicht in jedem Moment zufriedenstellend ( ;P ). Sämtliche gesetzten Elemente rund um die Klavierfindung, Dorffehde und Krankheit des Großvater machen dieses Buch zu mehr als einen kitschigen Vorweihnachtszeitroman. Das Buch geht tief ins Herz, bringt zum Lachen und bewegt einfach. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass ich die Klavierstücke wirklich hören konnte! Klare Leseempfehlung!
Es ist ein wunderschönes Buch geworden, mit Tiefgang, viel Gefühl und zwei Protagonisten die man einfach lieben muss.
Matt der ein alleinerziehender Klavierbauer ist und auch noch einen kranken Vater zu Hause hat. Es ist so nah an der Realität,mit den Krankenhausrechnungen, der anstrengenden Pflege und das schlechte Gewissen nicht alles zu schaffen was von einem erwartet wird.
Matt hat seine Liebe zum Beruf gemacht und dies wird in den Kapiteln in seiner Werkstatt so deutlich.
Violetta hingegen ist ein gefeierter Rockstar, doch bekannt geworden durch eine Ballade. Magic Hands, stelle ich mir als ein Lied mit wunderbaren Text und einprägsamer/ Wiedererkennbarer Musik vor. Man hört die ersten 10 Sekunden und weiß das es dieses Lied ist.
In jedem Kapitel wird die Liebe zu der Geschichte und den Protagonisten deutlich. Jedes kleine Detail ist wunderbar heraus gearbeitet und vor allem das jedes Klavier/Flügel zu einem bestimmten Menschen gehört. Das hat mich, als jemand der selbst Klavierunterricht hatte, tief berührt.
Das beide Protagonisten erst 40 Jahre alt werden mussten, um die Liebe zu finden ist so schön. Und wenn man davon liest, dass Matt davon ausging als Jugendlicher in einer Beziehung mit ihr zu sein und dann nach ihrem Abschluss mit ihr gemeinsam weg zu gehen ist so romantisch. Diese ganzen Umwege mussten sein, damit solch eine schöne Weihnachtsstory dabei herauskommt.
Violetta ist eine Frau, die alle mit ihrem Wesen in den Bann zieht. Nicht als Rockstar, sondern als „normaler“ Mensch. Dies wird in der Szene mit ihrem ehemaligen Klavierlehrer deutlich. Beim lesen hatte ich Tränen in den Augen, weil es so stimmig war.
Alles in allem ist ein wunderschöner Weihnachtsroman, den ich jeden nur an Herz legen kann.
Dieser Winterliebesroman hat mich sehr berührt. Der Roman ist mit sehr viel Einfühlungsvermögen geschrieben. Schon auf den ersten Seiten taucht man in ein richtiges Winter Wonderland ein. Die Kapitel werden abwechselnd aus Matt‘s und Violetta’s Sicht erzählt.
Nach vielen Jahren treffen sich Violetta und Matt wieder, da Violetta einen Flügel bei ihm kaufen möchte. Matt verhält sich anfangs sehr kalt und distanziert ihr gegenüber. Was ist damals zwischen ihnen vorgefallen? Können sie ihre Vergangenheit aufarbeiten?
Ich habe beide Protagonisten, trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere, schnell in mein Herz geschlossen. Auch die Rolle von Matt’s Tochter Jessie hat mir sehr gut gefallen. Besonders berührt hat mich jedoch Mr. Carlisle. Er ist für mich der heimliche Star der Geschichte.
Neben den vielen gefühlvollen Schneemomenten kommt die Musik natürlich nicht zu kurz. Obwohl ich nicht musikalisch bin, konnte ich die Liebe und Verbundenheit zur Musik, wenn Klavier gespielt wird, in der Geschichte spüren.
Für mich ist „Winterzauberliebe“ ein gefühlvoller Winterroman mit Tiefgang. Ich kann ihn wirklich nur jedem empfehlen zu lesen.
Ein toller Wohlfühl-Winterroman, mit der vollen Ladung eingeschneite Second Chance Liebe!
Ich habe es sehr genossen, das die beiden Hauptprotagonisten mit ihren 40 Jahren schon mitten im Leben stehen und sich ihre Herausforderungen im Leben dadurch lebensnah angefühlt haben. Violettas bodenständige, aber direkte Art, trotz Rockstarkarriere war mir direkt sympathisch. Auch, wenn Matt eher schnell emotional dicht gemacht hat und etwas griesgrämig war, konnte ich ihn ins Herz schließen und habe die liebevollen Momente mit Violetta oder seiner Familie sehr genossen. Das bringt mich auch direkt zu Matts Familie. Seine erwachsene Tochter Jessie und sein pflegebedürftiger Vater, haben der Geschichte noch eine extra Portion familiäre Wohlfühlliebe gegeben. Mr. Carlisle war mein heimlicher Star! Er hat mich doch, gerade in der zweiten Hälfte des Buchs mehrfach zu Tränen gerührt oder auch zum Schmunzeln gebracht. Dort wussten einfach alle einander zu nehmen.
Zusätzlich zu den cozy Schneemomenten, bietet das Buch noch eine Riesenportion Musikliebe, die die Protagonisten auch miteinander verbindet. Für mich war diese Leidenschaft greifbar. Obwohl ich selber keine Ahnung von Musik habe, fand ich die Momente am Klavier wunderschön.