Rezension zu "Sorry Not Sorry"
Ich habe „Sorry Not Sorry“ beendet und bin leider etwas zwiegespalten. Die Geschichte war grundsätzlich gut lesbar und hatte schöne emotionale Momente, vor allem rund um Skylar. Auch die Ausgangslage hatte für mich wirklich Potenzial. Leider hat Drew mir das Leseerlebnisk deutlich erschwert. Mein Problem war nicht, dass er Fehler macht oder dass es Drama gibt – das gehört in solchen Geschichten oft dazu. Was mich aber sehr gestört hat, war die Art, wie er über Skylar gesprochen hat, wenn sie nicht dabei war und er seine „fünf Minuten“ hatte. Das wirkte auf mich stellenweise nicht nur impulsiv, sondern richtig abwertend. Einmal hätte ich so eine Eskalation noch einordnen können, besonders in der Krankenhaussituation aus Angst um seine Tochter. Aber dadurch, dass es mehrfach passiert, fühlte es sich für mich nicht mehr wie ein Ausrutscher an, sondern wie ein Muster. Dadurch fiel es mir schwer, Drew als Love Interest wirklich zu mögen oder die spätere Versöhnung komplett mitzufühlen. Skylar tat mir in diesen Momenten wirklich leid, und ehrlich gesagt hätte ich ihn an ihrer Stelle wahrscheinlich nicht so einfach zurückgenommen. Dafür hätte ich mir mehr Reue, Entwicklung und Aufarbeitung gewünscht. Insgesamt war das Buch für mich nicht schlecht, aber Drew hat vieles überschattet. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.
















