
Narben der Vergangenheit und ein neuer Anfang
Nima, ein ehemaliger Navy SEAL, der nach einem tragischen Einsatz mit schweren Schuldgefühlen und Erinnerungen zu kämpfen hat. Während einer Mission musste er seinen eigenen Teamkameraden und besten Freund erschießen – ein Ereignis, das ihn bis heute verfolgt. Um sich abzulenken und wieder einen festen Platz im Leben zu finden, nimmt er einen Job als Personenschützer bei einer Sicherheitsfirma an. Sein neuer Auftrag führt ihn zu Isaac, einem erfolgreichen Computerspieleproduzenten und leidenschaftlichen Cosplayer. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein. Auf der einen Seite der disziplinierte, vom Leben gezeichnete Soldat, auf der anderen Seite ein kreativer Nerd mit einer ganz eigenen Welt. Doch schon bald zeigt sich, dass Isaac mehr ist als nur ein exzentrischer Cosplayer – und dass die Gefahr, die ihn umgibt, sehr real ist. Als plötzlich auf ihn geschossen wird, wird klar, dass Nimas Auftrag weit mehr bedeutet, als nur auf seinen Klienten aufzupassen. Mir hat besonders gefallen, wie emotional die Geschichte erzählt wird. Nima ist eine Figur, die viel mit sich herumträgt: Schuldgefühle, Verlust und die Frage, ob er überhaupt noch Glück verdient hat. Diese inneren Konflikte machen ihn sehr greifbar und verleihen der Geschichte eine spürbare Tiefe.

