Tragische Geschichte aus dem Alltag mit Happy End
Wichtige Themen enthalten
Das Buch hat sehr wichtige die Themen enthalten, die Caroline Wahl sehr gut in Szene gesetzt hat. Allerdings fande ich das Buch insgesamt trotzdem nicht gut, weil die Story mir einfach nicht so gefallen hat.
Viel gewollt, aber schwach umgesetzt
Verstehe den Hype nicht ganz. Das Buch war für mich eher gewollt tiefgründig, aber dann irgendwie doch wieder nicht. Es wirkt, als hätte die Autorin gerne einen deepen Roman schreiben wollen, aber dann doch wieder nicht zu unangenehmen und irgendwie doch ein bisschen romantisiert. Meiner Meinung nach an dem Eigenen Anspruch gescheitert.

„𝐄𝐫 𝐫𝐞𝐝𝐞𝐭, 𝐚𝐥𝐬 𝐰ä𝐫𝐞 𝐍𝐨𝐫𝐦𝐚𝐥𝐢𝐭ä𝐭 𝐞𝐭𝐰𝐚𝐬, 𝐝𝐚𝐬 𝐦𝐚𝐧 𝐤𝐚𝐮𝐟𝐞𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧.“
Und Caroline schrieb.... zog mich dadurch in eine Welt, die mir unreal vorkam, bis ich verstand, dass es Menschen gibt, die so leben... 𝟛 𝕂𝕣𝕚𝕥𝕖𝕣𝕚𝕖𝕟 + 𝕖𝕞𝕠𝕥𝕚𝕠𝕟𝕒𝕝𝕖𝕤 𝕂𝕣𝕚𝕥𝕖𝕣𝕚𝕦𝕞: 𝔼𝕚𝕟𝕝𝕖𝕚𝕥𝕦𝕟𝕘: diese war zwar meiner Meinung nach sehr gut aber etwas stockend und ohne jegliche Spannung 8/10 ℍ𝕒𝕦𝕡𝕥𝕥𝕖𝕚𝕝: man bekommt Charaktertiefe, Mitgefühl, Spannung und braucht viel Zeit zum Nachdenken. 10/10 𝕊𝕔𝕙𝕝𝕦𝕤𝕤: hat mir gut gefallen, jedoch hätte ich mir ein etwas längeres Ende gewünscht... 7/10 Emotional war das ganze eine Achterbahn und wie ich schon erwähnt hatte brachte mich das Buch sehr oft zum Nachdenken. Tilda ist eine KATNISS! > mir wurde das Thema Drogen zu wenig angesprochen < Hier noch ein wunderschönes Zitat: „𝙸𝚌𝚑 𝚜𝚌𝚑𝚠𝚒𝚖𝚖𝚎, 𝚠𝚎𝚒𝚕 𝚍𝚊𝚜 𝚆𝚊𝚜𝚜𝚎𝚛 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚝𝚎𝚑𝚝, 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚠𝚎𝚗𝚗 𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝𝚜 𝚜𝚊𝚐𝚎.“
Verstehe den Hype nicht, Geschmackssache!
Nachdem das Thema nicht so einfach ist, habe ich mich nun herangewagt. Leider ließ sich durch den Hype eine gewisse Erwartungshaltung nicht vermeiden, was sich aber oft negativ auswirken kann - so auch hier. Ich mochte den Schreibstil absolut nicht. Ist wohl eine Art Stilmittel die wörtliche Rede wie in einem Drehbuch und Doppelpunkt zu formulieren, anstatt eines natürlichen Gesprächsflusses. Keine Kapitel nur Absätze und irgendwie eine gewisse Distanz beim Erzählen selbst. Mich hat die Geschichte an sich nicht kaltgelassen. Besonders Ida und Viktor habe ich mit ihrer Art ins Herz geschlossen, bei Tilda konnte ich oft nur den Kopfschütteln. Vielleicht unpopular opinion aber wenn ich erwachsen bin und sowas habe durchmachen müssen, hätte ich dafür gesorgt das meine Schwester das nicht muss. Wieso soll sie stärker werden und lernen wie sie ihrer Mutter unter die Arme greift statt in einem Umfeld aufzuwachsen indem es ihr besser geht? Gerade in Deutschland, natürlich ist nicht jede Pflegefamilie oder Heim toll, aber ich kam absolut nicht damit klar das einfach garnicht gehandelt wurde. Alle Bekannten die davon wussten, jeder hat irgendwie weggeschaut. Traurig das die Geschichte viel zu real ist, an sich ist sie unfassbar wichtig aber mir hat die Art des Erzählens nicht zugesagt und das offene Ende erst recht nicht. Es passiert schon die meiste Zeit nicht besonders viel aber irgendwie hat man doch etwas erwartet das eine Art Abschluss markiert. Mit Windstärke 17 geht es zwar weiter aber mit großem Zeitsprung und aus Idas Sicht. Das Buch wurde gehyped, dabei ist es definitiv nicht das einzige auf dem Markt das solche Themen behandelt, daher verstehe ich das nicht so recht. Eine Verfilmung noch weniger bei so wenig Spannung. Aber ich bin gespannt da einmal Vergleiche zu ziehen. Und natürlich freue ich mich für diejenigen die das Buch toll fanden, ist wohl einfach nicht meine Art von Geschichte. Ich möchte mehr drin sein und kein Außenstehender. Ich möchte mehr Erklärungen, mehr Emotionen die nicht nur angedeutet werden. Aber ich habe große Lust jetzt eine Runde schwimmen zu gehen.
Gut geschrieben, interessantes Thema, mam fiebert mit, aber den absoluten Hype darum kann ich nicht verstehen
Ein Buch für Zwischendurch
Ich habe das Buch gestern angefangen, und hab am Anfang gedacht das es Aufgrund des etwas anderen Schreibstis nichts für mich ist. Wurde aber vom Gegenteil überzeugt, das Buch ließ sich sehr leicht lesen und auch die Story hat mir gut gefallen. Das Ende war etwas abrupt..
Erinnert an einen Aufsatz von einer Jugendlichen
Ich kam mit dem Schreibstil der Autorin überhaupt nicht klar. Das hat es mir richtig schwer gemacht, in die Geschichte einzutauchen. Die Dialoge waren überwiegend langweilig, die Handlung langsam und das Ende offen. Ich hatte zum Glück die Taschenbuchausgabe. Der Vollständigkeit halber lese ich Windstärke 17, vielleicht holt mich dieses Buch ab. Ich hatte es leider schon, sonst hätte ich mir nach dem 1. Teil wahrscheinlich nicht zusammen gekauft! Ich bin froh, das ich nicht so eine Kindheit hatte.

Eine berührende Geschichte
„22 Bahnen“ erzählt von Verzweiflung, enormer Verantwortung, aber auch von Liebe und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Und das auf eine sehr ergreifende und fesselnde Weise. Punktabzug gibt es für den sehr ungewöhnlichen Schreibstil der Autorin, mit dem ich leider bis zum Schluss nicht wirklich warm geworden bin.
Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll… wunderschön und komisch?! Anfangs musste ich mich seeeehr an den Schreibstil gewöhnen aber nach ein paar Seiten war ich komplett in der Geschichte drin. Ich hab die Charaktere vor mir gesehen und es war so - normal. Das war schön!! Das Buch hat sich super leicht lesen lassen. Es war nie anstrengend trotz den vielen Schwierigkeiten der Charaktere an die man sich gewöhnen musste und dem hinter die Fassade blicken. Ich hab viel aus dem Buch mitgenommen und es war mal wieder eine Geschichte, bei der mir danach bewusst geworden ist wie dankbar ich für meine Familie bin und das nicht alles selbstverständlich ist. Ich kann es sehr weiterempfehlen.❤️
emotional | leise | realitätsnah
Als Hörbuch mochte ich den Stil und die Atmosphäre sehr gern. Ich wollte gar keine Pause machen. Die Geschichte fühlt sich an wie ein warmer Sommerregen und tiefer Herzschmerz zugleich. Voller Hoffnung, Traurigkeit und viel Gefühl. Für mich das beste Buch seit langem. Wer dafür offen ist, sollte ruhig dem Hörbuch auch eine Chance geben.
Ich finde es ist ein Thema, worüber nicht gerne gesprochen wird, es viel zu oft vorkommt."Alkohl krank" Deswegen finde ich die Geschichte super wichtig, aber mit Vorsicht zu genießen, wenn man mit solch einem Thema schonmal konfontiert wurde. Die Protagonisten fand ich super erzählt, auch der Erzählstil, hat wunderbar gepasst. Ich fand es schade, dass das Ende so abrupt geendet hat. Ich denke gehört zum Erzählstil dazu und bin auf Windstärke 17 gespannt. Aufjedenfall muss ich dieses Buch, die Geschichte erstmal nachwirken lassen.
Frieren ist scheiße. Immer.
Aber manchmal ist die Sonne, die nur ganz kurz unverdeckt strahlt, so stark, dass man spürt, wie sie die kalten Wassertropfen auf der Haut zum Verdampfen bringt und die Kälte der grauen Wolken rausgedrängt wird aus diesem kalten Körper.
Trotz des erst ungewohnten Schreibstiels, habe ich schnell in das Buch hineingefunden und war sehr nah bei den Protagonisten. Eine sehr schöne Geschichte, die zu Herzen geht, auch mit dem traurigen Hintergrund. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und freue mich darauf, wie es mit Ida weitergeht.

An einem Tag verschlungen 🏊🏼♀️🤍
Traurig und schön zugleich. Genau das richtige Buch, das ich in dem Moment gebraucht habe. Große Leseempfehlung. Auch wenn ich late to the party bin🤓 aber dafür kann ich jetzt direkt mit Windstärke 17 weitermachen.
Gut aber oberhypte
Die Geschichte ist grundsätzlich gut und hat eine solide Grundidee, bleibt aber emotional oft distanziert. Man begleitet die Figuren zwar durch wichtige Lebenssituationen, wirklich nah kommt man ihnen dabei jedoch selten. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und wirkt stellenweise sperrig. Besonders auffällig - und auf Dauer etwas ermüdend - sind die häufigen Wiederholungen von Gedanken, die anschließend fast wortgleich ausgesprochen werden. Das nimmt dem Text teilweise Tempo und Wirkung. Insgesamt ist es ein gutes Buch mit interessanten Ansätzen und einer stimmigen Grundstimmung, aber der große Hype, der darum entstanden ist, wirkt für mich nicht ganz gerechtfertigt.

Zu 22 Bahnen von Caroline Wahl
22 Bahnen hätte so viel mehr sein können… wenn da nicht dieser abgehackte, fast schon wie eine Checkliste wirkende Schreibstil gewesen wäre. Genau dadurch kamen die Emotionen der Protagonistin Tilda für mich kaum rüber. Vieles wirkte sehr monoton und fast schon roboterhaft 🤖, obwohl das Buch eigentlich wirklich schwere und emotionale Themen behandelt. Und genau das macht mich irgendwie traurig, denn eigentlich steckt viel Potenzial in der Geschichte. Trotzdem hat das Buch in mir leider kaum Gefühle auslösen können. Insgesamt fand ich es aber trotzdem einen guten Roman — nur emotional hat mir einfach etwas gefehlt.
Kein großes literarisches Meisterwerk, aber definitiv lesenswert.
Ich habe „22 Bahnen“ insgesamt gerne gelesen. Der Roman ist atmosphärisch dicht, emotional zugänglich und lässt sich sehr flüssig lesen. Besonders die Beziehung zwischen den Figuren und dieses Gefühl von Enge, Verantwortung und dem Wunsch nach einem anderen Leben fand ich gut eingefangen.Man spürt Tildas Hilflosigkeit und Überforderung zwischen den Zeilen, sie hat für eine junge Frau ihres Alters sehr viel zu tragen. Manche Szenen wirken lange nach, gerade weil vieles eher leise erzählt wird. Für mich definitiv ein Buch, das ich gerne las, aber eher kurzweilig . Allerdings muss ich sagen, dass sich mein Eindruck im Nachhinein etwas verändert hat, nachdem ich Interviews und öffentliche Aussagen der Autorin gesehen habe. Das Auftreten wirkte auf mich teilweise recht überheblich – besonders die Haltung, man hätte den großen Literaturpreis eigentlich selbstverständlich verdient gehabt. Das fand ich etwas irritierend, denn bei aller Qualität bleibt „22 Bahnen“ für mich eher gute, solide Gegenwartsliteratur beziehungsweise Unterhaltungsliteratur und nicht das literarische Jahrhundertwerk, als das es teilweise dargestellt wurde. Das schmälert nicht unbedingt den Lesegenuss des Buches selbst, aber manchmal beeinflusst die öffentliche Selbstdarstellung eben doch den Gesamteindruck. Trotzdem: lesenswert ist es auf jeden Fall.

In wenigen Stunden verschlungen.
Ich habe nach dem Lesen noch lange über dieses Buch nachgedacht und kann meine Gefühle dazu trotzdem nicht ganz in Worte fassen. Nicht, weil das Buch verwirrend war oder ich keine Meinung dazu hätte, sondern weil es mich auf so vielen Ebenen getroffen hat. Obwohl das Buch nicht einmal 200 Seiten hat, hat es mich komplett mitgenommen. Die Beziehung zur Schwester, die schwierige Dynamik mit der Mutter und dann diese leise, besondere Liebesgeschichte zwischen Viktor und Tilda , alles hat sich unglaublich echt angefühlt. Ich fand es beeindruckend, wie die Charaktere in so kurzer Zeit so tiefgründig dargestellt wurden. Es hat sich nie angefühlt, als würde etwas fehlen. Selbst die Teile, die fast wie ein Skript geschrieben waren, haben perfekt funktioniert. Ich bin ein riesiger Fan von Ida geworden, aber besonders Tilda hat mich berührt. Ich habe mich in vielen ihrer Verhaltensweisen wiedererkannt, vor allem in diesem Gefühl der Parentifizierung. Und die Beziehung zwischen Viktor und Tilda? So kompliziert und gleichzeitig so simpel. Dieses stille „Wir haben uns gefunden“ war einfach wunderschön. Ich kann gar nicht viel mehr sagen, außer: absolutes Must Read. Jetzt verstehe ich vollkommen, warum dieses Buch so oft empfohlen wird und warum so viele Menschen es lieben. Und vielleicht sind Libellen im Bauch manchmal wirklich besser als Schmetterlinge. 🦋
Eine wirklich schöne Geschichte für zwischendurch. Das Buch hat nicht viele Seiten und lässt sich dadurch super schnell lesen, ohne dass etwas fehlt. Besonders der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Einfach angenehm, leicht und trotzdem emotional.
Die Suche nach der Handlung
Leider habe ich bei dem Buch konstant die richtige Handlung gesucht. Es kam keine Lust auf weiterzulesen. Werde den zweiten Teil wieder retournieren weil ich den Stil nicht mag.
Sehr berührend🥹
Ich muss sagen das ist ein so berührendes Buch was so gut geschrieben ist das mir die Worte fehlen! Die Art wie Tilda denkt und handelt finde ich so beeindruckend und man kann richtig mitfühlen! Ich bin sehr gespannt auf Idas Buch 🫶🏻
Der Schreibstil von Caroline Wahl ist sehr speziel, insbesondere in dem Punkt wie sie ihre wörtliche Rede gestaltet. Ich vermute, wenn man das Buch liest und nicht hört ist es weniger störend aber beim Hören war es jedes Mal so, als würde die Geschichte kurz unterbrochen. Deswegen habe ich auch relativ lange dafür gebraucht weil ich mich nie richtig fallen lassen konnte. Des Weiteren haben mir die Rückblende auch nicht gefallen, auch ihr bin ich jedes Mal aus dem Hörfluss geraten und hatte wenig Lust weiter zu hören. Die Storyline in der Jetzt-Zeit war mitunter echt heftig und ich konnte auch gut mitfühlen. Und leider kommt diese Story auch nicht ganz ohne Lovestory aus und diese hat den Fokus auch in eine ganz andere Richtung natürlich noch gelenkt. Irgendwie macht dieses Buch ziemliche viele Fäßer auf und das wurde einfach sehr viel. War nicht ganz meine Story und deswegen nur eine eingeschränkte Empfehlung.
Sehr besonderer Schreibstil. Hat Spaß gemacht zu lesen.
Ein tragisch, schöner Roman.
Re read Einfach toll!

Eine schöne & zugleich traurige Geschichte✨
22 Bahnen von Caroline Wahl hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Geschichte war gleichzeitig wunderschön und unglaublich traurig – besonders, wie die zwei Kinder mit ihrer alkoholkranken Mutter aufwachsen müssen, fand ich sehr emotional und berührend. Vor allem Ida, die kleine Schwester, fand ich extrem stark. Generell fand ich beide Kinder unglaublich stark im Umgang mit ihrer schwierigen Situation. Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich allerdings, dass das Buch keine Kapitel hat. Auch der Schreibstil war anfangs etwas ungewohnt. Das Ende hat mir persönlich leider nicht ganz so gut gefallen, da hätte ich mir etwas anderes vorgestellt. Trotzdem fand ich das Buch insgesamt wirklich sehr schön und emotional.
Es passt alles zusammen - der Schreibstil, die Charaktere, die Handlung 🤗
Ein Buch auf 205 Seiten, das so schöne, klare kurze Sätze beinhaltet. Es ist ein besonderer Schreibstil, der von manchen (Kommentare auf Reado) als ungewöhnlich betitelt wurde. Ich fand ihn am Anfang auch ungewöhnlich, dennoch passt alles zusammen. Der Schreibstil mit den kurzen, klaren Sätze, die wiederum eine Schönheit mancher Situationen beschrieben hat, passten unheimlich gut zu Tilda, der Hauptprotagonistin. Es wird das Leben von Tilda und Ida, Tildas jüngere Schwester, erzählt, die bei einer alkoholkranken Mutter aufwachsen. Dennoch bleiben ein paar Fragen offen, die ich gerne als Leserin noch geklärt haben möchte, vielleicht im nächsten Band. Das Buch finde ich sehr gelungen und toll erzählt. Ich freue mich auf Windstärke 17, in dem das Leben von Ida erzählt wird. 🤗📚
Am Anfang war es etwas schwer sich an den Schreibstil zu gewöhnen. Aber zum Ende möchte ich das Buch doch ganz gerne. Ich fand es ganz in Ordnung.
Ungewöhnlicher Schreibstil aber gute Geschichte
Ich habe ziemlich lange gebraucht, um reinzukommen, da der Schreibstil echt gewöhnungsbedürftig ist. Sehr kurze und oberflächliche Sätze, die einfach aneinandergereiht werden, ohne, dass man teilweise versteht, ob sich das Geschriebene jetzt auf die Vergangenheit oder Gegenwart bezieht. Die direkte Rede wird ohne Anführungszeichen wiedergegeben, was es teilweise erschwert, zu verstehen, wer gerade was sagt, oder ob das Gesagt, doch noch zum Gedankengang von Tilda gehört. Die Geschichte an sich ist gut und spiegelt die Problematik des zu schnellen Erwachsenwerdens und des Pflicht- und Verantwortungsbewusstseins im Kindesalter wider (aufgrund von Alkoholproblem der Mutter). Sicher ist der knappe und distanzierte Schreibstil darauf zurückzuführen, dass Tilda emotional und psychisch ausgelaugt ist und Bindungsängste hat. Da es nur knapp 130 Seiten hat und einfach in der Sprache ist, hat es sich schnell lesen lassen.
Komischer Schreibstil und obwohl das Buch so wenige Seiten hatte, zog es sich. Fand die Story leider total langweilig
Ich mochte diese Buch wirklich sehr. Ich denke es ist eines meiner Lieblingsbücher geworden
Ein Buch bei dem man gleichzeitig weint und lächelt, sich die Charaktere wie Freunde anfühlen und man sich verliert. ♡
Leichtfüßig, liebevoll mit melancholischer Note
Die Story ist wirklich toll. Berührend, realitätsnah. Man findet gut rein. Sehr leicht geschriebene, trotzdem mit Tiefgang ohne zu sehr aufzuwühlen. Ein tolles Buch wie ich finde
Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung für alle, die Geschichten suchen, die nachhallen. Es zeigt, dass wir unser Schicksal vielleicht nicht wählen können, aber sehr wohl entscheiden dürfen, wen wir an der Hand halten, während wir hindurchgehen. Eine zutiefst bewegende Lektüre, die mich mit Tränen in den Augen, aber einem gewärmten Herzen zurückgelassen hat.

Eine Geschichte, die das echte, unperfekte Leben zeigt
Ganz anders als erwartet, aber gut. Anfangs musste ich mich an Caroline Wahls Schreibstil gewöhnen, mochte ihn mit der Zeit. Gefallen hat mir die Entwicklung der Charaktere. Ida, die an Mut und Selbstständigkeit gewinnt. Tilda, die lernt ihre Wünsche nicht mehr hintanzustellen und Verantwortung abzugeben. Viktor, der die Vergangenheit mit seiner Familie verarbeitet und "aufräumt". Wichtige und schwere Themen werden aufgegriffen. Caroline Wahl zeigt, wie das Leben ungemütlich sein kann, man jedoch mit eigener Kraft und eigenem Willen Misständen entkommen kann.
Seltsamer Schreibstil, nicht meine Thematik und somit für mich nervig und gähnend langweilig - sorry!!!
Ja, ich weiß, das Buch war eine Zeitlang auf den Bestsellerlisten ganz oben, wurde gehyped bis zum Gehtnichtmehr und hat ja auch weiß Gott eine wichtige Message - ABER... Der Schreibstil hat mich dermaßen genervt, dass ich mich vom Anfang bis zum Ende durchkämpfen musste. Die Themen "Suchtverhalten" und erste Liebe von Jugendlichen aus toxischen Familien - tja, mein tägliches Brot. Hätte ich mir vielleicht vorher denken können, dass mich sowas in meiner Freizeit nicht unbedingt unterhält. Die Kinder/ Jugendlichen tun mir einfach leid. Nicht mehr und nicht weniger. Eine Identifizierung war für mich hier nicht möglich - zum Glück!?! Und was bitte soll dieses ständige Product- Placement? Ich lese nur *Tierleid deluxe* in all den Billigmarken... kann da einfach nicht aus meiner Haut. Die Mutter - oh, die Mutter - rechts und links könnt' ich der eine schallern. Und ja, ich habe in meinem Leben (leider) Erfahrung mit AlkoholikerInnen machen müssen. Davon ist dringend abzuraten. Heute würde ich das schlichtweg nicht mehr hinnehmen und ganz schnell das Weite suchen. Nun können das die Kinder ja leider (noch) nicht. Oh, wie ich die Mutter verabscheue. Von mir leider null Toleranz! Tja, wie man vielleicht bemerkt hat mich das Buch mehr genervt als gut unterhalten, und ich bin froh, es beendet zu haben. Den zweiten Teil werde ich auf gar keinen Fall lesen. Allerdings gönne ich natürlich allen, die sich dennoch daran wagen, ein wunderbares Leseerlebnis! Mein Geschmack war es nicht, aber das muss wirklich nichts heißen.
Fesselnde, ernste Geschichte vom Erwachsenwerden
der hype made me read it ✨
nachdem das buch 2023 erschien und langsam aber stetig das internet eroberte, hatte ich das gefuehl es auch lesen zu muessen, um up to date zu sein und mir eine eigene meinung bilden zu koennen. den 2025 erschienenen film habe ich zufaellig bei der sneak im kino gesehen, weshalb mir die handlung des buches schon bewusst war. trotzdem ist lesen natuerlich eine andere experience. durch tildas perspektive ist das buch sehr distanziert von allem was passiert, die spannungskurve ist meiner meinung nach auch nicht sehr hoch. das interessanteste war vermutlich die storyline mit ivan und was wirklich passierte. die freundschaft zu marlene verstehe ich wirklich wenig, trotzdem fand ich sie einen spannenden charakter und haette mir mehr mit ihr gewuenscht. das buch war einfach zu lesen, ich hatte mit dem schreibstil keine probleme. all in all ein guter read, fuer mich den hype aber nicht wert (weil alles auch irgendwie unrealistisch??). bin gespannt jetzt die kritiken zu lesen 🌀 und rr warum hat tilda sich nicht selbst entschieden zu gehen, warum muss ein typ da soviel reinspielen und es gibt doch millionen andere moeglichkeiten.. naja.
„Die Gewissheit, dass ich vieles verlieren kann, dass aber Bücher trotz allem bleiben…“
Ich fand es überraschend schwer, dieses Buch einzuordnen. Der Schreibstil ist sehr reduziert und teilweise nüchtern. Durch die vielen kurzen Sätze war es manchmal anstrengend zu lesen. Und man musste viel zwischen den Zeilen lesen. Genau das macht das Buch aber auch besonders. Trotz der Distanz hat mich die Geschichte emotional erreicht. Und Ich konnte mit den Figuren mitfühlen. Besonders schön fand ich die Entwicklung von Tilda und Ida. Ida wird mutiger und traut sich immer mehr zu. Und auch Tilda beginnt, neue Schritte zu wagen. Man merkt, wie beide sich gegenseitig beeinflussen. Vor allem die Situation mit der Mutter war schwer auszuhalten. Sie wird sehr realistisch und ungeschönt dargestellt. Was mich gestört hat, war das abrupte Ende. Es fühlt sich nicht wirklich abgeschlossen an. Insgesamt ein besonderes Buch, das im Kopf bleibt.
Bin positiv überrascht!
Wow, musste das Buch an einem Stück durchlesen. Der Schreibstil ist irgendwie so angenehm. Man kann sich so richtig in die Situationen einfühlen. Hab das Buch ausgeliehen bekommen mit einer herzlichen Empfehlung und bin so dankbar, dass ich es gelesen habe! Wenn ich ehrlich bin hätte ich es mir nämlich selbst nie gekauft. Aber jetzt sage ich: eine klare Empfehlung!☺️ (halber Stern Abzug weil das Ende ein wenig offen bleibt)

Wundervolles, zugleich aber auch schweres Buch mit einer bedeutungsvollen Geschichte
Eine bewegende Geschichte über Kampf gegen Sucht über den Mut sich als junger Mensch um eine kranke Mutter und seine kleine Schwester zu kümmern. Über schicksalhafte, traurige Erlebnisse und über den Beginn einer Liebesgeschichte und der Suche nach einem Stück eigenem Leben und Freiheit.
Hat mich überrascht!
Viel Last, viel Stärke
„22 Bahnen“ von Caroline Wahl hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Das Buch wurde extrem gehypt und ich dachte, dass es mich genauso mitreißen würde. Anstrengend fand ich vor allem die muffige Stimmung gegenüber ihrer „besten“ Freundin. Bei der Mutter hat mir etwas Tiefe gefehlt. Dadurch wirkte sie oft einfach nur unsympathisch, obwohl Alkoholismus eine Krankheit ist. Beeindruckend fand ich dagegen, wie Tilda trotz der enormen Last ihr Leben auf die Reihe bekommt – nicht nur als Mutterersatz für ihre Schwester, sondern oft auch für ihre eigene Mutter. Das Ende hat mir dann doch gut gefallen und ich bin gespannt auf Teil 2.
Tolle Lektüre mit sympathischen Figuren und spannender Handlung.
Wirklich schön 🥺
Eine rührende, emotionale und schöne Geschichte über zwei starke Schwestern, die zusammen alles überstehen können 👭❤️ Der Schreibstil war anders, aber meiner Meinung nach passend und überhaupt nicht störend!
Liest sich sehr schnell. Reales Familienleben und Schicksalsschläge.

Ich habe gemischte Gefühle...
Das Buch war ja in aller Munde und mir war klar, dass ich gar nicht drumherum komme und es einfach irgendwann lesen muss. Nun war es also soweit. Mich erwartete die Geschichte von Tilda, die mit ihrer alkoholkranken Mutter und ihrer kleinen Schwester Ida in einer Kleinstadt lebt. Tildas Leben ist nicht einfach. Sie muss gleichzeitig jobben, ihrem Mathematikstudium nachgehen und auf ihre kleine Schwester aufpassen. Während ihre alten Schulfreunde ihr Leben genießen, reisen und in der Hauptstadt studieren, bleibt ihr nur das tägliche Schwimmen ihrer 22 Bahnen. Während andere LeserInnen den Schreibstil als "modern" und "erfrischend" betiteln, denke ich einfach nur "nääää 🙄". Mich stört dieses Abgehakte ... Akkumulationen am laufenden Band, elliptischer Satzbau, parataktisch geprägt... Das funktioniert für mich nur in Kurzgeschichten. Es hat meinen Lesefluss einfach behindert. Und das Fehlen der Anführungszeichen bei der wörtlich Rede ist ein No-Go. Ich konnte mich damit absolut nicht anfreunden. In Tilda kann man sich gut einfühlen, denn Caroline Wahl wirft uns direkt in ihre Gedanken. Sie ist als Protagonistin schon sympathisch und man empfindet Mitleid mit ihr und ihrer Lebenssituation, obwohl sie ein starker Charakter ist, der die Herausforderungen ihres Lebens schon gut meistert und ihren Weg geht. Die Story fand ich nicht schlecht, aber teilweise wirklich sehr bedrückend und am Ende nicht auserzählt. Das Buch hört einfach so auf... Tja, dann muss ich wohl den Nachfolger lesen.

















































