I want my own beast.🫣
Kleiner spoiler zum ende! Die ersten 120 Seiten war ich kurz davor abzubrechen. Wirklich. Ich dachte mir nur: Wird da noch was? Wo ist die Spannung? Warum fühle ich es noch nicht? Aber ich habe weitergelesen. Und ab ungefähr Seite 150? Boom. Ich habe es gelesen, ohne Pause, einfach verschlungen. Was dieses Buch so besonders macht, ist, dass es nicht laut ist. Es schreit nicht nach Aufmerksamkeit. Es hat keine Dauer-Action, keine übertriebenen Cliffhanger. Es zieht dich leise rein. Und die Tension? Unfassbar. Nicht, weil es extrem spicy ist – bis auf das Ende passiert da körperlich nicht viel. Aber seine Gedanken? Seine Fantasien? Seine Blicke? Seine Zurückhaltung? BOMBASTISCH. Diese eine Stelle, wo er sagt, er will sie überall schmecken. Oder wie er einfach nur zusieht und denkt. Ich habe einzelne Sätze mehrfach gelesen. Nicht, weil sie explizit waren – sondern weil sie geladen waren. Das ist genau die Art von Spannung, die ich liebe. Dieses Fast. Dieses Er könnte. Aber er tut es nicht. Vielleicht liebe ich dieses Buch auch so sehr, weil ich „Die Schöne und das Biest“ schon immer geliebt habe. Und ja, vielleicht bin ich voreingenommen. Aber es hat genau dieses Gefühl getroffen: Das Biest, das ringt. Das begehrt. Das sich kaum beherrschen kann – und es trotzdem tut. Ich hätte mir hier und da noch ein bisschen mehr Kribbeln gewünscht. Ein bisschen mehr Intensität. Ein bisschen mehr dunkle Spannung. Aber würde ich es nochmal lesen? Sofort. Brauche ich die nächsten zwei Bände? Dringend. Es ist kein lautes Buch. Es ist ein kontrolliertes Buch. Und manchmal ist kontrolliertes Verlangen stärker als alles andere. 🖤





























