
Ich sag’s direkt, wie’s ist: Bee my Humble Love ist für mich ein Highlight. Eine der besten Romances, die ich dieses Jahr gelesen habe (auch wenn’s ehrlich gesagt nicht sooo viele waren, haha). Aber diese hier? Hat mich so unfassbar abgeholt, mich zum Grinsen, zum Seufzen und zum Lachen (und Weinen) gebracht. Ich hab mich Hals über Kopf in Oscar verliebt. Wer es nicht checkt: Was ist falsch mit dir? (Ja, ich judge!). Dieser Mann ist die Definition einer Green Flag und dabei alles andere als langweilig. Jedes Gespräch, jede Szene mit ihm war ein kleines Geschenk. Julie mochte ich aber auch sehr, nicht weil sie perfekt ist, sondern weil sie es eben nicht ist. Ihre Entwicklung ist so authentisch. Und es war so schön, ihr dabei zuzusehen, wie sie anfängt, sich selbst wieder zu vertrauen. Das Setting? Zum Verlieben. Diese Farm in Schweden mit all ihren Ecken, Tieren und Menschen ist nicht nur Kulisse, sondern fast schon ein eigener Charakter. Ich wollte beim Lesen ständig mit einer Tasse Tee auf die Veranda sitzen, den Bienen lauschen und Lovis kraulen. Und ja, ich will jetzt bitte auch in einer Holzhütte wohnen und selbstgemachten Honig verkaufen, danke. Was mich aber besonders berührt hat, war die Tiefe unter der RomCom-Oberfläche. Es geht um mentale Gesundheit, um Druck, um leise Kämpfe, um das Gefühl, sich selbst nicht zu genügen. Und wie viel Mut es braucht, sich trotzdem ins Leben zu werfen, auch wenn es manchmal still und summend daherkommt. Die Balance aus Leichtigkeit und Bedeutung gelingt Anna so mühelos, dass ich beim Lesen vergessen habe, wie schwer das eigentlich ist. Und dann diese kleinen Details: Die Bienen-Facts zu Kapitelbeginn. Die liebevolle Gestaltung. Die Nebenfiguren, die sich sofort ins Herz schleichen. (Tamsin, Levi, Lovis: ich will mehr!) Ich war nicht nur entertained, ich war emotional invested. Anna, danke für dieses Buch. Und danke auch für dein Vertrauen beim Community Read, es war mir eine Freude, dieses Herzensbuch lesen zu dürfen. Rezensionsexemplar




