Eine Geschichte über Schuld, Reue und Vergebung
1945: Die 19-jährige Lena flieht mit ihrer Schwester Margot von Pommern nach Niebüll in Nordfriesland. Sie bekommen Obdach in einem Pastorenhaushalt und fügen sich langsam in den Alltag ein. Aber die Kriegserinnerungen sind nur allzu präsent, was Lena und Margot Anfeindungen im Dorf bringt. Im Apothekergehilfen Rainer findet Lena jedoch eine Person, der sie sich nah fühlt. Eines Tages erhält sie die Möglichkeit, für die britischen Besatzer zu dolmetschen und lernt auch Auto zu fahren. Als Rainers vermisster Schwager vom Krieg heimkehrt, muss sich Lena ganz anderen Dingen aus ihrer Vergangenheit stellen. Hanna Aden erzählt eine traurig-schöne Geschichte, die an die Lebensgeschichte ihrer Großmutter angelehnt ist. Es geht um Schuld. Schuld, weil die Bevölkerung einem Mann hinterherlaufen ist und alles für richtig hielt, was dieser getan hat. Schuld, weil die Bevölkerung zugelassen hat, wie mit den Juden umgegangen wurde. Und es geht darum, ob man sich diese Schuld eines Tages vergeben kann.











