Immer wieder ein Genuss: Die Reihe um die Hebamme von Berlin ist bei mir schon im sechsten Band angekommen (bald wird der achte erscheinen) - und sie wird kein bisschen langweilig. Im Gegenteil: Die Figuren, allen voran natürlich Hulda, werden immer weiter entwickelt. Und um sie herum schreitet auch das Panorama der Weimarer Republik in Berlin voran. Die Geschichte ist inzwischen im Jahr 1929 angekommen. Die Nazis werden immer mehr zum Thema, wenn auch die unpolitische Hulda noch meint, damit nichts zu tun zu haben. Gerade spielerisch versteht es die Autorin, die Geschehnisse aus den vorherigen Bänden in die Handlung einzubinden. Zur Erzählkunst von Anna Thalbach brauche ich nichts mehr zu sagen. Ein Wort reicht: Genial!
Eine Serie in der ich jedes Buch wirklich gut finde.
War wieder sehr spannend zu lesen. Kann die Reihe nur empfehlen.
Der bislang, und mit Abstand, schwächste Teil der Reihe
Ich bin enttäuscht! Meines Erachtens hat sich die Dynamik dieser Reihe verändert/umgekehrt. In den ersten Bänden stand Hulda im Mittelpunkt und gesellschaftliche Begebenheiten bildeten den Rahmen. In diesem Teil stehen vielmehr die gesellschaftlichen Defizite im Mittelpunkt und Hulda's Leben bildet den Rahmen. 🙁 In einigen Kapiteln konnte ich den Charme und Hulda's Energie der ersten Teile spüren. Größtenteils fand ich die Story allerdings mit aller Macht in eine bestimmte Richtung gezwungen. Auch der Kriminalfall war dürftig. Vielleicht ist es an der Zeit diese Reihe zu beenden und in guter Erinnerung zu behalten. 🤷🏻♀️ Schade.
Ein toller Abschluss der Hulda Gold Reihe mit einem spannenden Abenteuer!




