Wichtiges Buch, das einem die patriarchalen Strukturen in der Gesellschaft und die Auswirkungen auf ALLE verdeutlicht. Es regt zum nachdenken und überdenken der von Klein auf an erlernten Glaubenssätze an. Würde das Buch definitiv weiterempfehlen! Auch als Hörbuch war es super. Allerdings nichts für zwischendurch, da es an vielen Stellen auch ziemlich tief geht.
Absoluter MUST READ.
Sehr viel neue Denkanstöße und Konzepte, die Bekanntes hinterfragen. Dieses Buch werde ich definitiv noch mal lesen, um wirklich alles zu verstehen und zu verinnerlichen. Und *allen* zu Weihnachten schenken. Be prepared.
Obwohl ich mich im Vorfeld mit der Thematik bereits auseinandergesetzt hatte, zum Beispiel ein Interview mit der Autorin angehört, hat mich dieses Buch sehr positiv überrascht! Natürlich geht es hauptsächlich um das Thema Ehe, jedoch nicht ausschließlich. ich kann es sehr empfehlen, und wenn ich es als physisches Buch gehabt hätte, hätte ich vermutlich die Hälfte des Buches unterstrichen.
Sachbücher liegen mir analog nicht so, aber als Hörbuch fand ich es angenehm und sehr verständlich zu hören. Vieles war mir schon irgendwie bewusst, aber die Autorin findet einfach die perfekten Worte dafür. Einige Aspekte waren für mich auch total neu und haben nachhaltig was verändert. Ich glaube für mich als heterosexuelle Frau, gibt es durchaus ein vor dem Buch und ein nach dem Buch. Ich denke noch viel darüber nach.
Eine große Empfehlung für alle Menschen.
Es gab einige Dinge, die ich bereits schon gewusst hatte aber auch Sachen, die mir nicht so wirklich bewusst waren. Ich finde das ist für jeden ein Muss. Und vor allem, wenn man eventuell vor hat demnächst zu heiraten.
★★★★☆ = Gutes Hörbch, das ich noch länger im Kopf oder Herzen rumtrage
Ein feministisches Hörbuch für alle, die den Mut haben das Patriarchat und dessen Auswirkungen im gesellschaftlichen sowie eigenen Leben aufgezeigt zu bekommen. Das Hörbuch ist schonungslos aber nicht verurteilend. Trotzdem muss man in der Lage sein die eigene Verteidigungshaltung zu hinterfragen.
Alterstechnisch etwa ab 16 Jahren.
In dem Buch "das Ende der Ehe" beschreibt Emilia Roig sehr verständlich und augenöffnend, wie das Patriarchat funktioniert und wieso die Ehe ein wesentlicher Teil davon ist. Sie beschreibt, wie Frauen und andere marginalisierte Gruppen seit Jahrhunderten systematisch unterdrückt werden über die verschiedensten Ebenen und auf nicht immer erkennbare Weise und wie auch Männer darunter leiden, obwohl sie vorrangig erstmal davon profitieren.
Emilia hat eine angenehme analytische und kluge Erzählweise, ohne den Status Quo wütend zu verurteilen und gleichzeitig schafft sie es, Hoffnung zu spenden und alternative Lebensweisen zu ergründen, die allen Menschen zugute kommen würden. Sie erinnert daran, dass es im Feminismus nicht um die Rache der Frauen geht, nachdem sie jahrelang unterdrückt wurden, sondern um die Gleichstellung, Inklusion und faire Behandlung aller Menschen ohne eine Bevorzugung aufgrund von Geschlecht, Sexualität, Hautfarbe, Religion, Bildung oder ähnlichen Merkmalen. Es geht auch nicht darum, Paaren die Ehe abzusprechen oder diese als schlecht abzustempeln, sondern darum, das patriarchale Konstrukt dahinter aufzudecken und aufzulösen, um eine neue Form der Liebe zu etablieren.
Dieses Buch sollte jeder Mensch lesen, um die Mechanismen zu verstehen, die in der Vergangenheit entwickelt wurden und weiterhin bestehen und was sie für uns alle bedeuten. Die heutigen Generationen haben die Chance, durch Selbstreflektion und Bildung zu diesen Themen eine weitreichende Veränderung anzustoßen, die uns allen zugute kommt.
Ich wünschte ich könnte mir alle diese Informationen immer merken, um sie in Diskussionen mit cis Männern anzubringen. All die Dinge die die Autorin anbringt sind so logisch, nachvollziehbar und ergänzen die feministische Literatur.
Der Titel mag einige Menschen abschrecken—das Buch sollte allerdings bei allen Feminist*innen im Bücherregal nicht fehlen. So viele Passagen haben mich nachhaltig bewegt, so viele neue Denkanstöße konnte ich gewinnen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Das Buch beleuchtet die Ehe, das Familienleben und zeigt dabei deutlich auf, dass das Private politisch ist. Die Autorin beschreibt Bereiche wie Feminismus, Rassismus, Kapitalismus, Klassizismus und vieles mehr. Ihr Blick ist hierbei nicht heteronormativ und Weiß und so habe ich mich beim Lesen über diese Perspektive gefreut.
Uff... Wo fängt man da am besten an?
Zunächst einmal stimme ich vielen Aussagen und Positionen von Emilia Roig zu. Außerdem gibt es viele Gedanken, über die ich noch einige Zeit nachdenken werde. Allerdings gibt es auch einige Aussagen, die meiner Meinung nach zu schwarz-weiß oder zu stark vereinfacht sind. Beispielsweise als es um das Thema Verhütung geht und Roig äußert, dass Männer auch bereit sein müssen Nebenwirkungen auf sich zu nehmen. In einer Studie zu hormoneller Verhütung bei Menschen mit Hoden waren diese Nebenwirkungen für die meisten kein Problem, sondern eine externe Ethikkommission entschied die Studie abzubrechen (wer sich dafür interessiert sollte auf jeden Fall das Buch Überfällig von Franka Frei lesen).
Zudem bringt Roig einige Vorschläge, wie sich das System verbessern ließe, welche ich zwar im Großen und Ganzen befürworte, die mir aber momentan wie unerreichbare Utopien vorkommen.
Es werden viele spannende Aspekte und Sichtweisen auf das Thema Ehe, vor allem aber auf das Patriarchat gegeben. Lohnt sich zu lesen, wenn man sich fragt, was eigentlich hinter dem Konzept Ehe steckt und ob man das für sich selbst möchte. Ich habs nicht ganz bis zum Ende geschafft, teilweise ist es mir zu "radikal" bzw. zu Einseitig. Trotzdem würde ich es empfehlen zu lesen!
Stimme der Autorin nicht in allen Punkten zu. Manchmal etwas repetitiv, es fehlten z.T. Quellen - aber definitiv viele gute Punkte und Ansichten über Frauen & Patriarchat! Habe einiges über „Familie“ in anderen Kulturen gelernt
Stimme der Autorin nicht in allen Punkten zu. Manchmal etwas repetitiv, es fehlten z.T. Quellen - aber definitiv viele gute Punkte und Ansichten über Frauen & Patriarchat! Habe einiges über „Familie“ in anderen Kulturen gelernt