
Hatte mir inhaltlich viel mehr erhofft
Dass ich bei dem Buch keine ausufernde Geschichte erwarten darf, war mir angesichts der Seitenzahl von 160 schon klar. Aber dass man so wenig bekommt, war dann doch unerwartet. Zum einen geht die Story nur knapp 100 Seiten. Die restlichen 60 Seiten sind eine Leseprobe von Credence. Das war dann doch too much angesichts des knappen Büchleins. Das kann man bei irgendwie einem 500-Seiten-Klopper machen, aber nicht bei so einer kurzen Novelle. Und zum anderen wurde einem ein großer Showdown zwischen den Protas versprochen, wo alle Geheimnisse auf den Tisch kommen, bevor sie sich an die Rettung von Will machen. Nur geliefert bekommt man das nicht. Lediglich Rikas Unfruchtbarkeit kommt auf den Tisch, alles andere bleibt im Verborgenen. Weil: Die Autorin musste wieder seitenlange Sexszenen einbauen, die absolut nichts zur Geschichte beigetragen hat. Es war zwar schön wieder in das Devils-Night-Imperium einzutauen, aber hier hat man echt gemerkt, dass einfach eine Geldmaschine weiter geritten werden sollte. Mein Fazit: Nette Kurzgeschichte, aber brauchen tut man sie nicht, um in der Reihe klarzukommen.



























































