
Mein zweites Werk der griechischen Mythologie mach „ich bin Circe“
Irgendwie war Medusa doch nicht so ganz im Fokus wie erwünscht dennoch ein guter Read für griechische Mythologie Fans!

Mein zweites Werk der griechischen Mythologie mach „ich bin Circe“
Irgendwie war Medusa doch nicht so ganz im Fokus wie erwünscht dennoch ein guter Read für griechische Mythologie Fans!
4,5 sehr gute Sterne für die (wahre) Geschichte von Medusa. Die Autorin hangelt sich mit soviel Witz, Feingefühl und Hintergrundinfos an der Story entlang, dass es eine wahre Freude war, dieses Buch zu entdecken. War Perseus wirklich der Held, wie er in den ganzen Geschichten und Filmen dargestellt wird? Ist Athene wirklich so weise, wie alle glauben? Und wer ist hier überhaupt das Monster? Einfach toll!!!!
Wer griechische Mythologie mag, muss dieses Buch unbedingt lesen. Die Geschichten werden mit einem frischen feministischen Blick neu interpretiert und zusammengefügt. Wirklich mal besonders und ein tolles Retelling Zwischendurch hatte mich das Buch leider mal kurz verloren und die vielen Namen verwirrt. Ich denke aber, dass es beim Lesen (ich hab es großteils gehört) besser ist.
Toll wie die Mythologie im Roman dargestellt ist.
Hat mir großen Spaß gemacht fand es sehr toll wie die Charaktere und Emotionen erfasst sind.

“Und wer bist du, zu entscheiden, wer ein Monster ist?”
Die Idee einer Neuinterpretation von Medusa fand ich wahnsinnig spannend, der Einstieg war super. Jedoch musste ich mich durch den Schreibstil ganz schön quälen, erst ab der Hälfte hatte ich mich einigermaßen dran gewöhnt. Auch die vielen POVs (wirklich viele) haben mich zu Beginn enorm verwirrt, hier würde jemand, der mehr im Thema griechische Mythologie drin ist, aber deutlich besser zurechtkommen als ich. Dafür, dass es um Medusa gehen sollte, ging es letztendlich vor allem ab der Hälfte plötzlich um jeden, außer um sie, sehr schade. Die Geschichte hätte viel Potenzial gehabt, aber viel erfährt man von Medusa, ihrem Schicksal, ihren Gefühlen nicht. Die Beziehung zwischen ihr und ihren Schwestern war für mich das Positive, das mich durch das Buch begleitet hat, alles andere konnte mich leider gar nicht überzeugen. Wer sich für die griechische Mythologie interessiert und Zusammenhänge zwischen “Personen” und Geschichten verstehen möchte, könnte mit diesem Buch dennoch sehr glücklich werden.
Leider nicht mein Fall
Mein erstes abgebrochenes Buch für 2026. Ich war wirklich gespannt auf Medusas Geschichte, eine an für sich sehr interessante Persönlichkeit. Was mir hier leider wirklich nicht warm werden konnte, ist der Schreibstil, das ist einfach nicht meins, warum genau kann ich gar nicht sagen. Ausserdem fand ich die Sprünge zwischen den Charakteren nicht so ganz nachvollziehbar.

Ich glaub ich muss wieder mehr zur griechischen Mythologie lesen, vor allem zu den Frauen. Mir haben die vielen verschiedenen Perspektiven richtig gut gefallen und wie eingebildet sind diese griechischen Götter bitte??
Das Thema des Buches fand ich sehr interessant, weswegen ich nicht sehr auf das Buch gefreut habe, nur leider konnten meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt werden. Insgesamt fand ich das Buch leider etwas enttäuschend. Es gibt zwar die griechische Mythologie rund um Medusa wieder, der Fokus liegt nur irgendwie gar nicht auf Medusa. Sie war für mich letztendlich mehr ein Nebencharakter, während Perseus viel mehr die Rolle eines Hauptcharakters eingenommen hat. Zudem gibt das Buch irgendwie nicht das wieder, was der Klappentext verspricht. Zumindest habe ich etwas ganz anderes erwartet, nachdem im Klappentext stand, dass mit diesem Buch Medusa ihre Stimme zurückgegeben werden soll und gezeigt werden soll, dass sie kein Monster ist, usw.. Ich habe ein Retelling aus der Sicht von Medusa erwartet, mit viel Girl Power. Bekommen habe ich ein fast schon wahllos zusammengestückelte Geschichte aus viel zu vielen Perspektiven, die einfach nur unstrukturiert wirkten, bekommen. Von Girl Power und "Medusa ihre Stimme zurückgeben" habe ich nicht wirklich viel gesehen.

Tolle Sichtweise auf Medusa
Mir hat das Buch richtig gut gefallen 🤭 Ich fand es total spannend, die genauen Hintergründe der Figur der Medusa zu erfahren. Für mich persönlich waren es jedoch manchmal zu viele verschiedene Perspektiven, an einigen Stellen hätte ich gerne noch mehr aus Medusas Sicht gelesen. Dennoch wird mir das Buch sicherlich lange in Erinnerung bleiben. 🌞
Fast paced und lustig geschrieben
An sich ist es eine interessante Geschichte. Die so ein bisschen Medusas Leben davor zeigt. Wie sie war, wer sie war und ihre Verbindung zu ihren Schwestern, zu ihrer Umwelt. Sehr interessant finde ich auch die Darstellung weiterer Götter und ihres Lebens vor allem auch Perseus.
Die "böse" Medusa? Oder doch nicht?
Ich hatte zu Beginn keine großen Erwartungen an das Buch und wurde positiv überrascht! Besonders dieser Schreibstil und diese Geschichte?! 😭 Ich meine die drei Schwestern, ich habe sie geliebt. Und wie furchtbar sind die Götter? JA 🫠 Besonders begeistert hat mich die Art des Schreibens. Verschiedene Sichtweisen, teilweise wird man als Leser für seine "Unwissenheit" gerügt. Ich fand es mega. Es hätte gerne noch weitergehen können 😍
Also ich habe das Buch leider nach etwas über 100 Seiten abgebrochen einfach weil ich garnicht reingekommen bin. Der Schreibstyl war mir viel zu einfach und langweiligen irgendwie. Die Charaktere insbesondere die Götter hatten überhaupt keinen Tiefgang und selbst von Medusas Persönlichkeit hat man sogut wie nichts mitbekommen. Stattdessen wurden Vorgänge und eher unwichtige Gespräche über z.B. den Grund für das Symbol der Eule der Athene geführt, die aber unrealistisch und irgendwie kindisch waren. Von Medusa an sich hat man eher wenig mitbekommen obwohl es eigentlich ihr Buch sein sollte. Ich habe wirklich viel erwartet und bin auch sonst ein Fan von griechischen Mythologie Büchern, aber von diesem war ich wirklich enttäuscht. Obwohl die Geschichte von Medusa ein wirklich gutes feministisches Buch hätte werden können.
Für Fans der griechischen Mythologie!
Ich interessiere mich sehr für die griechische (und auch andere) Mythologie und fand dieses Buch super. Ein Blickwinkel, den man vorher so nie hatte, gibt ganz neue Eindrücke. Man leidet mit Medusa mit und hofft, dass die Geschichte doch noch ein anderes Ende, als das bekannte nimmt. Teilweise könnte die Erzählung vielleicht etwas tiefgründiger sein, aber das fand ich nicht so schlimm. Ich hab es auf Englisch gelesen Und kam auch damit gut klar. Klare Empfehlung für Fans der Fantasie und/ Mythologie.
Grundsätzlich eine schöne Idee, mit gewöhnungsbedürftigen Schreibstil.
Eigentlich habe ich mir ein bisschen was anderes darunter vorgestellt. Eine Geschichte nur über Medusa. Aber hier spielten so viele andere Götter und deren Kinder mit, das man sehr schnell den Überblick verliert. Der Krieg zwischen Gaia's Kinder und den Göttern war für mich eigentlich nicht relevant für die Geschichte.
Es war so anstrengend, dieses Buch zu lesen..und das aus verschiedenen Gründen. Mich hat dieses ständige Wechseln der Perspektiven absolut verwirrt. mal ist es Zeus, dann Athene, die Gorgonen, Perseus, Medusa und dann spricht ein Stein zu mir? sorry..aber zu viel. Gleichzeitig war es aber auch so spannend, dass ich es nicht weglegen konnte.. eine traurige, spannende Geschichte.
Ganz nett, aber mehr auch nicht.

Die Rolle der Frau - brauchbare Opfer
„Stone Blind“ ist ein mitreißender, tiefgründiger und schmerzlich schöner Roman, der sich einer der tragischsten Figuren der griechischen Mythologie annimmt – Medusa. Was dieses Buch so besonders macht, ist sein klar feministischer Blick: Welche Geschichten wurden jahrhundertelang nur aus männlicher Perspektive erzählt? Und was passiert, wenn wir sie umdeuten? Natalie Haynes gelingt es, die Frauenfiguren aus den alten Mythen nicht nur neu zu erzählen, sondern ihnen ihre eigene Stimme zurückzugeben – jenseits von Opferrollen oder Dämonisierung. Die Götter erscheinen darin nicht als allwissende, gerechte Wesen, sondern als machtvolle, oft grausame Projektionen menschlicher Schwächen. Besonders beeindruckt hat mich die komplexe Darstellung von Athene. Die „weise Göttin“, von einem Mann geboren, wirkt in diesem Roman nicht wie eine schützende Heldin, sondern oft distanziert, egoistisch und skrupellos. Und doch bleibt die Frage: Ist sie so, weil sie eine Göttin ist? Oder, weil sie als Frau von einem männlichen Gott „erschaffen“ wurde? Ich hatte zu Beginn die Sorge, dass ich das Buch nicht bis zum Ende lesen wollen würde – ich hasse tragische Enden. Doch die Autorin schafft es, eine Sogwirkung zu erzeugen, die mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Stone Blind ist keine Geschichte mit Happy End – aber eine, die bleibt.
Mehrere Mythen mal anders erzählt. Ohne Hintergrundwissen zur griechischen Mythologie hätte ich das Buch wahrscheinlich abgebrochen, weil die große Anzahl an Figuren superverwirrend war. Als ich aber erst mal reingekommen bin, hat es Spaß gemacht.
Mir fiel selten der Einstieg in ein Buch so schwer wie bei diesem. Das lag aber gar nicht unbedingt an dem Buch, sondern eher daran, dass ich mich noch nie mit der griechischen Mythologie beschäftigt habe. So war ich erstmal überrascht, welchw Themen immer wieder vorkamen, und musste mir bewusst machen, dass es ein Retelling ist und die Autorin sich an gewisse Vorgaben halten musste bzw. wollte. Ich fand es aber sehr angenehm, dass die Geschichte aus der Sicht der Frauen bzw. Göttinnen erzählt wurde, es gab also jede Menge female rage, der mehr als gerechtfertigt war. Ich kannte die meisten Gottheiten schon vorher, aber ihre Geschichten nur zum Teil oder gar nicht, also gab es für mich definitiv neue Erkenntnisse. Ich war schlussendlich dann doch sehr positiv überrascht von der Geschichte und fand es im Nachhinein schade, dass es so lange bei mir auf dem Sub lag. 🖤
Stone Blind - Der Blick der Medusa erzählt die Geschichte der Medusa, von Geburt an. Aber gleichzeitig geht es auch um Perseus, dessen Mutter, Andromeda und Cassiopeia sowie Athena, Zeus, und Medusa’s Schwestern, die Gorgonen. Die Geschichte beginnt mit Medusas Geburt, die Erzählung ist stets spannend, allerdings haben mich die häufigen Perspektivenwechsel verwirrt. Dadurch blieb es durchgehend spannend, aber es war schwer, ab und an zu verstehen, was genau ich lese. Die Autorin versteht es gut, Perseus als selbstsüchtig und intellektuell tiefenbegabt darzustellen. Kurzum: nicht als Helden sondern als Anti-Helden, der ohne die Hilfe der Götter mehrmals gestorben wäre. Mir tat Medusa die ganze Zeit über leid. Eigentlich war sie ein guter Mensch/Gorgonin, der von Poseidon schreckliches angetan wurde (da musste ich das Buch kurz weglegen, weil es mir etwas zu doll war). Und als wäre das nicht genug, ist Athena dann noch sauer auf sie, obwohl es nicht ihr Fehler war… Wer griechische Mythologie mag, wird gewiss auch Freude an diesem Buch haben, wenn Themen wie Vergewaltigung einen nicht abschrecken, was bei mir der Fall war.
Ein hervorragend gelungener historischer Roman, der die bekannte Geschichte von Medusa auf faszinierende Weise neu erzählt. Natalie Haynes schafft es, nicht nur Medusa selbst, sondern auch die Götter und ihre Nachkommen, die mit ihrem Schicksal verknüpft sind, lebendig werden zu lassen. Diese Vielschichtigkeit verleiht dem Roman Tiefe und macht die Erzählung umso fesselnder. Besonders beeindruckend ist, wie Haynes altbekannte Mythen neu interpretiert und dabei den Fokus auf die oft übersehene Perspektive von Medusa legt. Ein absolutes Muss für alle, die sich für griechische Mythologie begeistern!
Spannend und emotional
Es war schön tiefer in die Geschichte von Meduda einzutauchen und ihr Umfeld nochmal auf andere Art kennenzulernen. Beim Lesen stellt man fest, dass Medusa gar nicht das Monster ist, für das sie immer gehalten wird und die Helden, die wir sonst immer bewundern vielleicht gar nicht so bewundernswert sind. Natalie Haynes kann Gefühle und Gedanken unglaublich gut ausdrücken und auch wenn in dem Buch vergleichsweise wenig Dialoge stattfinden, hat man nie das Gefühl nicht zu verstehen was passiert.
Das Buch ist wirklich gut geschrieben und etwas Besonderes. Allerdings hilft viel Vorwissen über griechische Mythologie - und auch dann ist es noch anspruchsvoll :)
Super Neuerzählung für alle, die sich für griechische Mythologie interessieren
Wenn die Götter die wahren Monster sind
Das Buch hat mich unfassbar gefesselt. Es sind viele Charaktere die auftauchen, aber alle tragen zum Mythos rund um Medusa bei. Jeder Charakter wird separat erwähnt, um den Mythos weiter auszuschmücken und die Hintergründe der Akteure zu kennen. Medusa und ihre Schwestern sind in dieser Interpretation die Opfer und die Götter und Menschen die wahren Monster. Medusa bzw ihr Kopf haben wenige Kapitel, aber das unterstreicht für mich nur ihre Opferrolle im Spiel der Götter. Für mich ein tolles Buch mit einer spannenden Perspektive auf Medusa, Perseus und Athene bzw die anderen Götter.

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 – „𝓢𝓽𝓸𝓷𝓮 𝓑𝓵𝓲𝓷𝓭 – 𝓓𝓮𝓻 𝓑𝓵𝓲𝓬𝓴 𝓭𝓮𝓻 𝓜𝓮𝓭𝓾𝓼𝓪“ 𝓿𝓸𝓷 𝓝𝓪𝓽𝓪𝓵𝓲𝓮 𝓗𝓪𝔂𝓷𝓮𝓼 Egal ob Hercules, Percy Jackson (warum redet eigentlich niemand über Percy Jackson?) oder „der Kampf der Titanen“ .. mich haben die Geschichten der Götter schon immer irgendwie interessiert. Kein Wunder, dass zb. „God of War“ auch zu meinen Lieblingsspielen gehört. 🤓 Als ich dann dieses schöne Exemplar entdeckte, wollte ich auch mal etwas darüber lesen. Lange lag es auf meinem SUB und ich fing an es nebenher als Hörbuch zu hören. Das wird auch noch gesprochen, von einer meiner Lieblingssynchronsprecherin Laura Maire. Was für Voraussetzungen für ein Highlight.. aber.. mhmhm … 🤔 Ich bin da tatsächlich recht unentschlossen. Der Schreibstil war ausführlich, aber auch angenehm. Die Geschichte von Medusa war gleichzeitig interessant, aber langatmig bis verwirrend. Die Gedankengänge der Götter teils echt .. grenzwertig .. aber najaa, es sind halt Götter. Bei der Bewertung tat ich mich wirklich schwer und auch jetzt kann ich das Buch super schlecht bewerten. 🫣 Mein Fazit: Hat mich teilweise ganz gut unterhalten, aber ein Highlight ist es leider nicht. 🤗 Hat es sonst noch jemand gelesen & kann mich verstehen? 😵💫 Habt’s schön ihr Lieben 🫶🏼
Ich fand es sehr gut, spannend geschrieben und ich fand es sehr unterhaltsam, dass so viele unterschiedliche Figuren vorkamen, deren Geschichten am Ende zusammenführten.
Die Geschichte um Medusa mal anders erzählt. Wer entscheidet wer das Monster ist? Allerdings fehlt es mir persönlich an Spannung. Die Erzählstränge führen gut zusammen, aber ich konnte keine gute Verbindung zu der Story aufbauen

Ich hätte mir mehr von Medusa gewünscht. Sie geht in der Geschichte etwas unter.
Die sterbliche Medusa wächst bei ihren unsterblichen Gorgonen-Schwestern in einer Höhle auf. Von ihrer Schönheit angezogen, weckt sie das Interesse des Meeresgottes Poseidon, der sie in Athenes Tempel bedrängt. Die Göttin fühlt sich beleidigt und verflucht Medusa zu einem Monster mit Schlangenhaaren. Kein Lebewesen kann sie mehr anschauen, ohne dass dieses zu Stein verwandelt wird. Sie verdammt sich zur Blindheit, bis der junge Perseus in der Höhle erscheint. Wer die griechische Mythologie etwas kennt, weiss, wie brutal und frauenfeindlich diese ist. Trotz dieses Hintergrundwissens fiel es mir schwer, über die häufigen, brutalen Vergewaltigungen und den Umgang damit zu lesen. Dazu kamen die unterschiedlichen und immer wechselnden Erzählperspektiven und unterschiedlichsten Charaktere, die plötzlich im Mittelpunkt standen. Ich hätte mir generell mehr über Medusa selber gewünscht. Sie ist fast in der Erzählung untergegangen. Mein Fazit: Die Autorin bleibt zwar der unverfälschten Geschichte rund um Medusa treu, aber ich fand es allgemein schwierig zu lesen. 3 Sterne.
Ganz netter Schreibstiel, aber die Story hat sich zu langsam aufgebaut und es hätte kürzer sein können.
An und für sich ist das Buch gut geschrieben. Leider ist es mir total schwer gefallen mir die Welt vorzustellen (hab damit eigentlich sonst keine Probleme). Ich finde auch, dass Buch hätte etwas kürzer sein können. Es sind viele verschiedene Handlungsstränge drinnen, die alle mehr hätten ausgeführt werden können und auch interessant gewesen wäre. Hat das Buch leider nicht. Hätte man sich nur auf sie Geschichte von Medusa und Perseus beschränkt wäre es meiner Meinung nach übersichtlicher und schöner für den Leser gewesen. Aber immerhin ist das Cover schön 🙃
Ein kleiner, detailreicher Ausflug in die griechische Mythologie! 😍
Ich fand es sehr spannend, in die Geschichte von Medusa einzutauchen. „Schwester, Opfer oder Monster“ ist hier tatsächlich eine berechtigte Frage! Der Schreibstil der Autorin lädt sehr zum Eintauchen ein und ich bin demnach nur so durch die Seiten geflogen. Was mir jedoch bis zum Ende schleierhaft war, ist die Erzählperspektive. Letztlich wurde klar, dass das Haupt der Medusa in der Ich-Perspektive erzählt. Generell tauchen sehr viele Personen und Erzählstränge auf, was am Anfang etwas verwirrend war. Da die griechische Mythologie für mich allerdings kein Neuland ist, kam ich damit gut klar und fand die verschiedenen Einsichten sehr spannend! 😇 Tipp: Etwas Vorwissen ist bei dem Buch ratsam :)
Leider nicht mein Geschmack
Als ich die Kurzbeschreibung zu diesem Buch gelesen habe hatte ich eine ganz andere Vorstellung von diesem Buch. Ich dachte es geht mehr um Medusa um ein missverstandenes Wesen das Hilfe braucht oder so. Und nicht das ich aus gefühlt 100 anderen Sichten dieses Buch lese. Am Ende ging es mehr um Zeus Sohn und Athene als um Medusa. Wer jedoch gerne Bücher über Mythologien liest ist hier sehr wahrscheinlich gut aufgehoben.
Medusas Geschichte aus einer zarten und neuen Perspektive heraus, die uns mit den Fragen konfrontiert, was wir als Monster definieren. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass sie bis zum Ende im Fokus bleibt und genauere Einblicke in ihr Inneres möglich wären.
Medusas Geschichte und auch PoVs anderer dessen Leben durch sie geprägt wurden
Wer die Werke von Madeline Miller gelesen wird dies hier sicherlich mögen. Jedoch geht es nicht nur um Medusa, sondern auch um die Geschichte des Perseus, der ihren Kopf dem König bringen soll, der sonst seine Mutter zur Frau nehmen muss. Ebenso nehmen wir die Sichtweise von anderen Dingen an die alles sehen, wie die Olivenhaine, Steinfiguren sowie Schlangen oder einer Krähe, die in den griechischen Porzellanen und Töpfereien häufiger in Verwendung kommt. Am Ende ging es dann doch etwas mehr um Athene und wie sie ihren Frieden letztendlich gewonnen hat, da sie als Göttin unglücklich war und falsch verstanden wurde... Aber so ging es auch Medusa, die von anderen als Monster gesehen wurde, aber von ihren Schwestern wurde sie geliebt und beschützt. Bis sie erblindete und herausfand, dass sie alles in Stein verwandelte, das sie ansah. Eine Schwester bezeichnete es als Fluch aber auch gleichzeitig ein Segen, da sie als eigentlich Sterbliche sich ab diesen Zeitpunkt selbst verteidigen konnte.

Zu Beginn etwas verwirrend, dann aber spannend bis zum Schluss!
Die Geschichte um Medusas Schicksal spannt sich über Zahlreiche Figuren der griechischen Mythologie, sodass der Beginn zunächst etwas verwirrend war. Als sich dann aber nach und nach Klarheit ergab, in welche Richtung die Erzählung lenkt, wurde es spannend. Perseus, in den Geschichten jeher der Held, wird hier zu einem selbstsüchtigen Mörder. Die Helden-Monster-Umkehr lässt Medusa zu einer sensiblen Figur werden, die voller Liebe für ihre Gorgonenschwestern ist und einen unschuldigen, traurigen Schimmer erhält. Sie ist eine Figur, die so vieles ertragen muss: die Vergewaltigung durch Poseidon; die Verwandlung zu einer Gorgonin durch einen Racheakt Athenes, in der ihr die Haare ausgerissen werden und sie erblindet und schlussendlich der Mord durch Perseus, in welchem ihr im Schlaf der Kopf abgeschlagen wird. Perseus, dem durch die Unterstützung der Götter und anderen mythologischen Kreaturen der Mord gelingt, erkennt die zerstörerische Macht des Kopfes der Medusa. Er nutzt sie für sich aus und mordet, wenn ihm etwas missfällt. Auch hier, so wie in anderen Adaptionen, kommen die Götter als so unsympathisch daher, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann, wenn sie Entscheidungen treffen. Wie auch im Fall von Medusa, die nur eine Schachfigur war und all diese Dinge ertragen musste.
Eine fantasievolle Reise durch die griechische Mythologie. Durch viele Erzählstimmen abwechslungsreich und schnell zu lesen.
Medusa, you deserve better 💔
Eine Herz zerreißende Geschichte, die leider nicht den Charme versprüht, den sie gerne würde. Medusa, eine der bekanntesten Gestalten der griechischen Mythologie, wird oft als Monster dargestellt. Doch wie wurde sie zu dieser Kreatur? Haynes versucht in ihrem Roman "Medusa" der Figur eine Stimme zu geben. Leider konnte bei mir der Funke der Empathie nicht überspringen. Die Erzählung wechselt häufig zwischen verschiedenen Perspektiven und Erzählsträngen, was mich immer wieder von Medusa wegzieht, wenn Athene, Perseus oder andere Figuren in den Vordergrund treten. Dadurch wirkt die Geschichte langgezogen und vermittelt nicht die emotionale Tiefe, die Medusa verdient hätte. Daher ist das Buch ein guter Ansatz auf der geschichtlichen Ebene, der jedoch auf der emotionalen Ebene versagt.
Gut geschrieben und interessante Storyline, leider haben die vielen Perspektivwechsel den Spannungsbogen gestört
Geschichte schön aufgearbeitet. Da ich aber viele einzelne Geschichten aus dem Handlungsverlauf schon kannte, nicht all zu spannend. Daher für Leute die sich noch nicht mit den Griechischen Sagen auskennen.
Medusa eine Frau … kein Monster
Wer griechische Mythologie mag, wird mit Sicherheit dieses Buch auch gut finden. Hier geht darum ,die Geschichte der Medusa und Perseus aus vielen anderen Blickwinkeln zu betrachten. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, dass die Perspektiven in jedem Kapitel wechseln. Ich fand es schön zur Hauptgeschichte noch ganz viele Nebenschauplätze der griechischen Mythologie kennen zu lernen und in die verschiedenen Perspektiven der unterschiedlichen Götter, Halbgötter und Menschen eintauchen zu können. Ich glaube jedoch für jemanden, der sich noch nie mit griechische Mythologie beschäftigt hat, könnten es durchaus zu viele Namen und zu viele Perspektiven auf einmal und in zu kurzer Zeit aufeinanderfolgend sein. Inhaltlich hätte ich mir noch gewünscht, viel mehr bereits am Anfang von dieser mutigen jungen Medusa zu lesen. Ich hatte das Gefühl, ich konnte mit ihr im Buch zwar sehr warm werden, ich hätte aber noch so gerne wesentlich mehr über sie und diese mutige, trotzige, kluge, empathisch Gorgonin gelesen. Insgesamt ein solides Buch hat Spaß gemacht zu lesen !

Das Buch war ganz anders als ich erwartet habe. Es hat ein wenig gedauert bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe. Wer schon mal Griechische Mythologie gelesen hat weiß dass das zum Teil nicht ganz so „angenehm“ zu lesen ist. Ich war anfangs verwirrt weil man so viele unterschiedliche Geschichten von vielen Personen erfährt und ich hab nicht ganz verstanden warum manche davon wichtig sein sollen. Am Schluss ergibt es dann zwar schon Sinn es war aber trotzdem zeitweise langwierig. Alles in allem wollte ich dann doch wiesen wie es weiter geht war aber etwas enttäuscht dass es verhältnismäßig wenig und Medusa selbst geht und hab dem Buch im Endeffekt 3 Sterne gegeben. 😊
Zu viele andere sehr nebensächliche Storys, Medusas Part war gut und interessant, aber die anderen 20 Nebenschauplätze hätt man echt nicht gebraucht
3,5 Ich mag griechische Mythologie und besonders die Geschichte der Medusa hat es mir schon immer sehr angetan. Die Medusa wird in vielen Erzählungen zum Bösen erkoren, obwohl ihre Geschichte eigentlich sehr tragisch ist. Dieses Buch umfasst die Geschichte dieser Figur von Anfang bis Ende. Oftmals verliert sich die Erzählung aber auch in vielen weiteren Geschichten der griech. Mythologie. Ja, es ist alles miteinander verwobem, aber dennoch war mir dies an einigen Stellen zu verwirrend. Etwas Vorwissen zur griech. Mythologie ist gut, um hier bei all den Namen und Wesen nicht den Überblick zu verlieren
Medusa Retelling vom feinsten 🐍
Es ist fast als hätten die Griechen Victim Blaming nicht nur erfunden, sondern auch bei jeder Gelegenheit ein und ausgeatmet. Musste auch ein paar Mal lachen, z.b. als Poseidon sich darüber beklagt, dass sich niemand für seine Gefühle interessiert, nachdem ER Medusa verg***ltigt hatte. Comedy gold der "Mann". Aber genauso Athene. Nachdem diese maßgeblich dazu beigetragen hat, dass Medusa geköpft wird, will sie die beiden trauernden Schwestern der Medusa fragen, ob sie nochmal den Schmerzensschrei nachahmen können den sie gemacht haben, als sie Medusas Leiche gefunden haben. Weil der Schrei ja so melodisch war. Götter ≠ Empathie Es ist wirklich ein super Buch, ich hatte mehrmals Tränen in den Augen, weil mich die Liebe von den Gorgonen Schwestern zueinander so berührt hat. Jede ist auf ihre eigene Art und Weise special 💕 Ich fand auch entgegen anderen Meinungen die unfassbar vielen POV's super und auch total cool, dass es einfach Kapitel gab in denen die Olivenbäume oder die Schlangen an Medusas Kopf über die Ereignisse gequatscht haben? Was ein cooles Konzept!

Eine wundervolle Nacherzählung zum Mythos der Medusa. Mir hat auch besonders der Witz in der Geschichte sehr gut gefallen 🥰
Die Geschichte der Medusa
Sie musste schon lange neu erzählt werden, um einen neuen Blick auf die Geschichte der Medusa zu erhalten. Heute als Symbol für se*uellen Missbrauch, schafft es Natalie Haynes ihr eine Stimme zu geben, um ihre Geschichte zu erzählen. Und das sogar, ohne den Missbrauch und die Gewalt explizit darzustellen. So viel zum Positiven - leider verliert sich die Geschichte in so vielen Einzelgeschichten und wieder neuen Personen, dass es schwer fällt, dem eigentlichen Handlungsstrang zu folgen. Das empfand ich als sehr schade. Grundsätzlich bin ich aber offen nur mehr und neue antike Sagen und werde auch die anderen Bücher, wie z.B. Troja, lesen.