Schlicht und vorhersehbar
Nachdem Holly ihren Freund in flagranti erwischt hat, kehrt sie in ihren Heimatort zurück. Dort übernimmt sie spontan den Süßigkeitenladen, in dem sie als Teenagerin gearbeitet hat. Doch den Laden am Laufen zu halten ist gar nicht so einfach … Hannah Lynns Geschichte hat eigentlich eine nette Grundidee, aber leider ist das Buch komplett vorhersehbar geschrieben und wiederholt ständig den gleichen Ablauf. Im Geschäft passiert eine kleine bis mittlere Katastrophe, Holly ist am Boden zerstört und am nächsten Tag wird alles von Zauberhand gelöst. Oder besser gesagt dadurch, dass jemand das Problem für sie in die Hand nimmt und löst. Das ist furchtbar ermüdend und spätestens nach dem dritten Mal komplett dröge. An Naivität ist Holly auch ansonsten kaum zu überbieten, Giles ist so offensichtlich der ‚Bösewicht‘ das es schon fast wehtut und am Schluss ist dann auch alles ohne weitere Kraftanstrengung gut. Muss man nicht gelesen haben.


