Wann ist die Frau, die ich wie die Pest gehasst habe, zu der geworden, der ich mehr vetraue als jedem anderen?
Ach ja...was soll ich sagen. Ich mochte diesen Band rückblickend mehr als Band eins. Die Handlung war allgemein weniger dramatisch als Band 1, Grandma Windsor war hier auch Mü mehr sympathisch und dennoch ist das alles weird. Dieses Heiratsabkommem, diese Regeln, alles drum und dran. Und trotzdem bin ich all here for it. Warum? Keiner weiß. Vielleicht weil der Schreibstil so locker und leicht ist, dass man durch die Seiten fliegt. Vielleicht weil die Charaktere, insbesondere Valentina, super interessant sind. Vielleicht weil die Geschichte, trotz ihrer seltsamen Twists, gut ist. Versteht mich nicht falsch, ich mochte das Buch. Es ist keine Neuerfindung, aber das sind die meisten Romance Bücher nicht. Dennoch gab es einige Sachen, die mich gestört haben: Erstens: Luca. Ich mochte ihn. Er war die meiste Zeit süß und wirklich liebreizend. Ich kann verstehen, warum man sich in ihn verliebt. Aaaaber Luca ist toxisch. Er sagt es selber (sinngemäß so in etwa "zugegebe diese Verhaltensweise waren etwas toxisch") und er spielt seine toxischen Verhaltensweisen damit runter, dass er sagt "Ja aber ich wollte dich nicht verlieren." Oh boy...du hast ihr fast ihr Leben zerstört, weil du sie auf die Black List hast setzen lassen, weil sie kündigen wollte. Kämpf um die Frau, aber nicht so. Außerdem lovebombed er extrem. Was erst ziemlich süß ist, entwickelte sich für mich relativ schnell in ein Verhalten, was ich teilweise zu extrem fand. Wir lieben einen possessiven und obsessiven fiktiven Charakter, aber meiner Meinung nach war das schon jenseits von Gut und Böse. Er hat Valentina gewissermaßen damit klein gemacht. Zweitens: der Spice. Das war guter Spice. Wirklich guter Spice. Aber zu viel und teilweise unangemessen. Teilweise fand ichs echt cringe. Die Szene mit Ben am Telefon? Hell nahh... Die Szene mit Jessica?! Dear god...no... Auch hier kamen wieder Verhaltensweisen von Luca, die mir nicht gefallen haben. Die Valentina klein gehalten haben und vor allem wirkten sie so, als würde er sie mit Sex zügeln wollen. Er hat sie verführt, wann immer er keinen Ausweg wusste, um sie zu maßregeln. Selbst als sie in tiefer Trauer war. Zugegeben, ich habe viel Spice geskippt. Angefangen hat das Buch wirklich fantastisch und immer wieder hatte ich diese wirklich tollen Momente und Emotionen, wo ich dachte: "Gott ich liebe dieses Buch.", hin und wieder kamen aber dann oben genannte Probleme und ich war skeptisch. Ein Herzstück des ganzen Buches war auf jeden Fall Abuela. Abuela und ihre Beziehung zu Valentina. Das war einfach nur wahnsinnig schön. 🫠 Dennoch, dieses Buch war eine deutliche Verbesserung zum ersten Teil und ich mochte Temporary Wife wie gesagt auch ganz gerne. Ich freue mich nun allerdings auch auf Dions Geschichte, ob ich danach allerdings an den Windsors dran bleibe (mit noch 3 weiteren Büchern), weiß ich nicht, denn im Endeffekt sind sich die Geschichten bisher relativ ähnlich gewesen.
















