18. Mai
4,5 🌟🌟🌟🌟✨von 5! Ein tolles, emotionales Buch, das mich auch nach dem Lesen noch eine ganze Weile beschäftigt hat.
Rating:4.5

4,5 🌟🌟🌟🌟✨von 5! Ein tolles, emotionales Buch, das mich auch nach dem Lesen noch eine ganze Weile beschäftigt hat.

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 ⭐️ Auch wenn mir der erste Band noch ein kleines bisschen besser gefallen hat, ist auch Bei euch ist es immer so unheimlich still absolut lesenswert. Besonders die Zeitsprünge zwischen dem Ildingen der 1950er Jahre und Berlin/Ildingen 1989 haben für mich eine besondere Spannung erzeugt. Nach und nach setzen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen und zeigen, wie sehr Entscheidungen, Geheimnisse und unausgesprochene Wahrheiten das Leben vieler Menschen beeinflussen können – ein Thema, das mich immer wieder fasziniert. Ich mag den Schreibstil von Alena Schröder sehr. Ich bin direkt gut in die Geschichte hineingekommen und habe die Figuren schnell ins Herz geschlossen. Gerade die Charaktere machen das Buch für mich besonders, weil sie so lebendig und nahbar wirken. Ein tolles, emotionales Buch, das mich auch nach dem Lesen noch eine ganze Weile beschäftigt hat. Für mich definitiv 4,5 von 5 Sternen wert.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
13. Mai
Rating:3

Das Buch liest sich gut und schnell. Es weckt die Neugier durch die Aufteilung in zwei Zeitstränge, die auch historische Ereignisse einfließen lassen. Das große Thema ist das Schweigen über Ereignisse in der Familie. Mich hat die Geschichte nicht erreicht , da mir die Personen fremd blieben. Vor allem die Haltung und Härte von Evelyn konnte ich nicht nachvollziehen. Es ist eine seltsame Distanz die ich zu fast allen Personen empfand, ohne dass ich genau sagen kann, woran das liegt. Sprachlich bot das Buch für mich ebenfalls keine Herausforderung.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
4. Mai
Rating:5

Drei Frauen und ihre miteinander verwobenen Geschichten. Geschichten voller Schweigen, voller Ansprüche, Geschichten des Scheiterns, aber auch Geschichten des Weitermachens. Silvia verlässt 1989 mit ihrer Tochter Hannah die WG in Westberlin, um wieder Kontakt mit ihrer Mutter Evelin aufzunehmen. Evelin hat Medizin studiert, musste dann nach der Geburt ihrer Tochter aber Ehefrau und Mutter werden, weil das in der Kleinstadt in den 50ern halt so war. Glücklich war sie aber nur in ihrem Beruf. Silvias Tante Betti, lange das schwarze Schaf der Familie, kümmert sich gerne um ihre kleine Nichte. Hier bekommt Silvia, was die Mutter ihr nicht geben kann: Liebe. Im Laufe des Buches erfahren wir zunächst, welche Abgründe es in einer Familie gibt. Im letzten Viertel gibt es dann einige überraschende Wendungen, die einerseits erklären, wie es zu diesen Verwerfungen kommen konnte und andererseits gibt es neue Hoffnung. Ein ganz hervorragendes Buch mit stark gezeichneten Figuren, einem Einblick in die Moralvorstellungen der Zeit vor 1968 und einem deutlichen Spannungsbogen, der mich schon an einen guten Krimi erinnert.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
2. Mai
Rating:4.5

Spannende Familiengeschichte von der Nachkriegszeit bis zur Wende, mit Fokus auf die komplexe Mutter-Tochter-Beziehung

Eine spannende Familiengeschichte, die in den 1950er-Jahren beginnt - bis zum Fall der Mauer. Der Erzählstil ist sehr bildhaft und macht das Buch äußerst kurzweilig. Besonders interessant ist der Wechsel zwischen den Zeiten: Einerseits die 50er-Jahre, in denen die Geschichte der Eltern, Evelyn und Karl Borowski im Mittelpunkt steht, und andererseits das Jahr 1989, in dem ihre Tochter, die 33-jährige Sylvia, mit ihrem eigenen Kind aus West-Berlin zurück in Richtung Heimat reist. Besonders ist vor allem die Ausgangssituation der Familie: Sylvia ist ein absolutes Wunschkind, auf das ihre Eltern lange gewartet haben. Eigentlich scheint alles perfekt – ein Eigenheim mit Garten, ein fürsorglicher Ehemann und endlich das ersehnte Kind. Doch Evelyn wird dennoch nicht glücklich. Sie vermisst ihren Beruf als Ärztin und fühlt sich fremd in der Kleinstadt in Süddeutschland. Gerade vor dem Hintergrund der 50er-Jahre, in denen es als selbstverständlich galt, dass Mütter zu Hause bleiben, ist dieser innere Konflikt besonders spannend und nachvollziehbar geschildert. Die Kluft zwischen Mutter und Tochter wächst über die Jahre hinweg immer weiter, sodass der Kontakt schwierig bleibt und beinahe abreißt . Schließlich hält es Sylvia 1989 in Berlin nicht mehr aus und sie macht sich auf den Weg zu ihrer Mutter – eine Reise, die nicht nur geografisch, sondern auch emotional viel bedeutet… Leider habe ich erst nach dem Lesen festgestellt, dass es sich um den zweiten Teil handelt. Den ersten Band werde ich aber auf jeden Fall noch lesen.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
27. Apr.
Rating:3

Deutsche Geschichte zum Anfassen

Ich mag Geschichten aus unterschiedlichen Perspektiven, die in unterschiedlichen Zeiten/Jahren spielen. Und dabei Geschichte erzählen- so wie sie vermutlich in vielen deutschen Familien war. Präsent und doch weit weg.... Schön zu lesen, ich mochte bereits den ersten Teil . Leider fehlt mir hier ein bisschen was am Ende, aber vielleicht plant die Autorin ja Teil 3😁 ...

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
9. Apr.
Rating:4

Ich mochte das Buch sehr, hat mich allerdings erst ab Seite 150 so richtig gecatched.. Die Story bringt Familiengeheimnisse und Generationskonflikte der Zeit auf den Punkt, zumindestens in einer individuellen Geschichte.

Die Story wird gut erzählt und mit einem Spannungsbogen durch kleine Geheimnisse versehen, die am Ende aufgelöst werden und zu einem verschmelzen. Zumindestens für mich als Leserin ergibt alles Sinn am Ende. Trotz der Auflösung würde ich gern wissen, wie es für die drei Frauen weitergeht.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
8. Apr.
Rating:5

Das zweite Buch, das ich im Rahmen des Buchclubs gelesen habe. Bis auf die Storyline um Georg, die ich wirklich nicht gebraucht hätte, hat mich das Buch sehr gepackt. Eine wirklich schöne Schilderung komplexer Familienverhältnisse und einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung, hab das Buch nicht oft aus der Hand gelegt und fand das Lesen sehr kurzweilig.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
26. März
Rating:4

Ruhig dahinplätschernd, flüssig geschrieben. Nach und nach werden Erlebnisse und Erinnerungen wach gerufen. Nach 18 Jahren kehrt Silvia in die ländliche Heimat zurück, wo alles still zu stehen scheint. Silvias kleine Tochter Hannah vermag den Schutzpanzer von Silvias Mutter zu durchbrechen. Vielleicht bleibt es durch das Kleinkind nicht mehr so unheimlich still im Hause von Dr. Borowski.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
24. Feb.
Rating:4.5

So gut! Zwei Frauen, Mutter & Tochter… eine Familiengeschichte … eng miteinander verbunden und gleichzeitig durch langes Schweigen getrennt. Während man liest, merkt man nach und nach, wie viel Unausgesprochenes zwischen den Zeilen steckt. Wie sehr kann das, was nie ausgesprochen wurde, ein ganzes Leben beeinflussen? Brechen Sie das Schweigen?

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen – in den 60er- und 70er-Jahren in einem badischen Dorf und dann wieder 1989, von Berlin ausgehend, kurz vor der deutschen Wende. Dieses Zusammenspiel hat mir richtig gut gefallen. Es ist nicht dramatisch im großen Stil, sondern eher leise erzählt – aber genau das hat mich berührt & auch gefesselt. Dieses Dorf… Fiktiv, alle Menschen mit badischem Dialekt, so gut beschrieben, dass ich ständig Bilder im Kopf hatte. Auch die unterschiedlichen Figuren sind einfach toll gezeichnet: Tante Betti, viel zu laut, viel zu emotional in ihrem knallroten BMW „Wolf“… Rüdiger, der Automechaniker von nebenan oder Monika, die Avon-Beraterin, auf dem schwarzen Kunstledersofa. Das sind keine Sidecharaktere, sondern Menschen mit Ecken, Kanten und ganz viel Herz. Und dann die vielen Alltagsmomente … Für mich Nostalgie pur. Abendliche Schnittchen mit Aufschnitt und Gürkchen. Fernsehabende mit der Lindenstraße, Herzblatt oder Liebling Kreuzberg. Auch die „Rudi Carrell Show“ läuft… und im Walkman läuft „Eternal Flame“ von The Bangles oder „In the Air Tonight“ von Phil Collins. Ich war sofort wieder in dieser Zeit. Meine Zeit. Vieles fühlte sich einfach sehr vertraut an, denn das Buch ist auch eine kleine Reise durch deutsche Geschichte. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Poetisch, anrührend, manchmal melancholisch, dann wieder klar und direkt. Diese Mischung aus leisen und malerischen Tönen. Es hat mich stellenweise an Mariana Leky und „Was man von hier aus sehen kann“ erinnert – dieses Warmherzige, dieses feine Beobachten. Ich mochte das Buch sehr!

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
31. Jan.
Rating:4.5

Nostalgie pur „Was hätten die Leut wieder gedacht“ Um dieses Thema dreht sich in dieser emotionalen Familiengeschichte ganz viel. Die Geschichte spielt einerseits 1989 und zwar vor, während und nach der Wende und beginnt in Berlin Kreuzberg bei Silvia und Baby Hannah. Der zweite Handlungsstrang spielt von 1950-1971 in Ildingen, einem fiktiven Ort in Süddeutschland. Dort erfahren wir wie Evelyn, Silvia‘s Mutter gelebt hat. „Nicht verwöhnen, nicht verwöhnen, nicht verwöhnen“, murmelte Evelyn wie eine Beschwörung vor sich hin. Milch alle vier Stunde, nicht gleich beim ersten Weinen trösten, das Kind daran gewöhnen, dass es nicht ständig getragen wurde…“ „Das waren die Regeln für ein zufriedenes, gedeihendes Kind und Evelyn hielt sich präzise daran.“ Ihre Gedanken über eine Farbfotografie eines Fötus: „Unendlich allein, dachte Evelyn…“ „Dieses Kind ist wie ich, dachte sie. Behütet, versorgt und trotzdem allein, ausgeliefert und nutzlos.“ Mit dem Auftauchen der Enkeltochter Hannah ist Evelyn plötzlich mit neuen, ungewohnten Gefühlen konfrontiert. Und sie gelangt zudem zur Erkenntnis, dass sie genau wie ihre eigene Mutter agiert (hat). Ob die Mutter-Tochter Beziehung von Evelyn und Silvia heilen darf, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur soviel: die Reflexionen übers Muttersein sind gehaltvoll. Hervorzuheben sind auch die tollen Nebencharaktere: die lustige und liebenswerte Tante Betti, Nachbar Rüdiger und Freundin Monika, welche Ildingen bisher noch nie verlassen haben. Besonders gut gefallen hat mir die spürbare Nostalgie. Ein schönes Beispiel dafür ist Rüdiger. Die Sequenz, bei dem in der Kassette von seinem Walkman ein Kabelsalat entsteht. Aber auch das Wiederaufleben von Musik wie den Eternal Flames „do you feel the same“ und Phil Collins mit „in the air tonight“ oder Roxette tragen zum nostalgischen Erlebnis bei.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
24. Jan.
Rating:4

Vor achtzehn Jahren hat Silvia zuletzt ihr Heimatdorf und ihre Mutter besucht. Jetzt ist sie selbst Mutter und muss ihre Tochter Hanna ohne Vater aufziehen. Sie flüchtet aus ihrer lauten WG in Berlin zu ihrer Mutter Evelyn. Dort stellen sich beide Frauen ihrer Vergangenheit und nähern sich langsam wieder an.

Erzählt wird in zwei Zeitebenen. Die Nachkriegszeit, in der Evelyn und Karl Ihr Medizinstudium absolvieren, als Ärzte in der selben Klink arbeiten uns schließlich Ihr Wunschkind Silvia großeziehen - und in der Gegenwart, rund um die Wende, in der Silvia nach Hause zurückkehrt. Obwohl Silvia ein absolutes Wunschkind war, konnte Evelyn keine gute Beziehung zu ihrer Tochter aufbauen. Sie fühlt sich in der Mutterrolle als Versagerin. Vieles Ungesagte führte zu Schuldgefühlen, die sie nun beide abzustreifen versuchen. Das Buch erzählt von einem Mutter-Tochter-Verhältnis, das nachdenklich macht.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
2. Jan.
Rating:4

Gestörtes Mutter - Tochter Verhältnis „ Bei euch ist es immer so unheimlich still“ , dieser Roman mit dem etwas sperrigen ( superlangen) Titel handelt vom Zurückkommen, vom Neubeginn und dem Aufarbeiten einer gestörten Mutter -Tochter Beziehung. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und führt die Leser in die Nachkriegszeit zurück bis in die 70er Jahre und in die Gegenwart von 1989 bis zum Fall des DDR Regimes. Silvia kehrt ihrer Westberliner WG den Rücken. Mit dem „ geliehenen“ Polo eines WG Mitbewohners macht sie sich auf den Weg ins schwäbische Ildingen und taucht nach Jahren der Abwesenheit im Haus ihrer Mutter auf und präsentiert ihr die Enkeltochter Hannah. Ohne diesen kleinen Menschen hätte Silvia diesen Schritt wohl nicht gewagt. Es ist zu viel passiert zwischen Mutter und Tochter. Evelyn hat in den 1950er Jahren als Ärztin im Krankenhaus gearbeitet, keine Selbstverständlichkeit für eine Frau in dieser Zeit. Mit der Geburt ihrer Tochter war ihre Karriere dann allerdings vorbei und sie wurde Hausfrau in der Kleinstadt Ildingen im eigenen Haus mit spießiger Nachbarschaft. Und dann ist da noch Betti ihre Freundin und inzwischen Schwägerin, ein quirliger, unverheirateter Freigeist. Betti sagt was sie denkt, kümmert sich nicht ums Gerede und kurvt mit ihrem roten Flitzer viel zu schnell durch die Gegend, was ihr letztendlich zum Verhängnis wird. Betti und Evelyn, das war einmal ein untrennbares Gespann, doch die Freundschaft hat gelitten seit Evelyn Karl geheiratet hat. In der Geschichte war mir Silvia auf jeden Fall näher als die schweigsame Evelyn. Ich hatte mit Silvia auch viele Nostalgiemomente, die ich sehr genossen habe. Auch wenn der Roman ein 2.Teil ist, kann man ihn unabhängig vom ersten Buch gut lesen. Ich mochte Teil 1 und habe auch die Fortsetzung sehr gerne gelesen. Der flotte , unterhaltsame Schreibstil lässt einen beim Lesen durch die Seiten fliegen. Betti war auf jeden Fall eine Lieblingsfigur. Sie hat das verstaubte Ildingen ordentlich aufgemischt. Bei den Nebenfiguren waren mir Monika und Rüdiger sehr sympathisch, Schulfreunde von Silvia, denen sie bei ihrer Rückkehr in die Heimat wiederbegegnet. Wer Familiengeschichten auf zwei Zeitebenen mag, der wird sicherlich Freude an der Geschichte haben. Zur Vertiefung gerne beide Bücher lesen!

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
20. Nov.
Rating:3.5

Ein Buch, welches erst später nachwirkte

Besonders die Mutter-Tochter-Beziehung von Evelyn und Sylvia hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ihre Distanz, ihre Unausgesprochenheit und die Last der eigenen Geschichte ziehen sich wie ein feiner Faden durch die Erzählung. Es war ein Buch, in das ich anfangs schwer reingefunden habe, weil ich Evelyn oft nicht verstand und ihre Entscheidungen mich manchmal ratlos zurückließen. Durch Sylvias Urvertrauen in ihr Muttersein und die Liebe zu ihrer Tochter – „…ich werde Hanna mit so viel Liebe überschütten…“ – wurde ich selbst noch einmal daran erinnert, wie wichtig es ist, Liebe nicht nur zu fühlen, sondern sie auch zu zeigen und zu kommunizieren. Ein leises, aber nachhallendes Buch, das innerlich viel in Bewegung setzt – auch wenn nicht jede Figur leicht zugänglich ist.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
2. Okt.
Rating:5

Alena Schröder schreibt einfach sagenhaft gute Bücher

Genauso wie der erste Roman "Junge Frau, am Fenster stehend..." hat mich auch dieses Buch von Alena Schröder direkt gefesselt und ich habe es innerhalb weniger Tage ausgelesen. Wem der erste Teil gefallen hat, dem empfehle ich auf jeden Fall auch diesen Teil zu lesen.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
22. Sept.
Rating:4.5

Waren mir die Hauptfiguren in dem mehrere Generationen umfassenden Buch "Junge Frau, am Fenster stehend ..." etwas fremd geblieben, handelt dieses Buch hauptsächlich von der Mutter-Tochter-Beziehung von Evelyn und Silvia. Hat mir gut gefallen! Und der 80er Jahre-Vibe kommt wohl dosiert wunderbar rüber (Stu-Stu-Stu-Studio-Line!).

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
16. Aug.
Rating:4

Das Szenario des quasi zweiten Teils der Familiengeschichte war zwar wesentlich banaler, hat mich aber umso sehr überzeugt. Silvias und vor allem Bettis Geschichte waren sehr berührend. Die Story hätte auch ohne Einbauen des Mauerfalls Sinn ergeben, wieso wird immer zwanghaft ein historisches Ereignis eingebaut?!

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
3. Aug.
Rating:5

Unheimlich stark

Kann Mutterliebe erschüttert werden? Trotz aller Belastung, Wut, Scham und traumtischer Erfahrungen beweisen die Protagonistinnen Evelyn und Silvia, dass Annäherung möglich ist - Innehalten und Selbstreflexion vorausgesetzt. Der Roman hat eine ungeheure Erzählkraft sowohl sprachlich/stilistisch als auch inhaltlich gesehen und wird definitiv noch lange nachklingen.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
2. Aug.
Rating:4

Insgesamt ist „Bei euch ist es immer so still“ ein berührender, klug erzählter Roman über das Schweigen in Familien, über Erinnerung, Schuld und das zähe Ringen um Nähe. Eine klare Empfehlung – besonders für alle, die schon den ersten Teil mochten und das leise, eindringliche Erzählen schätzen.

Mit „Bei euch ist es immer so still“ knüpft Alena Schröder eindrucksvoll an ihren erfolgreichen Roman „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ an. Im Mittelpunkt stehen diesmal Silvia und ihre Mutter Evelin – zwei Frauen, die sich auf unterschiedliche Weise mit der eigenen Geschichte, familiären Erwartungen und dem Schweigen zwischen den Generationen auseinandersetzen müssen. Schröder gelingt es erneut, mit großer sprachlicher Präzision und psychologischem Feingefühl ihre Figuren lebendig werden zu lassen. Besonders die stille Melancholie, die Silvia umgibt, wird sehr eindringlich geschildert. Man spürt förmlich die Schwere unausgesprochener Worte, die Last familiärer Altlasten – und dennoch ist da auch immer ein Funken Hoffnung, ein leiser Aufbruch. Die Beziehung zwischen Silvia und Evelin ist das emotionale Zentrum des Romans. Schröder zeichnet sie mit all ihren Brüchen, ihrer Zärtlichkeit und dem Ringen um Verständnis. Auch die historischen Bezüge – etwa zur DDR-Vergangenheit – fügen sich wie selbstverständlich ein und vertiefen das Verständnis für die Figuren. Warum „nur“ vier Sterne? An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr dramaturgische Spannung oder Tempo gewünscht. Die Geschichte verläuft bewusst ruhig, fast kontemplativ – das ist literarisch überzeugend, verlangt aber auch Geduld vom Leser.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
1. Aug.
Rating:5

Es braucht kurz, um alle Protagonisten kennenzulernen und um sich an die Zeitsprünge zu gewöhnen. Dann ist man mittendrin in einem Generationenkonflikt und man hofft eigentlich ständig,dass endlich alle miteinander reden und ihre,über die Jahre, angestauten Probleme offen und ehrlich kommunizieren. Ich freue mich sehr auf den zweiten Band!

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kulturby Alena Schröderdtv
9. Juni
Rating:3.5

Familiengeschichte

R – Reflexion Das Buch lädt stark zur Selbstreflexion ein – besonders in Bezug auf die eigene Familiengeschichte. Durch die eindrückliche Darstellung transgenerationaler Prägungen zeigt es, wie sich Traumata, Schweigen und Muster über Generationen hinweg vererben können, oft ohne dass wir es bewusst merken. Die stille Wucht der familiären Wiederholungen wirkt subtil und gleichzeitig unausweichlich – ein leiser Nachhall, der das eigene Denken und Fühlen beeinflusst. E – Emotion Emotional hinterlässt das Buch ambivalente Spuren. Die leise Melancholie und das unausgesprochene Leid erzeugen Betroffenheit, bleiben aber stellenweise zu distanziert. Während manche Szenen tief berühren, hätte man sich an anderen Stellen mehr emotionale Tiefe oder Klarheit gewünscht – insbesondere dort, wo die familiären Zusammenhänge nur angedeutet bleiben. A – Alltagstauglichkeit Im Alltag zeigt das Buch vor allem seine Wirkung in der Anregung zur Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte. Wer sich mit systemischer Arbeit, Genogrammen oder biografischer Selbstbefragung beschäftigt, wird hier wertvolle Impulse finden. Es ist jedoch kein klassischer „Ratgeber“ – es wirkt mehr durch atmosphärische Dichte als durch direkte Handlungsanleitungen. D – Didaktik Das Buch arbeitet implizit mit einem genogrammähnlichen Denken: Wiederholungen, Rollenverteilungen, Sprachlosigkeit und familiäre Geheimnisse werden sichtbar gemacht, ohne dass sie explizit benannt oder analysiert werden. Diese zurückhaltende Didaktik fordert Leser:innen heraus, selbst zu deuten und zwischen den Zeilen zu lesen – ein Stilmittel, das sowohl faszinierend als auch mitunter fordernd ist. O – Originalität Die leise, beinahe gespenstische Erzählweise hebt das Buch stilistisch von vielen vergleichbaren Familiengeschichten ab. Gerade das Spiel mit dem Unausgesprochenen ist gelungen, auch wenn es streckenweise auf Kosten der inhaltlichen Klarheit geht. Besonders originell ist, wie deutlich wird, dass unsere Wahrnehmung durch das geerbte Familiensystem geprägt ist – wir sehen nicht nur mit unseren eigenen Augen, sondern auch durch die Brille derer, die vor uns kamen. Fazit: Ein stilles, nachdenklich machendes Buch über das, was zwischen den Generationen weiterlebt – gerade wenn es nicht ausgesprochen wird. Die Genogramm-Thematik ist auf eindrucksvolle Weise literarisch umgesetzt, auch wenn es streckenweise an Tiefe und Klarheit mangelt. Für Leser:innen mit Interesse an Familienthemen, systemischer Arbeit und transgenerationaler Psychologie ein lohnender, wenn auch nicht einfacher Text.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
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22. Apr.
Rating:4.5

Eine bewegende Geschichte mit Charakteren, die man allesamt zu lieben lernt. In einem melancholischen Grundton lacht und weint man sich durch die Erzählung, deren Ende sich einfach richtig anfühlt. Die stilistischen Zeitsprünge fühlten sich erst ungewohnt an, haben jedoch für unaufgeregte Spannung gesorgt, durch die man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Einfach gut.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
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6. Apr.
Bedrückend und doch wunderschön!
Rating:5

Bedrückend und doch wunderschön!

Ich habe dieses Buch ganz zufällig aus dem Regal gezogen. Ich fand den Titel so spannend und wurde nicht enttäuscht. Ein Familiendrama, was nah geht, mit tollen Charakteren. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht. Und am liebsten das Mutter-Tochter-Gespann ganz doll schütteln, damit sie endlich reden und danach fest in den Arm nehmen. Toll fand ich auch, wie man in die Jahre 1989 und 1971 versetzt wurde. Als wäre man wirklich dabei. Den Druck der Gesellschaft und die Last der Frauen konnte man einfach fühlen.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
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31. März
Rating:5

Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen: in der Nachkriegszeit und in der Zeit der Wiedervereinigung. Ort der Handlung ist das fiktive Ildingen in der schwäbischen Provinz. In dieser Spießeridylle gelingt es Evelyn in den 50er Jahren protegiert durch ihren Mann, den Medizinprofessor Klaus, nach erfolgreichem Abschluss ihres Medizinstudiums eine Stelle als Ärztin am Krankenhaus im nahen Stuttgart zu besetzen. In dieser wird sie nie ernst genommen, ist es doch die Rolle der Frau, ihrem Mann als Mutter und Haushälterin zu dienen. Als dann 1956 endlich das lang erwartete Töchterchen Silvia zur Welt kommt, übernimmt sie natürlich diese Rolle, ohne ihr jemals gerecht zu werden. Heraus kommt eine völlig verkorkste Beziehung zu ihrer Tochter. Als diese endlich dazu in der Lage ist, bricht sie aus und flüchtet in die alternative Freiheit der Großstadt Berlin, "das beste Versteck, das sie je gefunden hatte". Als Silvia 1989 selbst Mutter einer Tochter namens Hannah, aber vom Erzeuger ihrer Tochter sitzen gelassen worden ist, packt sie das Baby ein und fährt los in die schwäbische Provinz. Das ist die Plattform, auf der die Autorin in zunehmend spannender, teils dramatischer Erzählweise die beiden Zeitebenen zusammenführt. Beeindruckend!

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
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26. März
Rating:4.5

Wow, was für eine beinahe-Fortsetzung!

Ich bin fast durch diesen Roman geflogen und begeistert. Auch "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" hatte mir schon gut gefallen, aber dieses Buch schließt Lücken aus dem Vorgänger, die nicht mal da gewesen sind. Das Buch ist eigenständig lesbar, entwickelt seine ganze Kraft aber erst im Paar. Leider sind mir manche Charakterbrüche bezüglich Silvia zwischen den beiden Büchern unklar, aber das ist auch schon der einzige Kritikpunkt.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
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13. März
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Rating:5

Alena Schröder macht in ihrem Roman „Bei euch ist es immer so unheimlich still“ damit weiter, womit sie bei ihren Debütroman „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ aufgehört hat; eine intensive und berührende Familiengeschichte zu schreiben. Wir dürfen eintauchen in diese Geschichte und erleben, was passiert, wenn ankommen nicht zu Hause ist und was generationsübergreifende Traumata und die Gesellschaft in der die handelnden Personen leben mit ihnen machen. Es ist der Blick vor allem auf die Frauen der Familie und somit auch ein Roman, welcher mit der Lupe einen Blick auf die vermeintliche Rolle der Frau in der jeweiligen Zeit wirft. Ich mag den Schreibstil von Alena Schröder und dass der Roman an den verschiedenen Ecken seiner Erzählung mit überraschenden Wendungen aufwartet.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
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12. März
Rating:5

Ich mochte dieses Buch sehr gerne. Mit (fast) jedem der Charaktere fühlte ich eine Verbindung, konnte ihr Handeln gut nachvollziehen. Besonders die Sprache und der Schreibstil der Autorin hatte es mir sehr angetan und hat mich das Setting und die Protagonisten spüren lassen. Auch die verschiedenen Zeitebenen mochte ich, da diese einen guten Einblick gegeben haben, warum die Figuren so gehandelt und gefühlt haben. Klare Leseempfehlung!

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
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29. Jan.
Rating:4

Dieses Buch hat mich nachhaltig beeindruckt. Wer Bücher mag, die aus zwei zeitlichen Ebenen erzählt werden, in denen es um Kleinstadtleben, den daraus entstehendem Druck und Zwängen geht , in denen die Aufklärung von Familiengeheimnissen und dem schweren Verhältniss zwischen Mama und Tochter ein Thema sind, dann greift zu.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
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19. Jan.
Rating:4.5

„Bei euch ist es immer so still“ ist die Fortsetzung von „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“. Das Buch spielt in zwei Handlungsstränge und bringt Einblicke in die Mutter-Tochter-Beziehung von Evelyn und Silvia, welche im ersten Band noch viele offene Fragen hinterlassen hat. Auch dieses Buch lässt Fragen unbeantwortet und verlangt nach einer Fortsetzung. Auf alle Fälle wird deutlich: Schweigen, und das über Jahre und Generationen hinweg, kann zu viel Schaden und tiefsitzenden Traumata führen.

Bei euch ist es immer so unheimlich still: Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur
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