
Suchtpotenzial pur – Ein moderner Klassiker mit ganz viel Gefühl!
Die Maxton Hall-Trilogie von Mona Kasten ist ein Phänomen, an dem man als Romance-Fan kaum vorbeikommt. Auch ich habe mich von der Sogwirkung rund um Ruby Bell und James Beaufort mitreißen lassen. Die Reihe bietet eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich oft atemlos zurückgelassen hat – und doch gibt es Aspekte, die mich zwiespältig zurücklassen. ~Was die Reihe für mich so besonders macht: Mona Kasten ist eine Meisterin darin, Welten zu erschaffen, in denen man sich sofort zu Hause fühlt. Das Elite-Internat Maxton Hall ist so bildhaft beschrieben, dass ich den Geruch von alten Büchern und die angespannte Atmosphäre im Bell-Tower förmlich spüren konnte. Die Liebesgeschichte zwischen der unsichtbaren, hochdisziplinierten Ruby und dem privilegierten, innerlich zerrissenen James beginnt als klassisches „Enemies-to-Lovers“ und entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Verbindung. Besonders Rubys Zielstrebigkeit und ihr Traum von Oxford waren für mich absolute Highlights ~Meine Kritikpunkte (Warum es keine 5 Sterne sind): Obwohl ich den Schreibstil liebe, haben mich zwei inhaltliche Punkte gestört, die für mich den Lesefluss etwas gebremst haben: 1.Der Schüler-Lehrer-Aspekt: In der Geschichte gibt es (insbesondere bei den Nebencharakteren) eine Handlungsweise, die ein Machtgefälle zwischen einer Schülerin und einer Autoritätsperson thematisiert. Da ich diese Art von Beziehung persönlich moralisch schwierig finde und kein Fan von „Teacher-Student-Romance“ bin, fiel es mir schwer, mich auf diesen Teil der Story einzulassen. Es erzeugt eine Art von Drama, das für mich eher beklemmend als romantisch wirkt. 2. Der Schwangerschafts-Trope: Ein zentraler Wendepunkt in der Reihe befasst sich mit einer ungeplanten Schwangerschaft. In der New-Adult-Literatur wird dieses Element oft genutzt, um die Spannung künstlich in die Höhe zu treiben. Ich persönlich mag diesen Trope nicht besonders, da er die Dynamik der Geschichte massiv verändert und oft vom eigentlichen Kern – der Entwicklung der jungen Charaktere – ablenkt. Es wirkte auf mich hier ein wenig zu klischeehaft und hat der ansonsten sehr starken Story für mich etwas an Originalität genommen. ~Fazit: Save Me, Save You und Save Us bilden zusammen eine Geschichte, die man gelesen haben muss, wenn man atmosphärische und emotionale New-Adult-Bücher liebt. Mona Kastens Charaktere sind vielschichtig und wachsen einem ans Herz. Dass ich persönlich zwei der verwendeten Tropes nicht mag, ist eine Geschmacksfrage – objektiv bleibt es eine der am besten geschriebenen Reihen des Genres. Wer über das Schüler-Lehrer-Thema und den Schwangerschafts-Plot hinwegsehen kann, findet hier eine absolute Sucht-Reihe!⛪📚





































