23. Jan.
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Rating:3.5

Rezension: Haus am Rande unserer Welt | John Gordon ET 1970 | Novelle | the House on the brink | Jetzt beim @festaverlag in der Festa special Reihe Als der 16-jährige Dick nachts über ein Moor läuft, spürt er plötzlich diesen eiskalten Moment, als hätte sich etwas Altes und Vergessenes geöffnet. Kurz darauf trifft er Helen, die von einer unheimlichen Erscheinung berichtet - etwas das wie ein mit Seilen umwickelter Mann ohne Arme und Beine aussah, der lautlos durch die Landschaft glitt. Bald schon geraten die beiden in den Bann einer düsteren Legende rund um König Johanns verlorenen Schatz, der sich laut Sagen in den Sümpfen befinden soll... 🕯️ Und jetzt ehrlich: Der Einstieg war für mich ziemlich zäh. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und ich habe bestimmt 50-70 Seiten gebraucht, um wirklich in der Geschichte anzukommen. Man muss extrem aufmerksam lesen - ein überlesener Satz und ein paar Seiten später sitzt man da und denkt sich nur noch: Was passiert hier gerade? 😅 Der Anfang hat mir deshalb auch nicht besonders gefallen. Ich fand ihn verwirrend und stellenweise einfach anstrengend. Die Figuren blieben für mich eher blass, und die Dialoge zwischen den Teenagern haben mich emotional leider gar nicht abgeholt. ✨ Aber dann kam der Umschwung: Ab etwa Seite 70 hat mich das Buch doch langsam gepackt. Nicht wegen der Charaktere - sondern wegen dieser düsteren, mysteriösen, fast märchenhaften Atmosphäre. Plötzlich fühlte sich der Stil weniger sperrig an und ich wollte unbedingt wissen, wohin diese seltsame Geschichte führt. Richtig gruselig fand ich das Ganze zwar nicht, aber die dunkle, unterschwellige Spannung war durchgehend spürbar. Besonders das Ende hat mir gefallen, weil es unglaublich viel Interpretationsspielraum lässt - und genau das macht wohl auch den Reiz dieses „Klassikers" aus. 🌿 Fazit: Eine düstere, märchenhafte YA-Gruselgeschichte mit holprigem Start, die mich vor allem in der zweiten Hälfte überraschend gut unterhalten hat. Definitiv nicht für jede*n, aber atmosphärisch etwas ganz Eigenes. ⭐️⭐️⭐️/5 🪾 ➡️ eingeschränkte Leseempfehlung #bookstagramgermany #spookyreads #festa

The House on the Brink
The House on the Brinkby John GordonValancourt Books
3. Jan.
Für mich leider eine absolute Enttäuschung. Zwei Teenager, die ein seltsamer Holklotz in Angst und Bange versetzt, eine hysterische Lehrerin, eine Wünschelrutengängerin und ein aalglatter Anwalt. Dazwischen jede Menge hin und her Gerenne, Figuren, in die ich mich nicht mal ansatzweise hineinversetzen konnte und ein Schreibstil, der absolut nicht meiner war.
Rating:2.5

Für mich leider eine absolute Enttäuschung. Zwei Teenager, die ein seltsamer Holklotz in Angst und Bange versetzt, eine hysterische Lehrerin, eine Wünschelrutengängerin und ein aalglatter Anwalt. Dazwischen jede Menge hin und her Gerenne, Figuren, in die ich mich nicht mal ansatzweise hineinversetzen konnte und ein Schreibstil, der absolut nicht meiner war.

The House on the Brink
The House on the Brinkby John GordonValancourt Books