„Die Gruft des Doktor Amorbius“ von Tanja Hanika erzählt die düstere Geschichte des Arztes Konrad R. Amorbius, der nach dem Tod seiner Frau von Trauer, Einsamkeit und Schuldgefühlen getrieben wird. In seinem verzweifelten Wunsch, medizinischen Fortschritt zu erzielen und Leben zu retten, überschreitet er moralische Grenzen und lässt Leichendiebe für seine Forschungen arbeiten. Seine Experimente an toten Körpern bringen ihn zunehmend in einen inneren Konflikt zwischen wissenschaftlichem Ehrgeiz und menschlicher Ethik. Eine schicksalhafte Nacht bindet ihn dauerhaft an die Familiengruft, die fortan ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Der Roman thematisiert den moralischen Verfall eines Mannes, der glaubt, aus guten Motiven zu handeln, und zeigt die zerstörerischen Folgen ungezügelter Trauer und Obsession. Nachdem ich bereits „24 Albträume zu Weihnachten“ von der Autorin gelesen habe und mich dort in ihren Schreibstil verliebt habe, musste ich dieses Buch direkt im Anschluss lesen. Auf „Die Gruft des Doktor Amorbius“ wurde im Kalender verwiesen, was meine Neugier zusätzlich geweckt hat. Mit seinen 129 Seiten ist das Buch schnell gelesen, wirkt dabei aber dennoch intensiv und atmosphärisch dicht. Besonders gefallen hat mir, wie eindringlich und düster die Stimmung aufgebaut wird und wie tief man in die Gedankenwelt des Doktors eintaucht. Obwohl schwierige Themen wie Leichen, Depression und Leichenschändung behandelt werden, fand ich es gut, dass im Vorfeld klar durch Inhaltswarnungen darauf hingewiesen wird. Insgesamt hat mich die Geschichte sehr überzeugt und meinen positiven Eindruck vom Schreibstil der Autorin weiter verstärkt.
Beklemmende, atmosphärische Kurzgeschichte.
Die Geschichte habe ich in einem Rutsch weggelesen, ich konnte sie nicht aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte endet. Die Stimmung ist recht beklemmend, aber auch sehr atmosphärisch und gruselig, was positiv dazu beigetragen hat schnell durch dir Seiten fliegen zu können. Ich rate allerdings vorher die Triggerwarnungen am Anfang des Buches zu beachten, da die Szenen zum Teil sehr exziplit sind was Gewalt angeht und das sicher nicht für jedermann etwas ist.
Sehr gute Kurzgeschichte, kann ich jedem nur empfehlen!

Grotesk und schaurig schön
Was für eine morbide und groteske Schauergeschichte, die immer wieder schöne Gänsehautmomenten hervorgebracht hat. Aber von Anfang an. Wir befinden uns im 18. Jahrhundert bei einem Doktor, der seine Neugier nicht nur den Lebenden sondern auch den Toten widmet und zweiteres heimlich, in dem Keller seines Anwesens. Ein verhängnisvolles Ereignis stellt eines nachts alles auf den Kopf. Die Autorin schafft es hervorragend eine düstere und schaurig schöne Atmosphäre zu schaffen und dabei trotzdem sehr groteske Elemente einzubinden, die dadurch nicht weniger verstörend sind aber sich perfekt einfügen. Die Charaktere, insbesondere Doktor Konrad R. Amorbuis, sind klar dargestellt und absolut authentisch, auch wenn er mich ab und an mit dem Kopf schütteln ließ, ist er irgendwie sympathisch und erregte ein wenig Mitleid. Der Schreibstil und besonders die Wortwahl ist dem Zeitalter der Geschichte sehr gut angepasst und hat für eine sehr gute Inszenierung gesorgt. Die Kapitel der Kurzgeschichte waren gut gewählt und haben zu einem guten Lesefluss beigetragen. Es hat mir große Freude bereitet, den Doktor Amorbius bei seinen morbiden und grotesken Taten zu begleiten
Wieder eine sehr gute Geschichte
Die Gruft des Doktor Amorbius Nachdem Doktor Amorbius seine erkrankte Frau nicht retten konnte, versucht er nun den menschlichen Körper noch besser kennenzulernen, damit nicht nochmal jemand trotz seiner Behandlung stirbt. Um dies zu tun, heuert er Leichendiebe an und als ihm eines Tages eine Leiche gebracht wird, die seiner Frau zum Verwechseln ähnlich sieht, begeht er einen schweren Fehler. Mir hat die Geschichte extrem gut gefallen. Sie hat genau das richtige Tempo und vermittelt einem eine echt düstere Stimmung. Man fliegt förmlich durch die Seiten. Die Geschichte ist gut durchdacht und bringt frische Ideen rein. Sehr gerne vergebe ich für die Geschichte 10/10🔪

🌟Rezension🌟 Ich habe das Ebook "Die Gruft des Dr. Amorbius" von der lieben @tanjahanika_autorin beendet 🥰 • Eine wirklich kurzweilige aber gruselige Schauergeschichte die unter die Haut geht 😱 Die Story lässt sich gut gelesen und war fast durchgehend spannend. Die Prozagonisten waren interessant beschrieben aber es fehlte an Tiefgang. Dafür ist aber die Geschichte einfach zu kurz. Dennoch gefiel mir ganze Stil ganz gut. Auch das Thema Leichenforschung ist mega interessant und ich liebe es über solche Themen zu lesen 🥰 Wer eine kurzweilige Schauergeschichte lesen möchte, ist hier genau richtig.
Passt perfekt in die Halloween-Zeit und ungemütlichen Wetter. Der Arzt Dr. Amorbius forscht an Vecährt Als er in seinen Keller den toten Körper einer jungen Fau geliefert bekommt, die wie seine verstorbene Frau aussieht, gerät sein Leben komplett aus den Fugen.






