Dieses Buch hat mich ordentlich gefesselt und berührt. Ich hatte wahnsinnig viel Mitgefühl mit den Hauptprotagonisten, Wut auf die Hintermänner/-frauen und war wirklich froh über das Ende. Die Art der Aufbereitung dieses harten Themas in eine nachvollziehbare, gut geschriebene Geschichte verdient wirklich Anerkennung. War nicht mein letztes Buch des Autors.
der 13. mann war mein erstes buch von schwiecker und tsokos. insgesamt fand ich die story sehr spannend, der plot-twist am ende war jetzt nicht explosiv, aber trotzdem gut und was ich geliebt habe waren die kurzen kapitel, dank derer man durch das buch geflogen ist.
erschreckend ist der hintergrund dieser eigentlich fiktiven geschichte, auf den die autoren im nachwort aufmerksam machen. dem buch liegt das reale (!) „kentler-experiment“ zugrunde, bei dem kinder und jugendliche von jugendämtern gezielt an pädophile und teilweise pädokriminelle vermittelt wurden. dieses „experiment“ war mir nicht bekannt und ist ziemlich verstörend. umso besser, dass schwiecker und tsokos darauf mit ihrem buch aufmerksam machen, das nicht das letzte gewesen seid wird, was ich von ihnen gelesen habe.
Wenn mich jemand nach der Definition von Abgründen fragt, lautet meine Antwort: die Thematik dieses Buches.
Band 2 der Reihe „Eberhardt und Jarmer ermitteln“. Ein weiterer Fall für den Strafverteidiger und den Rechtsmediziner. Mit meinen typischen Erwartungen an Folgebände – nämlich einer Weiterentwicklung auf verschiedenen Ebenen – war ich dementsprechend sehr neugierig und hoch motiviert. Und das nicht zu Unrecht.
Die Handlung konnte mich diesmal wirklich fesseln. Die Storyline und die Thematik waren spannend, und die Fakten, die wie immer auf wahren Tatsachen beruhen, interessant. Auch haben kleine Plot-Twists immer mal wieder ein anderes Licht auf die Geschichte geworfen. Das hat mich tatsächlich überrascht.
Die Figuren konnten mich ebenso überzeugen. Sowohl die Stammbesetzung aus Eberhardt und Jarmer als auch die Neuen, die für diesen Fall relevant waren. Meine Erwartungen an den Strafverteidiger und den Rechtsmediziner wurden erfüllt, und man kann eine feine Weiterentwicklung erkennen. Ich hoffe, dass das in den nächsten Bänden erhalten bleibt.
Eine gelungene Fortsetzung, die meine Begeisterung für diese Reihe definitiv gesteigert hat. Ich mag die sachliche Expertise, gemischt mit der emotionalen Komponente, sehr. Mal schauen, wie es in den nächsten Bänden weitergeht.
Mochte ich gerne. 😃
Ich habe mich etwas schwerer getan, in die Story hineinzufinden (im Vergleich zu Bd 1). Insgesamt aber wieder sehr spannend und mit einem - für mich - absolut überraschenden Twist gegen Ende.
Gefehlt hat mir die Auflösung, inwiefern Roccos Vater in den Fall verwickelt gewesen sein soll.
Plätscher...plätscher....
So war ehrlich gesagt für mich der Verlauf dieser Story. Nachdem mich schon der erste Teil nicht sooo sehr abgeholt hatte, war ich trotzdem gespannt. Vor allem bei dem Cliffhanger vorher! Aber zumindest ein Name, der am Ende des 1. Bandes fiel, spielte hier einfach gar keine Rolle mehr. Ob die Autoren eine erste Idee wieder verworfen haben? Hmmm.
Der Fall an sich, der sich zumindest an wahren Begebenheiten orientiert, war interessant. Natürlich auch erschreckend und ich hätte gerne noch mehr darüber erfahren.
Für mich persönlich waren eigentlich nur die letzten 50 Seiten richtig gut und ich bin mir nicht sicher, ob dieses Autoren-Duo wirklich etwas für mich ist.
Als Tsokos - Fan werde ich mich besser eher an einem seiner ganz eigenen Romanen versuchen.
Guter Fall, schön kurze Kapitel wieder und am Ende war ich dann doch überrascht. Ich mag den Schreibstil, habe das Buch allerdings nicht verschlungen. War oft vorm Schlafen ein, zwei Kapitel und nicht alles Stehen und Liegen gelassen 😂
Die Hauptcharaktere mag ich sehr (die sich in den Büchern fortsetzen) und habe mich über die Geschichte neben dem Fall gefreut.
Wieder eine spannende Geschichte, bis zum Ende allerdings mit einem sehr ernsten Thema als Grundlage.
Rocco Eberhardt kann kaum glauben, was den unscheinbaren Timo Krampe in seine Anwaltskanzlei führt: Timo wollte mit seinem Freund Jörg einen Skandal von enormer Sprengkraft aufdecken, doch nun ist Jörg verschwunden.
Ermordet, wie Rechtsmediziner Justus Jarmer angesichts der Wasserleiche auf seinem Tisch vermutet.
Und auch Timos Leben scheint in Gefahr, denn seine Enthüllung ist wahrlich brisant: Im Rahmen des Granther-Experiments hatten Berliner Jugendämter noch bis 2003 Pflegekinder bewusst an pädophile Männer vermittelt- auch Timo und Jörg.
Und die Verantwortlichen sitzen inzwischen an den Schalthebeln der Macht…
ISBN:977-3-426-52844-0
Der Justiz-Krimi „Der 13. Mann“ von Florian Schwiecker und Michael Tsokos bietet eine fesselnde und spannende Lektüre.
Die Geschichte zieht den Leser schnell in ihren Bann.
Die größte Stärke des Buches ist zweifellos die spürbare Authentizität, die durch die Expertise der beiden Autoren entsteht.
Florian Schwiecker als Jurist und Michael Tsokos als Rechtsmediziner bringen ihr fundiertes Fachwissen in die Erzählung ein. Diese professionelle Basis verleiht der Handlung eine bemerkenswerte Glaubwürdigkeit, die man bei vielen anderen Thrillern vermisst. Man hat das Gefühl, hinter die Kulissen der Justiz und Rechtsmedizin zu blicken, was die Spannung zusätzlich steigert.
Trotz der fesselnden Prämisse und der soliden Fachkenntnis bleibt das Buch gut, aber nicht herausragend.
Die Erzählung ist spannend, hat aber Potenzial zur Verbesserung.
Das Ende oder die Entwicklung der Charaktere könnte tiefer und überraschender sein, um das Buch wirklich von anderen Werken abzuheben.
Insgesamt ist „Der 13. Mann“ ein solider und unterhaltsamer Justiz-Krimi, der von seiner Authentizität lebt.
Für Leser, die Wert auf realistische Details und einen spannenden Fall legen, ist es eine gute Wahl.
Wer jedoch eine außergewöhnliche Geschichte mit tiefgreifender Charakterentwicklung sucht, wird es als „gut, aber nicht überragend“ empfinden.
Eine Wasserleiche wird gefunden. Es handelt sich um Jörg Grünwald. Sein Freund Timo, der mit ihm gemeinsam ihren Missbrauch öffentlich machen wollten, wendet sich an Rocco Eberhardt, da er um sein eigenes Leben fürchtet. Eberhardt, der sonst als Strafverteidiger tätig ist, findet sich nun auf der Opferseite wieder und beginnt mit Jarmer und Spatzierer zu ermitteln.
Das "Granther-Experiment" ist der Kern des Falls. Es wird enthüllt, dass Berliner Jugendämter bis 2003 Pflegekinder an pädophile Männer vermittelten. Timo und Jörg waren von diesem Experiment betroffen, und die Verantwortlichen sitzen nun anscheinend an den Schalthebeln der Macht.
SPOILER
Der Spitzenkandidat zum Berliner Bürgermeister war maßgeblich an dem Experiment beteiligt. Er hat nichts am Mord von Jörg zu tun. Denn Timo hat Jörg im Affekt geschubst und durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle ist Jörg ertrunken.
Das Buch ist ganz nett für zwischendurch. Mir hat der krasse Plottwist aber irgendwie gefehlt.
hab am Anfang ein bisschen gebraucht, bis ich richtig in den Fall eintauchen konnte, aber dann wurde es richtig spannend! Mit der Wendung am Schluss habe ich gar nicht mehr gerechnet!🤯 wirklich nur zu empfehlen das Buch
Dies war mein zweiter Teil aus der Reihe. Ich lese die Bücher unabhängig von der Reihenfolge. Den ersten Teil habe ich beispielsweise noch nicht gelesen, dennoch kommt man schnell rein und lernt die Charaktere gut kennen.
Insgesamt hat es mir gut gefallen. Die Kapitel sind alle relativ kurz gehalten, was das Lesen einfach macht. Auch die Sprache war sehr verständlich. Oft endeten die Kapitel in der Weise spannend, dass man direkt die nächste Seite lesen wollte.
Inhaltlich werden Themen wie Missbrauch und Mord angesprochen. Der Titel des Buches erklärt sich auch im Laufe des Lesens. Das Ende war überraschend, kam mir aber etwas zu schnell - vor allem weil man das gesamte Buch über schon eine Ahnung hatte (ob die sich bestätigt oder nicht bleibt mal offen). Ich werde auf jeden Fall die weiteren Teile der Reihe noch lesen.
Ein sehr spannendes Thema, das im Justiz-Krimi "Der 13. Mann" thematisiert wurde. Und zwar geht es hier um das sogenannte Kentler-Experment, aufgrund dessen unzählige Kinder und Jugendliche von den Berliner Jugendämtern 30 Jahre lang bis 2003 in die Obhut Pädophiler gegeben worden sind.
Man kann sich gar nicht vorstellen, dass dies tatsächlich so stattgefunden hat. Erst recht nicht bis nach der Jahrtausendwende. Absolut krass und schrecklich!
Das Thema bekommt von mir eine 10/10. Leider konnte mich der Erzählstil nicht so richtig überzeugen. Trotz Plottwist am Ende war das Buch eher langatmig und ohne richtigen Spannungsaufbau. Die Dialoge waren teilweise sehr gestelzt und unnatürlich. Wirklich schade, aber für mich wahrscheinlich der letzte Band dieser Reihe. 🥲
Auch das zweite Buch ist wirklich spannend. Super geschrieben mit einem wirklich überraschenden Ende.
Was ich nicht wusste das es so ein Experiment wirklich gab, diese Tatsache macht es noch viel schrecklicher.
Der 13. Mann - Schwiecker * Tsokos / 3 ⭐️
Band 2/5
Der 2. Band der Reihe mit Jarmer & Eberhardt knüpft direkt an den 1. Band an.
Auch hier ist man direkt im Fall drin & es sind kurze & knackige Kapitel, was ich liebe & mich immer durch das Buch fliegen lässt.
Auch kommt Dr. Jarmer in diesem Teil häufiger vor & ist mitten drin im Fall, dass hatte ich beim 1. Band etwas kritisiert.
Dennoch muss ich sagen, dass ich diesmal nicht so gut durch das Buch gekommen bin. Irgendwie hat es sich für mich etwas gezogen & ich kann auch nicht so recht sagen, wieso das so war.
Der Fall an sich war spannend & das auch bis zum Schluss. Das Ende habe ich nicht kommen sehen & auch das Nachwort hat mich schockiert.
Zum Schluss sind für mich noch einige Fragen bezüglich der Hauptpersonen des Buches offen, was mich etwas stutzig macht. Auch wird das Thema des Anfangs gar nicht mehr behandelt - aber vielleicht übe ich auch zu früh Kritik & es klärt sich noch alles im nächsten Band.
Ich bin gespannt & werde mich definitiv weiter auf Spurensuche mit Dr. Jarmer und Eberhardt begeben. 👣👨🏼⚖️
Es konnte für mich nicht an die Dramaturgie und Spannung aus Band 1 anknüpfen. Was mir gut gefallen hat, war die vermehrte Einbindung von Dr. Jarmer, welcher in Band 1 meiner Meinung nach etwas zu kurz gekommen ist. Der Schreibstil ist auch durch die kurzen Kapitel und verschiedenen Erzählperspektiven gut gestaltet. Allerdings fehlt für mich der Bezug zu manchen Dingen wie zum Beispiel Roccos Vater (in Bezug auf den Cliffhanger in Band 1).... Ein Krimi, den man gut lesen kann, hoffe aber allerdings auf eine Steigerung in Band 3.
Erstmals war ich etwas “enttäuscht” von dem Buch. Jemand der normalerweise etwas extremere Krimis liest sieht diese Geschichte vielleicht erstmal als langweilig oder einfallslos.
Doch was dahintersteckt ist so viel mehr, sodass das Buch jetzt doch 4 Sterne von mir erhält.
Ich glaube gerade für Menschen die sich für Jura und das gesamte deutsche Justizwesen interessieren ist dieser Krimi echt perfekt, weil er viele Sachverhalte und Taten des Anwalts Eberhardt(einer der Protagonisten in dem Buch) erläutert und in gewisser Weise auch ausführt. Man merkt dass die Autoren in dieser Hinsicht Erfahrungen haben, weshalb die Aufgaben und Sachverhalte in diesem Buch auch so realistisch sind.
Am meisten bewegt hat mich allerdings das Nachwort. Die Tatsache dass das im Buch sogenannte “Grather-Experiment” und damit Teile der Geschichte auf einer waren Begebenheit basieren ist traurig und erschreckend zu gleich. Die Autoren haben hier sehr gute Arbeit geleistet über dieses Problem von vergangener Pädophilie in Berlin zu berichten. Schade dass es heutzutage nur wenig Aufklären über die damaligen Missstände gibt. Genau deshalb ist der Romas als einzelner super wichtig.
Abgesehen davon habe ich die kurze Kapitellänge geliebt, weil diese einen guten Schwung ins Leseerlebnis gebracht hat.
Abschließend auf jedenfall lesenswert und sehr aufklärend, besonders für Jura-Fans.
Ich mochte den ersten Band schon sehr, aber diesen habe ich verschlungen. Das Thema ist jedoch etwas bedrückend und nicht für jeden.
Die kurzen Kapitel haben richtig Spaß gemacht beim mit rätseln. Das Ende war für mich ein bisschen vorhersehbar.
„Der 13. Mann“ ist der zweite Fall für den Anwalt Eberhardt und den Gerichtsmediziner Jarmer. Bereits im vergangenen Jahr habe ich den ersten Band des Autorenduos Schwiecker und Tsokos gelesen und war nach Beenden des Buches so begeistert, dass ich natürlich gerne Band 2 lesen wollte.
Der eigentliche Cliffhanger aus Band 1 sorgte natürlich erst recht für sehr viel Spannung. Leider kann ich hier direkt sagen, dass ich mir da im zweiten Teil der Reihe natürlich auch Aufklärung gewünscht habe, die leider gänzlich fehlte. Lediglich am Anfang war dieses Thema kurz aufgegriffen worden, dann schien es jedoch schnell in Vergessenheit zu geraten.
So schade ich dies auch finde, tut es dem Buch und der Geschichte an sich jedoch keinen Abbruch.
Der Schreibstil der Autoren war erneut sehr bildlich und flüssig und lies sich sehr gut lesen. Die Kapitel waren kurz und schafften es häufig innerhalb des Kapitel beziehungsweise kurz vor Ende des Kapitels eine derartige Spannung aufzubauen, dass man das Buch zeitweise gar nicht beiseite legen konnte. Man merkt dem Buch sehr deutlich an, dass es sich bei den Autoren selbst ebenso um einen Strafverteidiger sowie einen Gerichtsmediziner handelt wie es auch ihre Protagonisten sind, denn dies macht einen großen Teil der Geschichte aus. So gefällt es mir besonders gut tiefer in die Materie der einzelnen Berufsgruppen eintauchen zu können, in dem die Autoren alles sehr bildlich und detailreich darstellen. Gerade dies macht dieses Buch für mich so besonders.
Die Protagonisten sind durchweg wieder sehr authentisch und während man in Band eins meiner Meinung nach eher weniger über Jarmer erfuhr, welcher nun mal einer der Hauptprotagonisten ist, konnte man in diesem Band sehr viel über den charmanten und sozialengagierten Rechtsmediziner erfahren.
Rocco Eberhardt mochte ich schon in Band eins sehr gerne und freute mich deswegen schon sehr für ihn dass es einen kurzen Einblick in die Vergangenheit gab, die in nun in der Gegenwart wieder eingeholt hat und für ein wenig Romanik in seinem Leben geführt hat. (Achtung kleiner Spoiler) Offen ist hier nun leider ob diese Frau einen weiteren Bestand in seinem Leben hat, daher werte ich das Ende in diesem Buch als leichten Cliffhanger und hoffe sehr auf einen dritten Band, in dem das Rätsel und diese Beziehung oder nicht Beziehung dann aufgelöst wird.
Fazit:
Ich mochte das Buch sehr gerne und finde vor allem das Nachwort der Autoren sehr erschreckend, die darauf hinweisen, dass das Buch auf Tatsachen einer wahren Geschichte beruhen. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt jedem empfehlen, der gerne Krimis liest.
Auch der 2 Band hat mir wieder sehr gut gefallen, informativ, spannend, nervenaufreibend und wie immer sehr sehr verzwickt 🤯
Ich habe mich sehr auf einen weiteren Fall mit Rocco Eberhardt und Justus Jarmer gefreut, da mir bereits der 1 Fall (die 7. Zeugin) sehr gefallen hat. Der Klappentext zu "Der 13. Mann" fande ich super interessant und spannend.
Ich mochte den Schreibstil wieder sehr und liebe vorallem die kurzen Kapitel mit den unterschiedlichsten Sichten der jeweiligen Personen.
Rocco fande ich wieder super gelungen und auch Tobi sowie Jarmer mag ich echt gerne. Auch mochte ich in diesem Fall Anja sehr und fande sie eine wirklich tolle Person die sehr interessant war. Auch Claudia und vorallem Timo waren sehr interessant gestaltet.
Die ganze Storyline war wieder sehr spannend und ich fande die Thematik mit dem "Granther Experiment" zugleich spannend und traurig. So eine Thematik ist doch oft auch schwierig und ich fande die Umsetzung sehr sehr gut. Ich konnte wieder das ganze Buch über kaum eine Prognose zum Ende treffen und wurde total überrascht, da ich mit diesem Ende so nicht gerechnet hätte. Vorallem die Aufklärung über das reale "Granther Experiment" waren einfach schockierend 🤯
Wieder ein wirklich gelungener Teil, ich freue mich schon jetzt auf die "die letzte Lügnerin"
ein echt toller Justiz-Krimi. Ich bin auch hier wieder begeistert von Rocco Eberhardt und Justus Jarmer ihrer Arbeit einen Fall aufzuklären! Vor allem dieses unerwartete Ende fand ich dann doch sehr überraschend und klasse!!!
Was mich zwischenzeitlich ein bisschen genervt hat, war das die Namen sehr oft mit Vor- und Zunamen geschrieben wurden. Im Gericht selbst mag das wohl durchaus möglich sein aber durchweg in der Geschichte fand ich teilweise wirklich anstrengend. Was aber keinesfalls die Geschichte beeinträchtigt.
Ich hoffe das es noch eine genaue Aufklärung gibt zu dem Thema was zwischenzeitlich angesprochen wurde aber bis zum Schluss nicht aufgeklärt wurde. Ich nehme aber an das sich diese Geschichte dann wohl über weitere Bücher ziehen wird. Aber da bin ich wirklich gespannt und möchte natürlich auch wissen wie es in dem Fall weiter gehen wird.
Ich hatte etwas Probleme, dass Buch zu beenden.
Im Gegensatz zu anderen Werken von Tsokos, hat es mich nicht gecatched.
Mir war das begleiten des Falls, auf Juristischer Ebene einfach zu trocken.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Vorallem Rocco Eberhart mal in einer anderen Position zu sehen fand ich sehr spannend.
Für mich war der Verlauf der Story weitesgehend ungewiss wodurch die Spannung stets aufrecht erhalten wurde.
Auch das Ende hat mir gut gefallen. Ich freue mich auf den nächsten Teil der Reihe ! :)
Eine wahre Begebenheit, ein Justiz Krimi, ein Rätsel welches gelöst werden will
Schwiecker und Tsokos schaffen mit dem Rechtsmediziner Justus Jarmer und Rechtsanwalt Rocco Eberhardt ein interessantes Ermittlerduo.
Sehr überzeugend ist dieser Krimi durch den flüssigen und bildgebenden Schreibstil. Es sind lauter kurze Kapitel, in dem jeder der Protagonisten eine Hauptrolle spielen kann. Die Erzählung ist konsequent, ohne jedwede Schnörkel. Ein trauriges, immer noch aktuelles Thema, verpackt in einem rasanten, emotionsgeladenen Justiz Drama. Die beiden Autoren wissen, wie sie die Leser in Atem halten können. Am Ende wird auch das Rätsel um den Buchtitel aufgelöst.
Der zweite Teil war wieder spannend. Es war eine sehr interessante Thematik. Auch wenn die Charaktere und die Geschichte frei erfunden sind, gab es sowas ähnliches Experiment tatsächlich. Ich dachte schon naja das zieht sich zum Schluss wurde am Ende aber nochmal richtig spannend. Über seinen Vater und den Cliffhänger aus Band 1 hat man nicht so viel erfahren. Freue mich auf band 3.
ich fand es auch gut , das der Titel zur Geschichte Bezug hat und dieser am Ende auch schlüssig war
Ein wissenschaftlich-spannender Krimi aus Deutschland. Plot-Twists vorprogrammiert, ich fand es bis zum Ende hin sehr spannend. Die Lovestory nebenbei fehlt natürlich auch nicht 🤭
**Mutiger Justiz-Krimi: Eine fesselnde Fortsetzung mit erschreckend realem Hintergrund**
Der zweite Teil der Reihe um das unkonventionelle Duo aus Rechtsanwalt und Gerichtsmediziner knüpft fast nahtlos an den ersten Band an und setzt die spannende Erzählung gekonnt fort. Die Geschichte kann zwar unabhängig vom ersten Teil gelesen werden, doch um die zahlreichen Anspielungen und die Entwicklung der Charaktere vollständig zu erfassen, empfiehlt es sich, zunächst den Auftaktband zur Hand zu nehmen.
Inhaltlich widmet sich der Roman einem äußerst schwierigen Thema: sexualisierte Gewalt an Kindern. Für Leser, die mit solch belastenden Inhalten Schwierigkeiten haben, ist das Buch möglicherweise nicht die richtige Wahl. Doch diejenigen, die sich der Thematik stellen können, erwartet ein intensiver Justiz-Krimi , der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Obwohl die Charaktere und die Handlung rein fiktiv sind, bleibt das zentrale Thema erschreckend real. Die im Buch beschriebenen Experimente und Missbrauchsfälle basieren leider auf ähnlichen realen Begebenheiten.
Insgesamt ist der zweite Teil der Reihe eine gelungene Fortsetzung, die sich mutig einem schwierigen Thema widmet und durch ihre Intensität besticht.
Ein sehr guter Krimi, meiner Meinung nach.
Ich lese sonst eher Thriller & weniger oft einen Krimi, muss aber sagen, dass ich diesen sehr mochte.
Der Schreibstil war richtig gut und die Kapitel super, super kurz - was ich absolut liebe! Es lies sich fix lesen und die Story war sehr interessant.
Am Ende gab es sogar einen Plotttwist, mit dem ich nicht gerechnet habe - nicht, dass ich überhaupt mit einem Plotttwist gerechnet hätte.
Alles in allem n guter Krimi für zwischendurch - empfehlenswert. 📚
Sehr spannendes und gutes buch, fand jedoch das sich gerade der Anfang und die Mitte gezogen haben, aber das Ende war überragend mit der Wendung! Freue mich schon auf den dritten teil
Ich fand das Buch spannend! Nicht sehr spannend, aber für mich hat dieses Buch die Perspektiven der verschiedenen Berufswelten ausgemacht und nicht unbedingt der Nervenkitzel. Es gab am Ende trotzdem noch einen Plottwist und weiterlesen wollte ich trotzdem zu jeder Zeit!
Tatsächlich bin ich mit den Namen zwischendurch durcheinander gekommen und musste ab und zu zurückblättern um mich dran zu erinnern, welcher Person der Name zuzuordnen ist.
Es war insgesamt ein gutes Buch, für mich persönlich hat nur irgendwas gefehlt, um es als “sehr gut” zu betiteln. :)
Super spannender Fall mit einem unerwarteten Ende. Die Bezüge zur Realität fand ich besonders gut.
Insgesamt hat es mir besser gefallen als der 1. Teil. Den 3. werde ich dementsprechend auch bald lesen
Ich fand den ersten Band viel besser! Es war ein sehr nahegehendes Thema das mich schon bewegt hat! Aber für mich hat es sich in die Länge gezogen und mir hat so ein bisschen der "kriminal Teil" gefehlt! Schade!
Noch spannender als der 1. Teil und ein erschreckend realer Hintergrund
Worum geht’s?
Die Journalistin Anja Liebig kommt mit Timo Krampe in Rocco Eberhards Anwaltskanzlei, um mit seiner Hilfe den verschollenen Pflegebruder von Krampe zu finden. Rocco, der auf Strafverteidigungen spezialisiert ist, weiß zunächst nicht, was er von dem Fall halten soll. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und ein hochrangiger Politiker wird an den Pranger gestellt.
Meine Meinung:
„Der 13. Mann“ (Droemer Knauer, März 2022) ist der zweite Teil der Justiz-Krimi Reihe um den Anwalt Rocco Eberhard und den Rechtsmediziner Justus Jarmer aus der Feder des Autorenduos Florian Schwiecker und Michael Tsokos. Schon der erste Teil war spannend und mitreißend, aber dieses Buch toppt das erste nochmals deutlich. Es macht Spaß zu lesen, wie das Autorenduo die Ermittlungen vor dem Prozess aufbaut und den LeserInnen damit Einblicke in die Tätigkeiten von Anwälten, Staatsanwaltschaft und Privatdetektiven gibt, auch wenn in der Realität meist alles deutlich bürokratischer abläuft. Hier haben Schwiecker und Tsokos es wieder geschafft, mich mit einzubeziehen und mich als Teil des Ermittlerteams zu fühlen.
Zudem sind die Charaktere einfach einzigartig. Und bei dieser Serie fallen mir immer wieder die für mich doch ausgefallen wirkenden Namen auf. Rocco, Justus Jarmer, Claudia Spatzierer – anders und doch einprägsam. Und mit Claudia trifft Rocco in diesem Teil seine alte Jugendliebe wieder. Ich bin mir sicher, dass wir von ihr noch mehr lesen werden. Auch die Eigenschaften und Eigenarten der Protagonisten gefallen mir, z.B. Justus, der den Tick mit dem Stift hat. Ich kann sie alle lebendig vor mir sehen und mag das Team einfach. Und vielleicht dürfen wir auch Holland, den wir hier nur kurz erleben, wiedersehen. Auch er ein Charakter, der viel Potenzial hat!
Dann die Geschichte selbst. Es geht um das Granther-Experiment, das auf dem tatsächlich durchgeführten Kentler-Experiment aufbaut. Ein Experiment, bei dem bis in die frühen 2000er Jahre Kinder aus schwierigen Verhältnissen u.a. zu pädophilen Pflegevätern vermittelt wurden, um herauszufinden, ob sich dieses sog. schwierige Umfeld positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt. Was dabei herausgekommen ist, kann man sich denken und will es sich nicht vorstellen. Absolut grauenhaft! Basierend auf diesem Experiment baut das Autorenduo den Fall auf und wir dürfen miterleben, wie sie nach alten Akten suchen, wie Indizien und Beweise verschwinden und wie versucht wird, alles unter den Teppich zu kehren. Ein brandaktuelles Thema, damals wie heute. Aber nicht nur mit dem Experiment haben wir es zu tun, sondern auch mit einem Mord, der so verwickelt ist und ganz anders, als es zunächst scheint. Immer tiefer ziehen uns die Ermittlungen in einen Fall, der in einem Prozess mündet, der nochmals jede Menge Überraschungen und Plottwists für uns LeserInnen bereithält und bei dem am Ende fast alle Gerechtigkeit erleben dürfen. Wieder einmal ein gut recherchierter und spannend geschriebener Pageturner, der einfach nur Lust auf den nächsten Teil macht.
Fazit:
Mit dem Justiz-Krimi „Der 13. Mann“ schickt das Autorenduo Schwiecker und Tsokos ihr Ermittlerduo Eberhard und Jarmer auf ihren zweiten Fall, der wirklich spannend ist. Ich mag die Charaktere, alle sind authentisch, eigenwillig und lebendig und man möchte einfach nur Teil des Teams sein. Dann basiert dieses Buch auf dem tatsächlich stattgefundenen Kentler-Experiment, bei dem schwierige Kinder und Jugendliche u.a. zu pädophilen Pflegevätern vermittelt wurden. Ein brisantes, aktuelles und auch schreckliches Thema das hier perfekt in den Fall um einen Mord verwoben wird, der am Ende vor Gericht nochmal richtig Fahrt aufnimmt und uns auf den letzten Seiten mit mehreren spannenden Twists überrascht.
5 Sterne von mir für diesen unterhaltsamen und mitreißenden 2. Teil, ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit Rocco und Jarmer!
2,5 ⭐️
Es war in Ordnung. Die Auflösung bzw der Wendepunkt am Ende war meiner Meinung nach ein bisschen zu schnell. Das in den paar Seiten abzufrühstücken, hat dem Ganzen nicht so gut getan.
„Der 13. Mann“ - Schwiecker & Tsokos📕
Rocco Eberhardt kann nicht glauben, was Timo Krampe zu ihm führt: Timo wollte mit seinem Freund Jörg einen Skandal aufdecken, doch nun ist Jörg verschwunden. Ermordet, wie sich wenig später herausstellt. Und auch Timos Leben ist in Gefahr, denn seine Enthüllung ist wahrlich brisant: Im Rahmen eines Experiments hatten Berliner Jugendämter Pflegekinder bewusst an Männer mit Neigungen vermittelt – auch Timo und Jörg. Und die Verantwortlichen sitzen inzwischen an den Schalthebeln der Macht …👨🏻⚖️
„Jedes 5. Mädchen und jeder 13. Junge werden Opfer sexueller Gewalt“
Auch im 2. Band der Justiz-Krimi-Reihe kann man als Leser wieder tief hinter die Kulissen des deutschen Justiz-Systems blicken. Es wurde eine grausame Thematik behandelt, vor der keiner die Augen verschließen darf.
Wie auch im Band 1 finde ich die Handlung sehr interessant. Auch an Spannung hat es der Handlung diesmal nicht gefehlt und am Ende gab es noch einen Wendepunkt, den ich so nicht vorhergesehen habe. Jedoch ist mir dieser Spannungsmoment dann zu schnell abgehandelt worden.
Man lernt den Charakter Eberhardt immer besser kennen und auch Jarmer hat diesmal einen wesentlich größeren Anteil an der Handlung, was sehr gut gefallen hat.
Schade fand ich wiederum, dass sich der Cliffhänger am Ende von Band 1 sich jetzt auch noch weiter in Band 3 zieht. Natürlich will ich dann auch den nächsten Teil lesen, aber ich hätte mir gewünscht, dass der Cliffhänger auch etwas mit dem jetzigen Fall zu tun hat. Aber wer weiß, was noch dahinter steckt? Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
4/5✨ - gelungene Fortsetzung
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