
**Rezension zu *Der große Fang* - 1/5 Sterne** Ich muss leider sagen, dass *Der große Fang* mich ziemlich enttäuscht hat. 😔 Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber die Umsetzung konnte mich überhaupt nicht fesseln. Die Charaktere, vor allem Ryan und Grace, waren für mich einfach nicht greifbar. Ryan ist der klassische "Bad Boy" mit dem ewigen Misstrauen gegenüber Frauen – das haben wir schon in zig anderen Geschichten gesehen. Auch Grace konnte mich nicht überzeugen. Ihre ständige Unentschlossenheit und die Wiederholung von "Ich weiß nicht, was ich will" war einfach frustrierend. Ihr ständiger Hin- und Hergerissensein hat das ganze Buch eher langatmig gemacht. 😑 Die Story selbst hat für mich keinerlei Tiefgang. Es passiert viel, aber nichts, das wirklich packt oder mich emotional erreicht. Ich fand es schwer, mich für die Beziehung zwischen den beiden zu interessieren, besonders als sie dann von der Freundschaft in die romantische Richtung abdriftet. Es fühlte sich mehr nach einem ungenauen "Zufall" als nach einer echten Entwicklung an. Und die Spannung? Es gab keine. Die Dialoge wirkten häufig klischeehaft, und der Humor, der in vielen Rezensionen gelobt wird, kam bei mir nicht an. 😕 Der Schreibstil war zwar leicht verständlich, aber das war für mich auch das einzige, was positiv hervorzuheben ist. Ich habe das Buch einfach nur noch durchgeblättert, um zu sehen, wie es endet. Leider war es das für mich dann auch. Kein Herzklopfen, keine Überraschungen, und vor allem keine Figuren, mit denen ich mitfiebern konnte. 😞 Alles in allem war *Der große Fang* eine große Enttäuschung für mich, besonders wenn man die positiven Bewertungen anderer liest. Für mich fühlte sich das Buch eher wie eine Aneinanderreihung von Klischees an, die in einer völlig vorhersehbaren Art und Weise abliefen. Ich kann es leider nicht empfehlen.





