Ein sehr kurzweiliges Buch über Freundschaft und wie sich Lebenswege immer wieder schneiden können
An sich ein gutes Buch, was sich schnell weglesen lässt und einen gewissen Suchtcharakter hat. Vor allem die Entwicklung der Charaktere und die Freundschaft, war schön mitzuerleben.
Das Einzige was mich etwas abgeschreckt hat und für mich persönlich etwas zu präsent war, war der Aspekt der Videospiele.
Aber auch mal spannend so in eine andere Welt hineinzuschauen.
Ein Buch über Freundschaft, Gaming und Erwachsen werden
Das Buch lag fast 2 Jahre auf meinem SuB- obwohl ich es mir nach Empfehlungen mal hab schenken lassen und bewusst auch auf Englisch. Aber so hatte ich es mir jetzt endlich für den Urlaub vorgenommen und kam nach wenigen Seiten sehr gut wieder ins auf Englisch lesen rein. Und es hat auch einfach Spaß gemacht Sam, Sadie und natürlich auch Marx beim erwachsen werden und ihren Traum verwirklichen zu begleiten. Es werden alle auf und abs gezeigt, während sie versuchen nicht nur Gamer zu sein, sondern Spiele zu entwickeln.
Die verschiedenen Szenen spielen über einen Zeitraum von gut 30 Jahren seit dem Kennenlernen von Sam und Sadie (und zusätzlich Erinnerungen aus Sams Kindheit davor) bis sie Mitte 30 sind. So kommen in der Geschichte einige Zeitsprünge mal vor oder zurück, die nicht immer sofort erkennbar waren, oder auch Sprünge in das entwickelte Spiel vor, sodass ich manchmal kurz verwirrt war wo/wann wir nun sind. Eigentlich immer ergaben sich durch den Szenenwechsel aber neue Infos und Erklärungen. Auch Titel und Titelbild 🌊 erklären sich im Laufe des Buchs.
Zwischendurch gingen mir die drei Protagonisten, insbesondere Sam, der mich stark an Sheldon Cooper erinnerte, aber auch immer mal wieder auf die Nerven. Ich hätte sie teilweise gern geschüttelt, dass sie einfach mal mit einander reden.
Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen und hab jetzt auch Lust mal die Konsole anzuschmeißen.
Schwierig, die passenden Worte für das Buch zu finden…
… denn ich habe schon lange nicht mehr so lange für ein Buch gebraucht. Man taucht tief ein in die Geschichte von Sam und Sadie und begleitet sie ab ihrem 12. bis zum 37. Lebensjahr. Das Buch springt manchmal mehrere Jahre nach vorne oder zurück. Und manchmal ist man sehr intensiv und lange in einer ganz kurzen Zeitspanne (zb einem Tag). Es geht hauptsächlich um das Thema online Gaming und deren Geschichte, was überhaupt gar kein Thema ist, was mich interessiert. Trotzdem habe ich das Buch fertig gelesen, weil ich mir gar nicht vorstellen konnte, wie dieses Buch jemals ein Ende finden sollte. Die Geschichte plätschert bis zur Seite 350 vor sich hin. Erst ab da wird es recht drastisch. Oft war ich wütend auf die beiden, weil sie kaum ehrlich miteinander gesprochen haben und lieber überhaupt keinen Kontakt mehr zueinander hatten. Dann fand ich es traurig, dass es in beider Leben trotzdem kaum andere für sie wichtige Menschen gab. Ich kann noch nicht sagen, ob ich es wirklich weiterempfehlen kann, man taucht sehr tief in beide Charaktere ein, was ich wirklich gut fand. Lange Rede kurzer Sinn, es ist wirklich schwer, treffende und kurze Worte für dieses Buch zu finden…
Ich habe ein Buch über Freundschaft und Gaming mit Nostalgie erwartet, aber den Miscommunication Simulator bekommen
Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut, da ich selbst seit den 90ern zocke und der Klappentext und viele Meinungen auch echt gut waren. Die Gamingaspekte und besonders die Beschreibung von den entwickelten Spielen fand ich auch wirklich cool und finds echt schade dass die Spiele nur fiktiv sind und ich sie nicht selbst zocken kann. Aber das wiegt leider nicht die beiden unglaublich anstrengenden und unsympathischen Protagonisten auf. Jetzt mal ehrlich, wie kann man behaupten gut miteinander befreundet zu sein, aber dann einfach nie miteinander reden? Das ist doch keine Freundschaft... Etwas weniger Miscommunication hätte das Buch so viel besser gemacht. So wars leider eher nervig und anstrengend.
Im Mittelpunkt stehen Sadie und Sam – und ihre Freundschaft. Eine Verbindung, die sich über Jahre entwickelt, verändert und immer wieder auf die Probe gestellt wird.
Die Charaktere sind vielschichtig und werden Stück für Stück greifbarer.
Zwischendurch hatte ich das Gefühl, die Handlung plätschert ein wenig vor sich hin, ohne klares Ziel. Aber dann kam dieser Plot-Twist… 😱und plötzlich war ich emotional komplett drin.
Ich habe mitgefühlt, mitgelitten – und gemerkt, wie sehr mir die Charaktere doch ans Herz gewachsen sind.
Und dann der Titel… Am Anfang fand ich „Morgen, Morgen & wieder Morgen“ eher ungewöhnlich – aber die Auflösung dahinter hat für mich alles zusammengefügt. Dieser Aha-Moment am Ende? Ich liebe sowas 😭✨
Ich weiß nicht warum ich das Buch damals gekauft habe, ich bin kein Computer-Nerd und zocke auch keine Spiele aber nennen wir es Schicksal, denn dieses Buch ist der Hammer! Ich denke noch so oft an dieses Buch!!!
Die Dynamik der Protagonisten zueinander ist so einzigartig aber nachvollziehbar und menschlich. Wie sich eine Freundschaft über viele viele Jahre verändert aber manches doch gleich bleibt, trotz Erfolge und Misserfolge. Den Plottwist hab ich nicht kommen sehen und ich war am Boden zerstört!!!
Dieses Buch hat so viele Emotionen in mir geweckt. Ganz großes Lese-Highlight!!
Zwei Freunde, die durch die Entwicklung von Videospielen verbunden sind. Kreative Leidenschaft verbunden mit Themen wie Freundschaft, Verlust und Identität. Einfühlsam und klug erzählter Roman über Beziehungen und die Suche nach Sinn.
Anfangs langatmig entwickelt sich eine wunderbare Geschichte mit Videospielanalogien
Zugegeben es hat etwas gedauert bis ich in die Geschichte gekommen bin, da wirklich seeeeehr viel Vorgeschichte erzählt wird bis man an den Kern der Geschichte kommt.
Sam und Sadie, auf tragische Weise zu Freunden aus Kindertagen geworden, entwickeln gemeinsam Videospiele. Die Frage bleibt, ist das Leben ein Videospiel oder machen sie sich nur etwas vor. Eine Freundschaft zwischen Seelenverwandten oder doch mehr?!
Ich persönlich fand eigentlich nur Marx und den Großvater von Sam sympathisch, jedoch finde ich Sadie und Sam haben sich verdient und sind definitiv Seelenverwandte. Die Vergleiche zu Videospielen sind teilweise doch recht deep und ich war am Ende doch hooked. Für meinen Geschmack hätten manche Passagen jedoch kürzer sein können, auch wenn ich die Symbolik hinter vielen Momenten verstehe.
I seriously don't know what do think of this book. It's very coherent and I like the style of it. It's also full of clichés and predictable. Sometimes, it's boring. Other times, it feels very nostalgic. I don't regret reading this book, but I also feel like there wasn't much to gain from it. The gaming references and metaphors were nice. All in all a good depiction of life, if only symbolically.
Ohne Misskommunikation wäre das Buch nur halb so dick
Gaming ist ein spannendes Thema, um darüber ein Buch zu schreiben. Viel Nostalgie, viele Insider. Ich bin nicht sicher, ob ich so gut reingekommen wäre, wenn ich nicht selbst zocken würde.
Ehrlich gesagt fand ich die Hauptcharaktere Sam, Sadie und Marx (Probs aber für den Namen!) alle ziemlich unausstehlich und selbstbezogen. Jede*r von ihnen war gefangen in sich selbst, den eigenen Problemen und Gedanken und konnte sich nicht vorstellen, dass andere etwas vielleicht einfach mal nur nett meinen. Die Dreiecksgeschichte war ziemlich anstrengend. Dov war ebenfalls ein ziemliches A***loch, wenn auch als Charakter interessant.
Insgesamt tröpfelte die Handlung eher so vor sich hin und ich fragte mich, was eigentlich das Ziel ist. Ehrlich gesagt weiß ich es auch immer noch nicht.
Ich bin nicht mal sicher, ob ich das Buch beendet hätte, wenn es nicht in meinem Buchclub als nächstes besprochen werden würde.
Morgen, morgen und wieder morgen ist eine besondere Leseerfahrung. Die Geschichte lebt von den Emotionen aller Art die der Schreibstil extrem gut rüberbringt. Und auch wenn mich das Buch nicht immer extrem gefesselt hat, hat es mich dann doch jedens mal wieder eingefangen.
„Morgen, morgen und wieder morgen“ hat mich auf eine ganz besondere Weise berührt. Das Buch ist viel mehr als nur eine Geschichte – es ist eine intensive Reise durch Freundschaft, Liebe, Kreativität und die Höhen und Tiefen des Lebens.
Besonders gefallen hat mir die außergewöhnliche Beziehung zwischen den Hauptfiguren. Sie wirkt echt, kompliziert und emotional greifbar. Die Welt der Videospielentwicklung bringt einmal etwas ganz Neues in einen Roman und macht die Geschichte zusätzlich spannend und originell. Gleichzeitig behandelt das Buch ernste Themen wie Verlust, Ehrgeiz und zwischenmenschliche Konflikte auf sehr feinfühlige Weise.
Der Schreibstil ist fesselnd und emotional, sodass ich oft das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein. Ein Buch, das noch lange nach dem Lesen im Kopf bleibt und definitiv zurecht so viel Aufmerksamkeit bekommt. Klare Leseempfehlung!
When they talk about immersive video games, this is a immersive book. What a deep, intense, clever and lovely ride! Bonus: When I wept the tears away at the ending the tears came back as I read the final passage of the epilogue.
Für mich ist dieses Buch das, was „Ein wenig Leben“ für viele andere Menschen ist. Es ist ein Buch über Freundschaft und menschliche Tragödien, jedoch viel näher an den Tragödien, die ich als nachfühlbar bezeichnen würde. Das Erzähltempo ist sehr gut gewählt. Am Ende verliert die Geschichte etwas an Fahrt und endet eher langsam. Generell konnte ich mich wunderbar in eine andere Welt flüchten!
Ein Buch, das man zweimal zum ersten Mal lesen möchte 👾💜
Ich will ganz ehrlich sein: Der Klappentext hat mich erst mal nicht vom Stuhl gehauen. Ich habe es aber gelesen, weil es mir sehr empfohlen worden ist und ich dann doch ziemlich neugierig auf die Videospielaspekte war.
Und wie glücklich ich darüber bin, kann ich kaum in Worte fassen, denn das Buch ist eines, bei dem man sich wünscht, man könnte es noch einmal zum ersten Mal lesen.
Aber warum – und worum geht es genau?
Sadie und Sam, unsere beiden Protagonisten, lernen wir als Kinder kennen, als sie sich begegnen. Von da an begleiten wir sie durch ihr Leben, ihre College-Zeit und später ins Erwachsenenalter. Da das Buch in den 80er- und 90er-Jahren beginnt und Sadie und Sam gerne Videospiele spielen, finden sich immer wieder Verweise auf bekannte und weniger bekannte Spiele, die beide gemeinsam oder auch allein spielen. Dabei steht während des gesamten Buches die sich verändernde Beziehung zwischen Sadie und Sam (später auch Studienfreund Marx) im Mittelpunkt.
Das Besondere an diesem Buch ist vor allem die realistische und vielschichtige Darstellung dieser Beziehungen. Die Autorin hat drei Hauptcharaktere geschaffen, die auf sehr realistische Weise sowohl ihre wundervollen Seiten als auch Fehler, Ängste, Träume und Wünsche haben. Es braucht keine Schlachten, keine Kriege oder Liebe auf den ersten Blick – was das Buch so wundervoll macht, sind die realistischen Beziehungen und Szenarien, die einem trotz der Schlichtheit der Handlung (bis auf eine Ausnahme) während des Lesens so viel zum Nachdenken und Fühlen geben.
Ich habe geweint, gelacht und am Ende war es ein fast schmerzhafter Abschied von den Figuren, die während des Lesens zu meinen Freunden wurden.
Die Geschichte fand ich spannend, interessiere ich mich aber auch etwas für Gaming. Jemand der damit nichts zu tun hat, könnte es schnell „nerdig“ finden.
Die Charaktere mag ich, vor allem den Mitbewohner.
Berührend, klug und sehr besonders – eine Geschichte über Freundschaft, Kreativität, Gaming Business und das Leben.
„Morgen, morgen und wieder morgen“ hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil es eine ganz andere Art von Geschichte ist. Im Mittelpunkt steht nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern vor allem die tiefe Verbindung zwischen zwei Menschen über viele Jahre hinweg.
Besonders spannend fand ich den Einblick in die Welt der Spieleentwicklung, die für mich vorher völlig neu war. Gleichzeitig geht es aber viel mehr um Freundschaft, Kreativität, Erfolg und auch die schwierigen Seiten des Lebens.
Die Charaktere wirken sehr echt und vielschichtig, und man versteht nach und nach, warum sie so handeln, wie sie handeln. Genau das hat das Buch für mich so besonders gemacht.
Insgesamt eine sehr berührende und intelligente Geschichte, die lange im Kopf bleibt.
1 ⭐️ Abzug dafür, dass die sexualisierte Gewalt und das Machtgefälle, dass Sadie mit einer bestimmten Person erlebt, nicht besser eingeordnet wird. Dafür haben die Szenen den unangenehmen Beigeschmack hinterlassen, den sie vermitteln sollen.
Wahrscheinlich jetzt schon mein Überraschungsbuch des Jahres. Mit keinen Erwartungen gestartet und schnell in Erzählstil und tollen Charakteren versunken
By far the best book I have read in years. Playful, emotionally touching, full of images, intelligent, true. Started to code games afterwards. Will start rereading soon.
Hatte etwas Schwierigkeiten in das Buch zu kommen und habe auch sehr lange an dem Buch gelesen was mit dazu beigetragen hat, das ich nicht immer gut folgen konnte. Gaming ist auch absolut nicht mein Thema. Ich wollte es aber auch nicht abbrechen und muss sagen das gerade das letzte Drittel mich dann doch überzeugen konnte und mich besonders das Thema Freundschaft beeindruckt hat, auch wenn ich nicht immer die Handlungen der Protagonisten verstanden habe.
Eine Geschichte über Freundschaft, die sich durch das ganze Leben zieht, über Höhen und Tiefen und viele, viele Videospiele.
Das Buch hat sehr schöne Momente, die das Herz rühren und die zart und zauberhaft sind, doch im Großen und Ganzen ist die Story um Sadie und Sam stellenweisen vorhersehbar und sich in einem Muster wiederholend.
Am besten hat mir Marx gefallen und das Ende, das wirklich schön geschrieben ist, aber zu lang auf sich warten ließ.
Ich habe "Morgen, morgen und wieder morgen" ehrlich gesagt nicht aus eigenem Antrieb gelesen – es war eine Instagram-Empfehlung und thematisch eigentlich „nicht mein Bereich“. Umso größer war die Überraschung: Dieses Buch hat mich komplett abgeholt. Die Geschichte ist in den 90ern verankert und kreist um Spieleentwicklung, Videospiele, die Dynamik in kreativen Teams – und darum, wie aus Ideen Studios, Projekte und ganze Welten werden. Was dabei so gut funktioniert: Die technischen und kulturellen Details wirken nicht wie Fachsimpelei, sondern wie ein glaubwürdiger Blick hinter die Kulissen. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich diese Passagen regelrecht verschlungen habe – obwohl ich nicht dachte, dass mich das Thema so packen würde. Im Zentrum steht jedoch etwas viel Größeres: die Freundschaft zwischen Sam und Sadie. Eine Verbindung mit Höhen und Tiefen, geprägt von Nähe, Eifersucht, Loyalität und Verlust. Das Buch zeigt sehr fein, wie Menschen einander halten können – nicht immer perfekt, aber oft entschlossen. Besonders berührt hat mich die Idee, dass Sam Sadie in einer dunklen Phase nicht mit Worten „rettet“, sondern mit einem Spiel: ein Werk, das ihr gewidmet ist und sie Schritt für Schritt zurück ins Leben ziehen soll. Das ist zugleich kreativ, zärtlich und zutiefst menschlich. Was bleibt, ist ein ungewöhnlich poetischer Roman, der nostalgisch ist, ohne kitschig zu werden – und der mich überraschend stark in meine eigene Kindheit und Jugend zurückkatapultiert hat. Ein Buch, das über Games erzählt, aber eigentlich über Beziehung, Identität und das Durchhalten spricht. Fazit: Ein wirklich, wirklich gutes Buch – klug, emotional und lange nachhallend.
Wow, bei dem relativ unspektakulären Klappentext hätte ich nie erwartet, welch gut durchdachte und mitreißende Geschichte sich hinter Morgen, morgen und wieder morgen verbirgt. Ich dachte, ich lese mal wieder etwas Entspanntes, vielleicht sogar Seichtes … aber ich bin in nur vier Tagen durch diese 560 Seiten geradezu geflogen, weil ich das Buch wirklich genossen und zu schätzen gelernt habe. ✨
Im Buch geht es um die Liebe zwischen Freunden und um Schicksalsschläge, die einen zusammenbringen, aber auch voneinander entfernen können. Es geht um Ehrgeiz, Stolz und um Kommunikation. UND es geht auch um Storytelling in Videospielen, was der ganzen Geschichte immer wieder eine zusätzliche Metaebene verleiht.
Es gehört wirklich viel Talent dazu, eine so gut durchdachte Geschichte zu entwickeln und zu erzählen, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Auch stilistisch ist das Buch wirklich stark geschrieben, und der Spannungsbogen hält einen angenehm auf Trab.
Ich finde es erstaunlich, wie aus dem Setting der vermeintlich wenig tiefgründigen Gamingwelt hier eine emotionale Achterbahnfahrt entstanden ist. Ebenso erfrischend war es, mal über die Liebe zwischen Freunden zu lesen, die häufig im Schatten der romantischen Liebesgeschichten übersehen werden. Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen, sowohl nostalgischen Gamern als auch Nicht-Gamern absolut empfehlen.
Es gibt wirklich kaum eine Geschichte, die fünf von fünf Sternen so sehr verdient hat wie Morgen, morgen und wieder morgen. Ich muss ehrlich sagen: Dieses Buch hat einen riesigen Hype, und manchmal ist ein Hype einfach vollkommen gerechtfertigt.
Ich habe das Buch gelesen und teilweise auch gehört, während ich krank war, und es war genau die richtige Geschichte für diese Zeit. Die Figuren sind unglaublich gut ausgearbeitet, sodass man sich ihnen sofort verbunden fühlt. Überraschenderweise habe ich auch das Setting rund um Videospieldesign total geliebt, obwohl ich mit Gaming eigentlich gar nichts am Hut habe. Trotzdem war die Welt so lebendig und zugänglich geschrieben, dass ich vollkommen darin aufgegangen bin und richtig mit den Figuren mitgefiebert habe.
Besonders die Dreierkonstellation der Hauptfiguren hat mir sehr gefallen. Ihre Dynamik fühlt sich komplex, echt und emotional an. SPOILER: Und ich muss sagen, dass ich selten eine so eindringliche Sterbeszene gelesen habe. Als eine der Figuren stirbt, hat es mir wirklich das Herz gebrochen. Ich war kurz davor zu weinen, was bei Büchern tatsächlich selten passiert.
Vielleicht hätte ich mir persönlich ein etwas klareres Happy End gewünscht. Ich weiß natürlich auch, dass das nicht immer realistisch ist und dass ich einfach eine Schwäche für Happy Ends habe. Trotzdem hatte ich beim Lesen stark das Gefühl, dass Sam und Sadie trotz all ihrer Unterschiede einfach zusammengehören. Gegen Ende hätte die Handlung für meinen Geschmack etwas schneller vorangehen dürfen, da sich einige Passagen ein wenig gezogen haben. Ich verstehe zwar, warum die Geschichte diesen Weg nimmt und warum die Figuren sich zwischenzeitlich voneinander entfernen müssen, aber dieser Abschnitt war für mich etwas lang.
Umso schöner fand ich es, dass sie am Ende doch wieder zueinander finden. Insgesamt ist dieses Buch einfach unglaublich gut geschrieben und emotional berührend. Für mich ist es definitiv eine Geschichte, die ihre fünf von fünf Sterne absolut verdient.
"Morgen, morgen und wieder morgen" ist ein interessanter Roman über drei Videospieleentwickler. Ihre Freundschaft überspannt mehrere Jahrzehnte, von der Collegezeit, über die Änfänge ihres Businesses bis zu ihrem Erwachsenenleben. Einer unserer Protagonisten hat aufgrund eines Autounfalls eine chronische Erkranung und wir erleben hautnah seinen Kampf und die Auswirkungen auf sein Leben. Das Buch hat einen interessanten Einblick in die Welt der Spieleentwicklung geliefert aber auch gezeigt, welche Auswirkungen Selbstzweifel auf romantische Beziehungen haben können.
"Ich glaube fest daran, dass die Menschen immer spielen werden."
Mit dieser Prämisse hatte mich das Buch dann vollends. Generell vereint es viele 90er und insbesondere Gaming inspirierte Dinge aus dieser Zeit in sich, aber das liegt auch daran, dass es zum Teil in dieser Zeitspanne spielt. Ich konnte mich nur teils/teils mit diesen Themen identifizieren, aber sie sind definitiv sehr entertaining und interessant beschrieben. Neben der traurigen Tatsache, dass diese Geschichte von Sam und Sadie handelt, einer komplizierten Freund- und Partnerschaft, sowohl privat als auch beruflich. Denn die beiden sind Spieleprogrammierer/innen. Es werden ihre guten und schlechten Lebenswege, Erfahrungen und Beziehungen erzählt und wie es ihnen und anderen hilft, wenn sie dabei das einfache "Spielen" von Videogames in ihren Alltag integrieren. So cheesy das klingt, ist dieses Buch doch weit tiefgehender als man ahnt. Auch nicht zu tiefgründig, aber zwischendrin trifft man eben auch mal auf solch problematische Dinge wie beispielsweise eine Dozent-und-Schülerin-Geschichte. Das Buch sollte also auf keinen Fall über-, aber auch nicht unterschätzt werden.
Alles in allem ist es jedoch eine einfühlsame Geschichte, die nicht zu seicht ist und einem definitiv etwas mit auf den Weg gibt und sei es nur die einfache Erkenntnis davon, dass man nie zu alt fürs Spielen oder Gaming allgemein ist.
„Morgen, morgen und wieder morgen“ ist ein lesenswertes Buch, das mich gut unterhalten hat.
Die Geschichte rund um Sadie und Sam ist originell erzählt und bietet spannende Einblicke in die Welt der Spieleentwicklung. Besonders mochte ich, wie die Autorin zeigt, wie Kreativität und Teamarbeit Menschen verbinden ,trotz aller Herausforderungen.
Der Roman ist klug geschrieben, mit vielen interessanten Ideen und liebevoll ausgearbeiteten Figuren.
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und mir vermutlich im Gedächtnis bleibt.
Hab mich etwas geärgert, dass ich das Buch so lang ungelesen bei mir liegen hatte! So ein gutes Buch über Freundschaft und Leidenschaft für sein Hobby, der dann zur Berufung wird.
Gabrielle Zevin schreibt auch wirklich schön und das Buch hat sich sehr gut lesen lassen.
Schöner Roman über Freundschaft ✨ Den ein oder anderen Plottwist hätte es meiner Meinung nach aber nicht gebraucht und ein paar weniger Seiten hätten auch nicht geschadet.
Ich bin Nicht Gamerin, doch nach diesem Buch möchte ich spielen.
Tolles Buch. Ich mag den Schreibstil, die Story, die Protagonisten. Es war so bildlich dargestellt und ich hatte wirklich die Spielsequenzen vor Augen.
Ich hätte nie gedacht, dass ich das Buch so toll finden würde. Ich bin echt positiv überrascht. Es hatte eine Sogwirkung mit normalem Tempo und ich wollte unbedingt weiterlesen.
Das Buch war außerhalb meiner Komfortzone und auch deswegen lag es fast 1 Jahr auf meinem SUB. Und was soll ich sagen, ich liebe das Buch!
Auch meine Vorurteile ggü. der Spieleszene und das Gaming Zeitverschwendung ist, habe ich damit über Bord geworfen!
Tolles Buch über Freundschaft, Kulturunterschiede, Frauen in männerdominierten Berufen, Gaming und Spielentwicklung und die verschiedenen Formen der Liebe. Liebe hat mehrere Facetten und diese werden in dem Buch sehr gut dargestellt.
"To allow yourself to play with another person is no small risk. It means allowing yourself to be open, to be exposed, to be hurt. To play requires trust and love".
I finished this yesterday crying on the tram to work at 5am, so where to even start with this book?
Two thirds into this, my future self would have gone and picked this up as a comfort read throughout the years to come because it was exactly the right amount of cosy, emotional, relatable and entertaining.
But then ✨the unforgivable happened✨ and (here comes the big spoiler surrounded by sparkles to numb the big sadness) ✨Marx died✨.
Now I fear I might never be strong enough to put myself through that particular piece of pain again, because now I know it's there and that would mean willingly breaking my own heart repeatedly. Marx' outlook on life and the way he lived fiercely and unapologetically gave me a lot of comfort in a stressful time, so maybe I took his loss harder than I would otherwise.
Marx was the heart. Marx was love. Marx was a bright star living life in a way I strive to live.
And while I do of course understand this choice from a 'this is the third act, we need a climax, we need heartbreak' standpoint narratively, my heart will never be okay with it ("denial is a river in Egypt" and all that).
"It isn't a sadness, but a joy that we don't do the same things for the length of our lives." my ass (I like the quote, I'm just hurt about it being true).
The realness of the book, the vividness of the characters and the way their tomorrow and tomorrow and tomorrow were hinted at before it unfolded on the pages were very intriguing and frankly inspiring from a storytelleing perspective. I liked the jumps, the interview segments, the 'it was only years later that ...'s.
"It is to acknowledge that love is both a constant and a variable."
"You can't know you want something until it's an option."
Added to that, this books examination of love's many facets and the complications of one's love not fitting into the mold it's supposed to fit into was beautiful and important. It felt so casually done, so real, so simple in a complicated way.
So, maybe I just don't know it yet, but I might just comeback to play in a while.
Life is always arriving and there is always another gate to pass through, so why not revisit an old one every once in a while?
Ich habe viel Gutes über das Buch gehört, aber leider muss ich zugeben, dass ich einfach nicht ins Buch gefunden habe. Die Geschichte klingt wirklich gut und der Schreibstil selbst ist auch total angenehm. Kann nicht genau beschreiben, was mich nicht gecatcht hat. Vielleicht gibt es irgendwann eine zweite Chance.
Es hat richtig Spaß gemacht, das buch zu lesen! Die geschichte zwischen sam und saidie ist gerade am anfang stark aufgebaut. Leider flach das ende etwas ab.
Ich fand den Schreibstil und die erschaffene Atmosphäre wunderschön, und war auch sehr gespannt, wie die Geschichte so verläuft.
Auf verschiedenen Zeitebenen begleiten wir die Freundschaft von Sam und Sadie, durch Höhen und Tiefen, und im Mittelpunkt steht immer die Spieleentwicklung. Besonders das Thema Sexismus in der Gaming Branche fand ich gut aufgearbeitet, sowie die Perspektive einer chronisch kranken Person in dieser Uni/academic overachiever Welt. Videospiele werden oft als Metapher für die reale Welt verwendet, sodass auch Nicht-Gamer*innen auf ihre Kosten kommen können.
Das Pacing ist mein einziger Kritikpunkt, es gibt Teile, die sich ziehen, und nach einem sehr dramatischen Höhepunkt konnte mich das Ende nicht mehr so ganz catchen. Aber insgesamt in meinen Augen verdient im Hype.
Ach das Buch hat viel mit mir gemacht.
Mich zu Tränen gerührt, mich wütend gemacht, mich erfreut, mich gelangweilt.
Für Gamer ist das Buch ordentlicher Nerdstuff, genauso wie für diejenigen, die sich für frühere Spieleentwicklung interessieren. Für alle anderen könnte es sich bissl ziehen wie Kaugummi.
Auch habe ich es über einen sehr langen Zeitraum gelesen - das Thema Freundschaft ist ... schwierig, ein wunder Punkt. Das war dem Buch sicher auch nicht unbedingt zuträglicher.
Vielleicht wirkt es nochmal anders, wenn man es komprimierter zu sich nimmt.
Manchmal möchte man die Protagonisten einfach nur nehmen und gegen die Wand klatschen. Viele Konflikte entstehen nur dadurch, dass sie wirklich so gar nicht miteinander reden.
Ich weiß, das ist ein häufiges Problem in vielen Arten von Beziehungen. Hier wirkt es manchmal aber einfach nur unnötig, nur geschaffen, um das Buch in die Länge zu ziehen.
Und so manche Handlungen und Aussagen finde ich auch nur schwer nachvollziehbar.
Kurz gegen Ende wurde es so weird, dass ich kurz überlegt habe, ob ich das Ende verpasst habe und in eine anschließende Leseprobe gerutscht bin. Das klärt sich dann aber auf.
Das Ende an sich lässt mich dann irgendwie frustriert zurück. Es ist nicht schlecht, aber ... irgendwie ...
Ich will ja auch nicht Spoilern. ;)
Hier fiel mir insgesamt die Wertung richtig schwer, entsprechend finde ich es irgendwie empfehlenswert, aber irgendwie auch nicht.
Schwierig!
Habe etwas gebraucht um in das Buch reinzukommen, weil ich mit der Computerspiel-Welt eher wenig zu tun habe. Aber dann hat es mich aufgrund der Charaktere doch irgendwie gefesselt.
Es war tiefgründiger als erwartet, an manchen Stellen aus meiner Sicht etwas schleppend und nerdig, aber irgendwie trotzdem immer mit einem tieferen Hintergedanken. Mochte die Atmosphäre die erzeugt worden ist.
Ich weiß mal wieder nicht genau, was ich gelesen habe. Bei Thrillern ist es immer einfach, etwas darüber zu schreiben. Aber bei Büchern, die vermutlich für jeden Leser und für jede Leserin im Detail eine andere Botschaft vermitteln, ist es nicht einfach.
Hier würde ich von einer Liebesgeschichte reden, aber ganz anders, als in einer Schnulze.
Ich würde aber auch von einem Buch über das Älterwerden reden. Aber auch von einem über das Jung bleiben.
Ebenso über Traumata und Ängste, über Spleens und Marotten.
Ach, auf jeden Fall ein wundervolles Buch, das für jeden eine Botschaft auf seinen Seiten versteckt hat.
Ich fand es recht unterhaltsam… Der Inhalt, Freundschaft, Gaming, Nerds, Unsicherheiten, Sehnsucht, Spielzwang und die Tatsache “Anders” zu sein hat die Autorin gut dargestellt… und ich war mehr als erleichtert als das “vorauszusehende” Ende nicht stattgefunden hat…Schönes Buch für zwischendurch!
Ich bin begeistert, wie schön sich dieses Buch lesen ließ. Auch wenn ich etwas skeptisch war, dass das thematische Hauptthema der Computerspiele mich eventuell nicht so sehr abholen könnte, bin ich doch hingerissen. Ich könnte auch garnicht so sehr den Plot wiedergeben, weil für mich die Magie sehr viel eher in dem Gefühl liegt, dass das Buch vermittelt hat; wie der Fokus auf dem (Zwischen-) Menschlichen und auch den kleineren Dingen im Leben lag. Und die Gaming-Themen wurden natürlich schön erklärt und eingebettet, sodass meine Skepsis unbegründet war.
Mich hat oftmals viel mehr diese erstellte und erzählte Welt zum Weiterlesen gelockt, als dann doch der Handlungsstrang; weil es so eine fast melodische Art und Weise hat, wie die Geschichte erzählt wird.
Ich mag es sehr, wie auch dieses Buch zeigt, dass nicht immer die romantische Liebe oder Partnerschaft das einzig Wahre ist, sondern auch das Ziel und die Freude in Freunden, oder Teammates / Kollegen liegen kann.
Ruhig erzählt, emotional und lange nachhallend – definitiv ein Highlight für mich. 🎮📖
Dieses Buch lag lange Zeit auf meinem SUB – und im Nachhinein frage ich mich, warum. Morgen, Morgen und wieder Morgen ist ein ganz besonderes Buch, das mich auf eine leise, aber eindringliche Weise berührt hat.
Im Mittelpunkt stehen Gaming, Freundschaft und das Erwachsenwerden – Themen, die Gabrielle Zevin außergewöhnlich feinfühlig miteinander verwebt.
Dabei geht es nicht nur um Videospiele als Hobby oder Branche, sondern um Spiele als Ausdrucksform, als Sprache für Gefühle, Nähe und Konflikte. Selbst ohne tiefere Gaming-Erfahrung fühlt man sich abgeholt und verstanden.
Besonders beeindruckt hat mich die Darstellung der Freundschaften: intensiv, kompliziert, manchmal schmerzhaft ehrlich. Die Figuren dürfen Fehler machen, sich entfremden, wieder zueinanderfinden – genau so, wie es das echte Leben oft tut. Das Erwachsenwerden wird hier nicht romantisiert, sondern in all seinen Brüchen und Widersprüchen gezeigt.
Morgen, Morgen und wieder Morgen ist ein ruhiges, kluges Buch, das nachhallt. Es erzählt von Kreativität, Verlust, Erfolg und davon, wie sehr uns die Menschen prägen, die wir auf unserem Weg begleiten. Für mich definitiv ein Highlight – und ein Buch, das zeigt, dass Geschichten über Games so viel mehr sein können als man zunächst erwartet.
Heimlich in die Liste meiner Lieblingsbücher geschlichen
Wir begleiten Sam und Sadie dabei, wie sie Freunde werden und irgendwie ein gemeinsames Leben führen - anders als man das vielleicht erwartet. Dabei dreht sich das meiste was sie tun um Videospiele.
Ich bin selbst keine Gamerin und war zu Beginn etwas skeptisch, ob dieses Buch thematisch überhaupt etwas für mich ist. Aber ich wurde definitiv eines Besseren belehrt. Das Buch ist tiefsinnig, an manchen Stellen lustig, manchmal traurig. Vor allem aber will man immer wissen, wie es weitergeht - und das ist für mich wahrscheinlich der wichtigste Punkt eines guten Buches. Es muss sich lesen lassen wollen. Super gelungen, große Empfehlung.