
Schneller Einstieg, ernste Themen, langsame Entwicklung
Ersteinmal zum Cover, es trifft voll meinen Geschmack, schlicht und nicht überladen, einfach schön. Zum Inhalt: Der Schreibstil ist angenehm und macht es leicht, schnell in die Geschichte hineinzufinden und durch zu kommen. Besonders der Einstieg war direkt spannend und das schottische Setting habe ich absolut geliebt. Ab der Mitte gab es für mich jedoch ein paar Längen. Hier hätte ich mir mehr Tiefe, Spannung und vor allem etwas mehr Wissen über die Vampirwelt gewünscht. Während manche Szenen etwas vor sich hin plätscherten, hätten andere wiederum ein wenig Entschleunigung gut vertragen. Das Ende hat dann allerdings wieder voll überzeugt: Der Cliffhanger ist stark und macht definitiv Lust auf Band zwei. Da es sich um einen Reihenauftakt und ein eher kürzeres Buch handelt, hoffe ich auf mehr Hintergrund und Intensität in den weiteren Teilen. Zu den Charakteren, vor allem William mit seiner ruhigen, gentlemanhaften Art hat mir sehr gut gefallen und bilden einen schönen Kontrast zur sonst eher ernsten Grundstimmung. Auch fand ich die Pov der Gegenseite und deren Gedankengänge eine willkommene Abwechslung um wieder etwas Spannung in die Geschichte zu bringen. Charlie selbst zeigt deutlich, wie sie unter dem erlebten leidet und damit zu kämpfen hat, was ihre Handlungen gut nachvollziehbar machen. Fazit, die Geschichte hat mich auf jeden Fall unterhalten und sich Recht schnell weg lesen lassen, beachtet aber bitte die Trigger. Die behandelten Themen haben es trotzdem echt in sich.





































