Ein Abschluss, der eines Erben von Camelot würdig ist.
Elliot Criag hätte nie im Leben gedacht, dass ein Job in einem Schottenrock-Geschäft, ihm die Tür in eine fantastische Welt eröffnen würde. Er wollte bloß Geld verdienen, um seine Rechnungen begleichen zu können. Anstatt dessen gerät er in ein Abenteuer um Kompass, Krone und Schwert, und entdeckt dabei, dass er kein gewöhnlicher junger Mann ist, sondern ein besonderes Erbe in sich trägt. Auch der dritte Band knüpft nahtlos an das Geschehen von Teil zwei an. Elliot scharrt neue Verbündete um sich, um der Inquisition endlich das Handwerk zu legen. Wie schon in meinen letzten Rezensionen erwähnt, bin ich überrascht, dass diese tolle Trilogie so wenig bekannt zu sein scheint. Dabei schafft es der Autor Mikkel Robrahn eine spannende Geschichte zu erzählen, die altbekannte Mythen, mit modernen Fantasyelementen verbindet. Urban-Fantasy, wie ich sie liebe. Die Charaktere sind durchweg sympathisch und Elliot macht eine Charakterentwicklung vom desillusionierten Angestellten, zum Schwert schwingenden Rebellen durch. Humor ist ganz klar in der Geschichte zu finden und schafft einen Ausgleich zu den doch teilweise brutalen und für manch einen tödliche endenden Szenen. Dabei wird nicht außer Acht gelassen, wie sich diese Geschehnisse auf die Psyche eines Menschen auswirken. Das Ende des dritten Bandes lässt eigentlich Spielraum, um die Geschichte von Elliot weiter erzählen zu können, doch dies hat der Autor bisher nicht geplant. Schade, ich würde gerne weiterlesen. Ich kann eine klare Lese-Empfehlung für diese Reihe aussprechen. Macht euch auf den Weg ins Merlin-Center und besucht den Pegasus, vielleicht bringt er euch in ein neues Lese-Abenteuer.



































