Kinderklinik Weißensee - Tage des Lichts von Antonia Blum Buch 3 von 4 Typisch für die Zwanzigerjahre in den Großstädten war ein kosmopolitisches Leben mit hektischem Vergnügen, Tanzen und sexueller Offenheit....
Marlene und Maximilian sind mittlerweile verheiratet und arbeiten gemeinsam in der Kinderklinik Weißensee. Zu ihrem Glück fehlen nur noch eigene Kinder. Emma und Kurt sind auch verheiratet und haben Theodor zwischenzeitlich eine kleine Schwester geschenkt. Kurt arbeitet beim Radio und Emma ist Oberschwester in der Kinderklinik. Antonia Blum nimmt uns mit ins Zeitgeschehen der Jahre 1929 bis 1931 und thematisiert neben den fiktiven, persönlichen Schwierigkeiten der beiden Protagonistinnen auch die Schlagzeilen der damaligen Zeit; die Wirtschaftskrise, steigende Preise, Inflation, der Börsencrash "schwarzer Freitag", Blutmai, Massenarbeitslosigkeit, aufkeimender Judenhass, der Beginn vom Ende der Weimarer Republik und den Aufstieg der NSDAP. Sehr interessant war für mich die Geschichte um die zufällige Entdeckung des Penicillins und dessen Namensgebung. Am Ende des Romans wurde auch das Herz wieder ordentlich bedient und eigentlich könnte die Reihe nun vorbei sein. Ich könnte mich nun zufrieden zurücklehnen und die tolle Reihe Revue passieren lassen. Band 4 knüpft nicht direkt an die Folgejahre an sondern erst nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Schauen wir mal, ob mich Band 4, nachdem für mich nach Band 3 eigentlich alles erzählt war, auch noch so catchen kann. Ich lass es euch wissen 😉




