Für alle Newt-Fans da draußen
Achtung, Spoiler für die Geschehnisse aus "Die Auserwählten in der Todeszone"! Newt ist mein Lieblingscharakter aus der „Maze Runner“-Reihe, und dementsprechend war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis ich seine Geschichte lese. Zumal es ein echt kurzes Büchlein ist, mit nicht einmal 200 Seiten. Obwohl man natürlich weiß, dass Newts Geschichte nur mit seinem Tod enden kann, wenn man die Hauptreihe gelesen hat (was man sowieso tun sollte, bevor man sich dieses Interquel zu Gemüte führt), fand ich sie trotzdem mitreißend und spannend. Auch die anderen Cranks, die Newt im Crank-Palast kennen- (und lieben) lernt, haben das Spin-Off maßgeblich bereichert. Es war faszinierend und gleichzeitig traurig, mitzuerleben, wie Newt die Infektion mit dem Brand wahrnimmt. Und was der Brand mit ihm macht. Wieder einmal beweist Newt, dass er ein sehr loyaler Freund mit einem starken Willen ist; dass er durchzieht, wenn er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat. Selbst, wenn ein Virus sein Gehirn zerstört und seine klaren Gedanken immer seltener werden. Das Ende lässt noch einiges offen an Interpretationsspielraum. Aber ich gehe stark davon aus, dass wir in den weiteren Spin-Off-Bänden „Phase Null“ und „Kill Order“ weiteres erfahren werden, sodass sich am Ende alles zu einem Ganzen zusammenfügt. Ich würde auch empfehlen, Newts Geschichte relativ zeitnah nach „Die Auserwählten in der Todeszone“ zu lesen, damit die Erinnerungen an die Umstände von Newts Tod noch frisch sind; denn da wird nicht allzu viel drauf eingegangen; wir wissen schließlich schon, was passiert ist. Übrigens habe ich mir das letzte Kapitel mehrfach durchgelesen, weil ich wieder mal nicht wahrhaben wollte, dass Newts Geschichte einfach vorbei ist. Obwohl ich die Hauptreihe selbstverständlich schon gelesen habe und weiß, was mit ihm passiert und wie er stirbt.























