Leider fehlte mir die richtige Spannung.
Jedes Leben ist ein Buch, man muss nur die richtigen Fragen stellen.
Sally Page präsentiert einen bemerkenswert sanften und feinfühligen Schreibstil, der perfekt zum entschleunigten Rhythmus der Geschichte passt. Das Setting in Cambridge, zwischen historischen Gemäuern und den privaten Wohnzimmern der Menschen, erzeugt eine behagliche Wohlfühlatmosphäre, die den Leser sanft umhüllt. Man spürt beim Lesen eine angenehme Ruhe, da die Autorin auf laute Effekte verzichtet und stattdessen die Magie im Unscheinbaren sucht. Der Einstieg gelingt mühelos, auch wenn die Handlung eher vor sich hinplätschert, statt mit einem großen Knall aufzuwarten, was jedoch die Intention dieses leisen Romans unterstreicht. Die Charakterisierung der Protagonistin Janice ist psychologisch fein nuanciert. Als Putzfrau, die meist unsichtbar bleibt, nimmt sie eine beobachtende Rolle ein, was ihr eine authentische Tiefe verleiht. Die Dynamik entsteht aus den vielen kleinen Begegnungen mit ihren Klienten, wobei Janice oft als moralischer Anker fungiert, während die Menschen um sie herum teils exzentrisch, teils festgefahren in ihren eigenen Narrativen wirken. Es ist erfrischend zu sehen, wie eine Figur, die oft übersehen wird, zur Heldin ihrer eigenen Geschichte wird. Dennoch fehlt es manchen Nebencharakteren an echter Greifbarkeit, sie wirken gelegentlich eher wie Mittel zum Zweck, um eine bestimmte Moral oder Lebensweisheit zu transportieren, was der Authentizität der zwischenmenschlichen Beziehungen zeitweise einen leicht konstruierten Beigeschmack verleiht. Das Fazit zum Lesespaß fällt positiv aus, sofern man sich auf ein Buch einlassen möchte, das mehr durch Empathie als durch Spannung überzeugt. Das emotionale Resümee ist hoffnungsvoll und herzerwärmend, da es den Wert jedes einzelnen Menschen betont. Die Abzüge in der Bewertung ergeben sich aus der doch recht vorhersehbaren Entwicklung und einigen Passagen, in denen sich die Botschaft des Geschichtensammelns etwas zu oft wiederholt. Ich empfehle diesen Roman allen Fans von Feel-Good-Literatur und Geschichten über das Leben, die nach einem anstrengenden Tag nach literarischer Entspannung und einem positiven Blick auf die Welt suchen. Wissenswertes Sally Page, die vor ihrer Karriere als Autorin einen Blumenladen besaß und sich viel mit der Fotografie beschäftigte, legt mit diesem Werk (Originaltitel: The Keeper of Stories) ihr Debüt vor. Der Roman thematisiert auf subtile Weise die soziale Unsichtbarkeit bestimmter Berufsgruppen und verbindet dies mit der klassischen englischen Erzähltradition. Das Buch lässt sich dem Genre der „Up-Lit“ zuordnen, einer Literaturgattung, die sich durch Menschlichkeit, Optimismus und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls auszeichnet.

✨Eine kleine Reise durch fremde und eigene Geschichten✨
Dieses Buch fühlt sich ein bisschen an wie eine kleine Pause vom Alltag. Die Geschichte ist ruhig, warm und sehr angenehm geschrieben, sodass man einfach durch die Seiten gleitet. Besonders schön ist die Idee, wie unterschiedliche Geschichten zusammenkommen und Menschen miteinander verbinden. Es passiert nichts wahnsinnig Aufregendes, aber genau das macht den Charme aus. Beim Lesen entsteht eine gemütliche, fast schon cozy Atmosphäre – perfekt für entspannte Lesestunden. Für mich war es ein Buch, das man einfach nebenbei genießen kann, ohne große Erwartungen, aber mit einem guten Gefühl am Ende. Insgesamt eine schöne, angenehme Geschichte – ganz nett für zwischendurch. 📚✨
Starke Geschichten
Als Leserin wurde ich von dem Buch zunächst durch den vielversprechenden Titel, das schöne Cover und die Aussicht auf eine geheimnisvolle Geschichte angezogen. Leider muss ich jedoch sagen, dass der Anfang des Buches eher schleppend verlief. Direkt zu Beginn wurden jede Menge Personen und deren Geschichten vorgestellt, sodass es mir auf den ersten Seiten etwas schwer fiel den Überblick zu behalten und in die Geschichte zu finden. Die Einführung der Charaktere und die Einbindung der Leser in die Welt der Protagonistin waren anfangs eher oberflächlich. Dadurch gelang es mir nicht auf Anhieb, eine emotionale Verbindung zu Janice und ihren Kunden aufzubauen, was für mich als Leserin entscheidend ist, um wirklich in eine Geschichte eintauchen zu können. Als die Handlung im Laufe des Buches an Fahrt gewann und einige positive Aspekte aufwies, konnte es mich nach und nach doch überzeugen. Die letzten zwei Drittel gefielen mir sehr gut und nach hinten raus konnte ich dem Buch immer mehr abgewinnen. Auch der geschichtliche Bezug zur Realität hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es, die verschiedenen Charaktere zum Leben zu erwecken und ihre Geschichten auf eine einfühlsame und authentische Weise darzustellen. Besonders der Foxterrier Decius hat es mir angetan. Jede Begegnung enthüllt neue Facetten des menschlichen Lebens: Liebe, Verlust, Einsamkeit, Freude und Hoffnung. Besonders bewegend ist der Handlungsstrang, in welchem es um Janice eigenes Leben geht. Da ich auf Spoiler verzichten möchte, kann ich darauf jedoch nicht näher eingehen. Die Autorin beschreibt einfühlsam Janice innere Konflikte. Es ist eine Geschichte von Mut und Selbstbestimmung, die den Leser mitfühlen lässt und ihn ermutigt, auch in schwierigen Situationen für sein eigenes Glück einzustehen. Sally Page findet eine gute Balance zwischen den Alltagsgeschichten der Kunden und Janice persönlichem Wachstum, was dem Buch Tiefe und Bedeutung verleiht.
Sehr ruhiger, leiser Roman über die Geschichten in unserem Leben
Jeder hat eine Geschichte, die es wert ist, gehört zu werden. So empfindet es zumindest Putzfrau Janice, die sich diese Geschichten merkt - seien es nun die ihrer Auftraggeber oder die zufälliger Passanten. Nur an ihre eigene Geschichte möchte sie nicht so gerne denken. Doch dann tritt die eigenwillige Mrs B in ihr Leben … ‚Das Glück der Geschichtensammlerin‘ ist ein Roman, wie er nicht besser geschaffen sein könnte für die kommende Jahreszeit - ruhig, gefühlvoll, cosy, manchmal ein wenig melancholisch. Ein Buch geschaffen für heiße Schokolade, Schmuddelwetter und Kuscheldecke. Denn, zugegeben, es geschieht nicht sehr viel in diesem Roman, der Spannungsbogen bleibt eher flach. Und auch die Thematik ist nicht neu - Frau mittleren Alters, zu der das Leben nicht nur gut war, trifft auf ein paar Menschen (ein trauernder Jugendlicher, ein netter Busfahrer, eine grumpy old Lady) und einen Hund, die ihr Leben verändern. Sie alle kommen zu Wort mit ihren eigenen Geschichten und am Schluss sind alle etwas glücklicher. Nichts weltbewegend Neues also. Aber Sally Page beschreibt all dies wirklich wunderschön und nahbar. Man freut sich mit Janice, als sie Mike verlässt und ist berührt, als Adam und Decius sich anfreunden. Man lauscht gespannt der Geschichte um Becky, die Mrs B erzählt und lächelt in sich hinein, als Euan und Janice sich endlich treffen. Es sind unspektakuläre Begebenheiten, die aber beim Lesen ein wohlig-schönes Gefühl hinterlassen, deren leise Töne sich ohne großes Drama ins Herz schleichen. Wer also noch eine süße, cosy Geschichte für schmuddelige Herbsttage sucht, kann hier gerne zugreifen.
Das Buch ist nett, aber mehr auch nicht. Ziemlich lang kommt die Geschichte nicht richtig in die Gänge und man hat das Gefühl, dass man schon von Anfang an das Ende kennt. Es kommt dann doch noch die eine oder andere Wendung, die man nicht er wartet, aber am Ende ist es Friede, Freude Eierkuchen. Ohne Mrs B hätte ich es in der Hälfte weggelegt.
Viele Emotionen und manchmal anders, als man denkt
Ich bin ohne große Erwartungen in das Buch gestartet. Aber es hat mich ziemlich schnell gefesselt. Die Geschichtensammlerin auf ihrem Weg zu begleiten hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Oft musste ich schmunzeln, lächeln. Manchmal habe ich die Luft angehalten und gehofft, dass die Geschichte eine gewisse Richtung einnimmt. Die vielen Charaktere in der Geschichte haben mich erst ein bisschen verunsichert, da ich nicht wusste, ob ich mir alle Geschichten etc. behalten kann. Doch es war nicht schwer die vielen Charaktere auseinander zu halten. Es hat mir wirklich viel Freude gemacht dieses Buch zu hören! 🎧
Was für eine süße Geschichte…
…das kam sehr unerwartet. Ich bin durch Zufall über dieses Hörbuch gestolpert und ohne vorher zu lesen, worum es geht, habe ich einfach drauf losgehört. Und was soll ich sagen? Das war großes Glück! Worum geht es? Janice ist „nur“ eine Putzfrau. Jedoch eine hoch angesehene. Bei ihren Kund*innen (oder auch im Bus) sammelt sie Geschichten. So erleben auch wir als Leser*in/Zuhörer*in sämtliche Geschichten mit. Mehr kann ich dazu gar nicht erklären. Mein Fazit: Das hat mir wirklich Spaß gemacht! Auch die Erzählerinnenstimme war sehr angenehm und ich konnte der Geschichte gut folgen.
Jeder hat eine Geschichte zu erzählen. Aber was,wenn man keine eigene Geschichte hat? Was dann? Mit diesen 2 Sätzen beginnt das Buch. Zu Beginn lernen wir Janice kennen,sie ist eine Putzfrau,aber nicht irgendeine Putzfrau,sondern eine ganz außergewöhnliche,noch dazu sammelt sie Geschichten. Wir folgen Janice im ihrem Alltag,lernen die älteren Menschen kennen für die sie putzt,gute sowie schlechte Menschen. Doch jeder von Ihnen hat eine Geschichte zu erzählen. Janice sammelt Geschichten anderer Leute,doch was mit ihrer Geschichte ist,daran denkt sie nicht erst. Später lernt sie eine ganz besondere Dame kennen,die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Aber nicht zu vergessen Decius der Hund,ich hätte ihn am liebsten selbst adoptiert! Das Buch ging tiefer als ich dachte und war erstaunt wie ich mich mit ihr identifizieren konnte. Zum aller ersten Mal,bin ich froh ein Happy End zu haben,ich hätte es sonst nicht ertragen. 5 ⭐️
Ein schöner, ruhiger Roman der mich berührt hat.
Eine wunderschöne Geschichte über eine Frau die ihre eigene Geschichte findet. Ihr Leben lang sammelt Janice die Geschichten Anderer, weil sie denkt, dass sie keine eigene Geschichte zu erzählen hat. Doch ganz im Gegenteil! Im Laufe der Zeit wird ihr klar, dass sie sehr wohl eine eigene sehr spannende Geschichte hat und somit auch ihre eigene Stärke wiederfindet. Das Buch erzählt über die Lebenskrise einer mittelalten Frau. Einen Identätswechsel und der Hoffnung, dass Menschen oft nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Das Glück der Geschichtensammlerin hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte eignet sich hervorragend als Hörbuch. Protagonistin Janice war mir von Anfang an sympathisch. Auch wenn ich zu Beginn noch nicht so richtig wusste, wo die Thematik hinführen wird, war ich direkt verzaubert, von Janice und ihrer natürlichen Art. Sie arbeitet als Putzfrau in mehreren Haushalten. Ihre Arbeitgeber, schätzen ihre Arbeit und erzählen ihr bereitwillig ihre Geschichten. Im Laufe der Jahre hat Janice schon viele Geschichten gesammelt. Von sich selbst behauptet sie aber keine eigene Geschichte zu haben. Außerdem scheint auch niemand ihre Geschichte hören zu wollen. Das ändert sich, als sie beginnt, bei Mrs. B. zu putzen. Sie ist eine 92 jährige Witwe, eigensinnig, dickköpfig, gebildet und sehr raffiniert. Je mehr Zeit die beiden verbringen, desto deutlicher wird, wie sehr sie sich gegenseitig helfen können. Der Schreibstil war sehr angenehm. Man begleitet Janice in ihrem Alltag bei ihren unterschiedlichen Putzstellen. Man lernt nach und nach ihre Arbeitgeber und deren Geschichten kennen. Spätestens, als Mrs. B. zum ersten Mal auftrat, war ich komplett gefesselt und ich war gespannt, wann wir dir Geschichte von Janice komplett erfahren werden. Im Verlauf habe ich gelacht, gebangt, war wütend, habe mich gefreut und war erleichtert. Die Geschichte war interessant, humorvoll und berührend. Das Glück der Geschichtensammlerin ist das Debüt der Autorin Sally Page. Laut ihrer Aussage sind die Geschichten im Buch nicht erfunden, sondern alle in abgewandelter Form so geschehen. Gerne mehr davon, Frau Page!
Ein unterhaltsamer Wohlfühlroman Worum geht’s? Janice arbeitet als Putzfrau und aus irgendeinem Grund erzählen ihr ihre Kunden ihre Geschichten. Und Janice hört zu und sammelt diese, für jede hat sie einen Platz in ihrem Kopf reserviert. Doch ihre eigene Geschichte, die will sie niemandem erzählen – bis sie der 92jährigen Mrs. B begegnet. Meine Meinung: „Das Glück der Geschichtensammlerin“ (dtv, Juli 2023) von Sally Page war ein wunderschön angenehm zu lesender Roman. Ich mochte den unaufgeregten Schreibstil. Die Darstellung der Charaktere ist perfekt gelungen, ich konnte alle Personen lebhaft vor mir sehen. Und auch die Geschichten in der Geschichte waren schön zu lesen. Janice hat mir natürlich sehr gut gefallen. Die Putzfrau, die eigentlich so viel mehr ist und es am Ende schafft, Menschen zusammenzubringen. Und sich besser zu fühlen. Auch sie selbst macht eine große Entwicklung durch. Sehr gut gefallen hat mir die Vorstellung, wie Janice die Geschichten ihrer Kunden und der Menschen um sie herum in ihrem Gehirn aufbewahrt, ein Fach für jede Geschichte und sie bei Bedarf herausziehen kann. Meine absolute Lieblingsprotagonistin war aber Mrs. B, die ehemalige Geheimagentin. Jetzt ist sie 92 und hat es faustdick hinter den Ohren. Überhaupt waren alle Menschen in dem Buch liebevoll dargestellt. Und nicht nur die Menschen, auch Decius, der Hund. Der Roman selbst plätschert unaufgeregt vor sich hin, hat aber durchaus auch ein paar spannende Augenblicke. Und jede Menge schöne und emotionale Momente. Gut gefallen haben mir die Dialoge zwischen Janice und Mrs. B, wie die beiden immer wieder vorwitzig versucht haben, der jeweils anderen gekonnt ein Schnippchen zu schlagen und Informationen zu entlocken. Hier hat die Autorin wirklich viel Herz und Humor in die Dialoge und Kapitel gesteckt. Auch Janice am Ende, wenn sie redet, da habe ich ein paarmal gedacht: Yessss! Doch, dieser Roman hat mir mehr als gut gefallen. Er war warmherzig, wortwitzig, emotional, amüsant und richtig unterhaltsam. Zu gerne würde ich noch mehr Geschichten von Janice bzw. ihren Kunden hören und sie und all die anderen noch weiter begleiten. Auch über die Vergangenheit von Mrs. B hätte ich gerne noch viel, viel mehr erfahren, das wäre sicher auch richtig interessant und vielleicht sogar eine Geschichte für einen ganz eigenen Roman. Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung von mir an alle, die auf der Suche nach einem unterhaltsamen und kurzweiligen Buch sind, bei dem man sich einfach heimelig fühlt. Fazit: Mit „Das Glück der Geschichtensammlerin“ hat Sally Page einen wirklich schönen, wortwitzigen und unterhaltsamen Wohlfühlroman geschrieben, der auch ein paar spannende und aufregende Momente hat. Mir haben vor allem die Dialoge zwischen Mrs. B und Janice gefallen, aber auch am Ende die Reden von Janice, als sie aus sich herauskommt. Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen, die Charaktere alle absolut bildhaft beschrieben und die Geschichte bzw. die Geschichten warmherzig und wundervoll. Ich habe dieses Buch wirklich gerne gelesen, habe insbesondere Janice und Mrs. B – und natürlich Decius – ins Herz geschlossen und würde alle zu gerne noch weiter begleiten. 5 Sterne von mir!
I don't know why but I expected way more.. It was kind of boring in the middle, kept reading as I wanted to know the end. And the end was really nice! Just tooooo long in the middle without any plot twist and that made it kind of tough to finish.
Bis zum Schluss habe ich mich gefragt, warum ich das Buch nicht abbreche. Aber ich war wohl doch zu neugierig, wie alles zusammenhängt. Kann aber auch im Nachgang sagen, es war langweilig und ich hätte es ruhig abbrechen können… und nichts verpasst.

🌟🌟🌟, 5 von 5 Sternen für dieses Buch 📕 - zu vollen Highlightbewertung hat es für mich nicht gereicht, weil mir Janice zu Beginn zu sehr ‚graue stille Maus‘ war! Ich fragte mich öfters ‚Mädel wach auf und wehre dich und lass dir nicht alles gefallen!‘ Dann ab über der Hälfte, wurde das Buch richtig voller positiver Wendungen, toller Geschichten und dem Fazit: dass man mit Freunden die schönsten Geschichten des Lebens schreiben kann. 🌻Ana🌻
Voller Geheimnisse und unerwarteter Wendungen!
Janice arbeitet bei vielen verschiedenen Leuten als Putzfrau. Irgendwann hat sie begonnen die Geschichten, die ihr diese Menschen erzählen, zu sammeln. Sie selber hat keine Geschichte, denkt sie zumindest, bis sie Mrs. B kennenlernt - eine 92 Jahre alte, nicht besonders zugängliche Frau, die Janice mit einer ganz besonderen Geschichte fasziniert und immer mehr über Janice ans Licht bringt…denn diese hat sehr wohl eine Geschichte zu erzählen! Beim Stöbern in der Buchhandlung hat es „Das Glück der Geschichtensammlerin“ von Sally Page (Übersetzung: Carolin Müller) geschafft, mich vom Kauf zu überzeugen. Ich glaube, was ich unbedingt gleich über diesen Roman sagen muss ist, dass Janice ein großartiger Charakter ist, der zeigt, dass es nie zu spät ist, den Kurs zu korrigieren und eine neue Richtung einzuschlagen. Der Roman ist vollgepackt mit interessanten Details über die Menschen, die Janice tagtäglich begegnen und doch steht eigentlich die ruhige, viel hinnehmende Janice, die furchtbar unglücklich ist, ohne es so wirklich wahrzunehmen, im Mittelpunkt. Im Lauf der Geschichte wird sie immer mutiger, nicht zuletzt durch Mrs. B, die wie ein kleiner Drachen herumpoltert und dabei das Herz am rechten Fleck hat. Die Freundschaft zwischen den beiden Frauen hilft beiden, denn sie unterstützen einander die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Roman begeistert mit tollen Figuren, spannenden Details und so mancher Überraschung. Er fesselt und macht Lust auf mehr und neugierig. Zwischendurch empfand ich ihn trotzdem ab und zu als etwas langatmig. Auf jeden Fall kann ich Euch das Buch empfehlen, wenn Ihr Geheimnisse und unerwartete Wendungen mögt und einfach mal was anderes lesen wollt, denn das bietet „Das Glück der Geschichtensammlerin“ auf ganzer Linie. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️
It took me a while to get into it, but then I enjoyed the read! Uplifting and charming. Onto the next S. Page book now....

Eine Frau auf der Suche nach ihrer eigenen Geschichte... ein ganz besonderer Roman!
Das Leben ist eine Geschichte Janice ist Putzfrau in Cambridge. Ihren guten Ruf hat sie sich über die Jahre hart erarbeitet, denn die häufigen Jobwechsel ihres Mannes Mike haben sie dazu gezwungen, immer zu arbeiten. So bekommt sie auch das Angebot, bei der Schwiegermutter einer Kundin nach dem Rechten zu sehen. Doch die erste Begegnung der beiden ist denkwürdig, trägt die 92-jährige doch tatsächlich einen lilafarbenen Kimono über einer braunen Cordhose und einen Hut, dessen Dekokirschen von einer dünnen Schicht Schimmel überzogen sind. Allerdings stellt Janice fest, dass diese erste Begegnung als Test gedacht war, den sie bestanden hat. Also ist sie ab jetzt einmal wöchentlich bei Mrs B und Janice stellt fest, dass ihr die alte Frau immer mehr ans Herz wächst. Wozu auch die Geschichte von Becky beiträgt, die Mrs B ihr jede Woche weitererzählt. Schließlich denkt Janice über sich selbst, dass sie keine eigene Geschichte hat und so umso interessierter an den Geschichten anderer ist. Sally Page erzählt in diesem Roman die Geschichte einer Frau, die ihr ganzes Leben auf die ein oder andere Weise damit beschäftigt ist, sich schuldig zu fühlen. Denn ihr Mann ist ein schwieriger Mensch, der durch seinen Egoismus Janice in ein Leben gezwungen hat, das sie eigentlich so nie leben wollte. Der Erzählstil der Autorin ist kurzweilig, da die Haupthandlung immer wieder von den Geschichten anderer Menschen unterbrochen wird. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn ich hatte anfangs keine Vorstellung, was mich wohl erwartet und war positiv überrascht von Janice, die eine so große Verwandlung vollzieht. Ein wirklich schöner Roman über das Leben und die Geschichten, die es schreibt.
Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen, weswegen ich es unbedingt lesen wollte. Die Idee war sehr schön und es waren spannende Menschen und Geschichten dabei. Besonders die Bindung zwischen Adam und Decius mochte ich sehr. Auch, wie sich viele Geschichten miteinander verbunden haben und das Janice ihr Glück finden konnte. Das Erzähltempo war allerdings sehr sehr langsam, weswegen es sich teilweise doch ganz schön gezogen hat. Das hat mir den Spaß etwas genommen. Trotzdem ist es eine schöne Geschichte und super für zwischendurch.
Viele wunderbare Geschichten um die eine Geschichte der Protagonistin, mit Höhen und Tiefen. Ein zauberhaftes Buch.
Ein tolles Buch mit ein paar Schwächen aber die Protagonistin ist wirklich toll.
Ein angenehmes Hörbuch
“Das Glück der Geschichtensammlerin” von Sally Page hat mich auf eine schöne Reise in die Leben verschiedener - lieber, freundlicher, herzlicher, aber auch unpässlicher, eingebildeter, unsympathischer - Personen mitgenommen. Das Hörbuch wurde sehr schön, flüssig und angenehm gesprochen von Sandra Voss. Die Putzfrau Janice ist die Beste sagt man und wartet gerne auch lange auf einen Termin. Janice sammelt gerne Geschichten, auch die ihrer Auftraggeber:innen. Es fasziniert sie unglaublich und Janice kann gut zuhören. Die Menschen erzâhlen gerne und freuen sich, ihre Geschichte zu erzählen, jedoch fühlt es sich so an, als würde sich niemand für die Putzfrau interessieren. Nicht mal ihr Mann, der sie immer wieder daran erinnert, dass sie ja NUR eine Putzfrau ist. Als Janice die etwas seltsame Mrs.B als Auftraggeberin annimmt, erfährt ihr Leben eine Wende. Diese mürrische und doch liebenswerte Dame interessiert sich für Janice und auch deren Geschichte. Die Story entwickelt sich sehr langsam, plätschert dahin. Janice ist eine sehr sympathische, angenehme Protagonistin. Ihr wird klar, dass ihr Leben eine Wende nehmen muss. Mrs.B.bleibt unbeirrt an Janice Geschichte und verhilft ihr somit ein Stück zum Glück. Auch der kleine Terrier Decius trägt zum Glück bei, zwischen Janice und ihm herrscht eine wundervolle, innige Beziehung und der kleine Hund bringt immer wieder Überraschungen in die Story und die Leser:innen zum Schmunzeln. Eine sehr schöne, unterhaltsame Geschichte.
Viele Geschichten in einer Geschichte - wie eine Frau endlich zu sich selbst fand
Viele Geschichten in einer Geschichte Janice ist Putzfrau und während sie für ihre Kunden putzt, erzählen diese ihr die unglaublichsten Geschichten aus ihren Leben - Sie ist eine Geschichtensammlerin und ist der festen Überzeugung, dass sie selbst keine erzählenswerte Geschichte besitzt. Erst mit dem Kennenlernen von Mrs. B findet sie zu sich selbst und ihrer eigenen Geschichte. Mir gefällt das System der Geschichten in einer Geschichte. So ging es das ganze erste Drittel. Die verschiedenen Geschichten haben mir zwar sehr gefallen, aber sie wirkten doch sehr aneinandergereiht. Im zweiten Drittel nahm die Geschichte dann mit dem Kennenlernen von Mrs. B mehr Fahrt auf und das letzte Drittel war für mich am fesselndsten. Denn hier ging es um die Geschichte von Janice selbst. Am Ende erwartet den Leser nochmal einiges an Drama und Spannung, die ich an sich auch wieder gut fand, doch leider zu konstruiert gewirkt haben. Als Hörbuch: Die Sprecherin macht einen sehr guten Job und es macht Spaß den Geschichten zu lauschen. Alles in Allem ein empfehlenswerter Roman, indem es um eine Frau geht die durch die Geschichten Anderer und Mrs. B endlich zu sich selbst findet.
Eine wirklich schöne Geschichte darüber, wie wichtig auch die eigene Geschichte ist.
Eine nette Geschichte für Zwischendurch in der mir allerdings der wirkliche Tiefgang gefehlt hat. Ich hatte einfach von Klappentext her etwas anderes erwartet.
Janice ist Ende 40 und arbeitet als Putzfrau. Während dieser Tätigkeit hat sie im Laufe der Jahre etwas ganz Besonderes für sich gefunden: sie sammelt Geschichten. Denn Janice glaubt, dass sie selbst so uninteressant sei, dass sie keine eigene Geschichte habe. Doch dann beginnt sie bei der 92-jährigen Mrs B zu arbeiten und plötzlich ist auch Janice eigene Geschichte wieder präsent. Wird sie den Mut finden, ihre Geschichte zu erzählen? Ich hatte schon viele positive Stimmen zu diesem Buch gehört und auch der Klappentext machte mich neugierig auf diese Geschichte. Doch schon der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, denn auch wenn Sally Page einen sehr leichten, beinahe sanft wirkenden Schreibstil hat, fand ich es schwierig, mich auf all die Geschichten zu konzentrieren. So wie der Titel des Buches vorhersagt, geht es hier um Geschichten, um die Geschichten der Menschen, für die Janice arbeitet und sie glaubt, jeder andere hätte eine eigene Geschichte, nur sie nicht. Mit den vielen einzelnen Geschichten nimmt Autorin Sally Page Bezug auf wirklich wichtige Themen, wie z. b. der Tod eines geliebten Menschen oder häusliche Gewalt. Für mein persönliches Empfinden allerdings waren das zu viele unterschiedliche Themen, die hier zum Vorschein kamen und jedes einzelne wird angerissen, ohne wirklich vertieft zu werden. Manche Momente zogen sich, andere Entwicklungen machten Sprünge, die ich nicht immer als schlüssig empfand. Eine weitere, sehr große Bedeutung hat eine Geschichte, die die alte Mrs B Janice erzählt, nämlich die von Becky, die wohl an einen bekannten Roman angelehnt sein sollte, die ich allerdings nicht kenne. Während dieser Erzählung beginnt Janice sich zu verändern und irgendwann merkt auch sie, dass auch sie eine persönliche Geschichte hat. Protagonistin Janice war mir zwar sympathisch, aber sie blieb mir auch zu wenig greifbar. Zu Beginn ist sie unheimlich schüchtern und hat keinerlei Selbstvertrauen. Ihre Beziehung zu Mrs B tut Janice sehr gut und sie beginnt, sich selbst zu verändern und zu entwickeln. Viele ihrer Handlungen kann ich absolut nachempfinden, allerdings passten sie für mein Empfinden nicht zu Janice, auch wenn diese sich deutlich weiterentwickelt. Neben Janice spielen auch viele weitere Charaktere eine wichtige Rolle für die gesamte Entwicklung der Geschichte, wie z. b. Mrs B. Sie scheint ein schwieriger Mensch zu sein, doch je mehr man von ihr erlebt, desto mehr spürt man, was wirklich in ihr vorgeht. Für mich ein Charakter, der zwar recht stereotyp daherkommt, aber mir trotzdem näherkam. Mein Fazit: eine Geschichte rund um das Thema Selbstfindung und Selbstliebe, die noch so einige andere Themen mit hineinpackt, was für mich allerdings oft zu viel wurde. Auch wenn es durchaus einen roten Faden durch das Buch gibt, fiel es mir unheimlich schwer, am Ball zu bleiben. Vieles wirkte auf mich zu langatmig und dementsprechend blieb die Spannung aus. Auch meine Verbundenheit mit der Protagonistin blieb mir fern und ich war eher die unbeteiligte Beobachterin. Wer ruhige Geschichten mag, könnte sich hier wohlfinden, da man auch unter anderem jede Menge Zitate rund um Lebensweisheiten findet.

Marmeladenglasmomente in Buchform. Sally Page hat mit dem Buch „Das Glück der Geschichtensammlerin“ eine so unfassbar schöne Geschichte geschaffen. Eine Geschichte zum träumen einlädt, zum nachdenken anregt und gleichzeitig so viel Mut macht. Ihr Schreibstil ist voller Leben und ich hab bei jedem Wort einfach so viel Liebe gespürt und gefühlt. Es war einfach schön. Die Hauptprotagonistin Janice macht eine so wundervolle Wandlung durch von einer etwas schüchternen,stillen Person zu einer starken Frau die für sich und ihre Wünsch einsteht. Auch die restliche Charakter sind herzlich und liebenswert und selbst der eine oder andere unsympathische Charakter trägt seinen Teil zu der Geschichte bei ohne die sie nicht dieselbe wäre. Die Story mag auf den ersten Blick leicht oder fast seicht wirken,ich mag gar nicht zu viel vorweg nehmen, aber wenn man sich drauf einlässt und zwischen den Zeilen liest, wird man Teil eines, für mich, unfassbar starkem Buch. Und für mich tatsächlich ein Highlight dieses Jahr.
Echt süß!
Für fans von carsten henn
Als ich diesen Titel entdeckt hab, habe ich mir die Frage gestellt. Wie kann man Geschichten sammeln… Klar, der erste Gedanke war mit offenen Augen in der großen, weiten Welt tagtäglich, aber sicherlich auch im Job. Und genau das ist in diesem wunderschönen Roman der Fall. Wir lernen die Putzkraft Janice kennen. sie reinigt das Haus eines jungen Ehepaares mit, nicht gerade wenig Geld, deren Ansprüche nicht gerade gering sind und so wird es überraschend eines Tages von der Hausherren gebeten, auch bei ihrer Schwiegermutter die Reinigung des Haushalts zu übernehmen. Das Geld wiederum kann sie sehr gut gebrauchen, da ihr Ehemann nur contra produktive Dinge zu ihr, die sie in finanzielle Schwierigkeiten stürzen. Mrs. B. erscheint durcheinander, senile nicht wissen, was sie möchte. Dennoch gibt sie nicht auf und geht ihrem Job nach und so lernen die beiden sich immer besser kennen und wir erleben Sie auf einer sehr gefühlvoll, lustigen aber auch ernsten Ebene und begleiten die Figuren des Romans durch ihr Alltagsleben. Ein Roman, den ich definitiv nicht vergessen werde und sicherlich auch das ein oder andere Mal verschenken werde. Eine ganz tolle Botschaft in der Geschichte.
Was für eine schöne Geschichte.So richtig was fürs Herz.Wunderschön.😍
Interessante und zum Teil krasse Geschichten , allerdings seeeehr langsames Erzähltempo und dadurch einige Längen.
Ideal für Zwischendurch
Jeder hat eine Geschichte zu erzählen. Jeder bis auf Janice denn Janice sammelt nur die Geschichten anderer Personen. Das dies nicht ganz der Fall ist kann man schnell durchschauen, doch bis es soweit ist und Janice bereit dazu ist über ihre Geschichte zu sprechen, begleitet der Leser sie auf der Suche zu sich selbst und verfolgt dabei einige spannende Geschichten. In diesem Buch geht es nicht nur um Geschichten sondern auch um Freundschaft, Familie, Trauer, Glück und Liebe. Ein bisschen Drama ist natürlich auch dabei. Die Putzfrau Janice ist sehr authentisch durch ihre Art Geschichten zu sammeln und der Art des Busfahrers Euan Gespräche zu sammeln bekommt man einen ganz anderen Blick auf die eigene Art die Außenwelt wahrzunehmen. Hinter jedem aufgeschnappten Gesprächsfetzen kann eine spannende Geschichte liegen. Ein sehr schönes Buch für Zwischendurch. Mir hat es gut gefallen! Das Cover passt auch sehr gut zu dem Buch es zeigt einige wichtige Elemente die in dem Buch und in Janice eigener Geschichte vorkommen.
Von der Geschichtensammlerin zur Erzählerin der eigenen Geschichte
Das Hörbuch “Das Glück der Geschichtensammlerin” hat mich am Anfang nicht gleich in seinen Bann gezogen. Doch wenn man der Geschichte ein bisschen Zeit gibt, dann möchte man auch wissen, wie es zu Ende geht und stellt fest, dass es ein wohlfühl Hörbuch ist. Die Autorin Sally Page hat sich als Protagonistin eine Frau mittleren Alters und mit einem Job, den keiner gerne machen möchte, ausgesucht. Janice ist Reinigungskraft und lebt nicht gerade ein Leben voller Glückseligkeit, doch macht sie ihren Job sehr gut so dass sie bei Mrs. B. landet, eine 92-jähre Dame. Janice Hobby ist das Geschichtensammeln. Sie schnappt diese beim Busfahren, Einkaufen oder bei ihren Kunden auf. Mit Mrs. B. verbindet sie diese Leidenschaft und führt letztendlich dazu, dass Janice ihre eigene Geschichte erzählt und weiter leben wird.
Das Leben schreibt Geschichten
In diesem Roman von Sally Page begleiten wir Janice, eine engagierte Putzfrau und Geschichtensammlerin in ihrem Alltag aber auch im Verlauf bei ihrem eigenen Wachsen. Janice ist überzeugt, dass jeder Mensch eine Geschichte hat und sammelt diese vor allem bei ihren Kund*innen aber auch beim Busfahren. In ihrem Kopf existiert sozusagen eine Bibliothek mit all diesen Geschichten, die sie sich auch immer wieder ins Gedächtnis ruft. Nur ihre eigene Geschichte existiert nicht bzw. will sie diese vielleicht auch nur nicht sehen - geschweige denn erzählen. Die ganze Geschichte kommt erst richtig ins Rollen, als Janice bei der 92-jährigen Mrs B putzen soll. Mit ihrer manchmal bissigen Art aber auch einem Talent für das Erzählen einer Geschichte, nähern sich die beiden Frauen an. Auch die anderen Protagonisten und ihre Schicksale werden verknüpft und fügen sich zusammen, bis auch Janice sich ihrer Vergangenheit stellt. Der Roman ist ruhig und flüssig geschrieben, man merkt, dass Janice eine dunkle Vergangenheit umgibt und auch die Geschichte, die Mrs. B erzählt, zieht einen in seinen Bann. Der unaufgeregte Schreibstil und die vielen kleinen Geschichten haben mich sehr gut unterhalten.
Netter Roman, mit super interessanten Einblicken und einem Ende, das unerwartete kam. Aber groß umgehauen hat mich das Buch nicht. Es hatte zwischendrin seine Längen...






































