Schottland, Wohlfühl-Vibes und eine Reihe, die für mich längst Lieblingsstatus hat
Ich habe Sommer auf Schottisch von Karin Lindberg als Hörbuch gehört und auch mit diesem Band hat mich die Liebe am Loch Ness-Reihe wieder komplett abgeholt. Diese Bücher sind für mich inzwischen absolute Wohlfühlgeschichten geworden, weil sie genau das liefern, was ich manchmal einfach brauche: gemütliche Atmosphäre, liebenswerte Figuren, Humor, Herz und dieses Gefühl, für ein paar Stunden an einem schöneren Ort zu sein. Was ich an dieser Reihe besonders liebe, ist, dass man die Bände wirklich unabhängig voneinander hören oder lesen kann. Das steht bei vielen Reihen zwar dabei, stimmt am Ende aber selten. Hier funktioniert es tatsächlich. Ich habe vorher schon spätere Teile gehört, in denen dieses Paar vorkam, mochte die beiden dort sofort und wollte deshalb unbedingt ihre Geschichte kennenlernen. In diesem Band geht es um Ellie, eine Köchin aus Hamburg, deren Leben plötzlich komplett auseinanderfällt. Ihr Chef steckt in krumme Geschäfte, sie verliert ihren Job und auf dem Weg in den geplanten Pärchenurlaub gesteht ihr Freund auch noch, dass er sie betrogen hat. Also setzt sie ihn kurzerhand an einer Raststätte ab und fährt allein weiter nach Schottland. Dort entdeckt sie ein altes Bootshaus und sieht sofort das Potenzial für ihren Traum vom eigenen Restaurant. Das einzige Problem: Der Besitzer des Grundstücks ist Kenneth, ein herrlich grummeliger, verschlossener Mann, der sie anfangs am liebsten direkt wieder loswerden würde. Ellie gibt jedoch nicht auf, nimmt eine Stelle auf seinem Schloss an und natürlich kommen sich die beiden mit der Zeit näher. Was wir hier haben: Grumpy x Sunshine, Schottland-Setting, ein bisschen Neuanfang, ein bisschen Romantik und ganz viel cozy Stimmung. Es ist kein Buch, das durch riesige Dramen glänzen will, sondern eins, das sich warm anfühlt. Als Hörbuch war das wieder perfekt für nebenbei, zum Abschalten und Wohlfühlen. Diese Reihe schafft es jedes Mal, mich in ihre Welt zu ziehen, und inzwischen greife ich zu den Büchern fast blind, weil ich weiß, was mich erwartet.

