
Wie Kino für die Ohren
Im zweiten Band der Reihe ermittelt der forensische Phonetiker Matthias Hegel trotz Untersuchungshaft. Zusammen mit der Podcasterin Jula Ansorge analysiert er einen Notruf, um ein verschwundenes Baby zu finden, während er Jula erneut in ein tödliches Spiel hineinzieht. Es ist ein sehr mysteriöser Fall, der relativ kurz und knackig ist und als eigenständig betrachtet werden kann. Ich finde das Thema der Stimmenanalyse sehr spannend und faszinierend was daraus resultiert. Ein Hörspiel ist im Vergleich zu einem Hörbuch wirklich ein krasses Hörerlebnis. Die Soundkulisse bei den Hörspielen ist tatsächlich extrem intensiv produziert. Es fesselt einen und die Stimmung zieht den Hörer in den Bann. Die psychologische Manipulation in diesem Band ist sehr gelungen, was zu einigen unerwarteten Wendungen führt. Der ganze Thriller ist so aufregend, dass das Ende kaum noch einen oben draufsetzen kann. Ich empfand die Passagen mit dem Babygeschrei im Hintergrund als sehr anstrengend. Realistisch, aber für mich persönlich einfach zu viel und nervig.




































