
Zum Buch:
Nur zehn Monate auseinander geboren, sind July und September unzertrennlich – sie brauchen niemanden außer einander. Nach einem Fall von Mobbing in der Schule ziehen die Teenager gemeinsam mit ihrer alleinerziehenden Mutter in ein lange verlassenes Familienhaus nahe der Küste. In ihrem neuen, abgeschiedenen Leben bemerkt July, dass sich die tiefe Verbindung, die sie immer mit September geteilt hat, auf beunruhigende Weise verändert. Im Haus breitet sich langsam ein Gefühl von Angst und Unbehagen aus. Gleichzeitig überschreiten die Schwestern draußen immer mehr Grenzen ihres Verhaltens – bis eine Reihe schockierender Begegnungen die Grenzen ihrer gemeinsamen Realität auf die Probe stellt und erschütternde Wahrheiten über die Vergangenheit und Zukunft der Mädchen ans Licht bringt. — Der Stil von Daisy Johnson hat mich von der ersten Seite an überhaupt nicht abgeholt. Was wohl „poetisch“ oder „beklemmend“ wirken sollte, war für mich schlichtweg anstrengend zu lesen. Die gesamte Dynamik wird komplett ausgebremst, weil die banalsten Dinge extrem in die Länge gezogen und mit unnötigen Beschreibungen überladen werden. Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen – die Story zieht sich wie Kaugummi. Wer das Genre kennt, durchschaut den vermeintlich großen Twist leider extrem schnell. Es gab keinerlei Überraschungseffekt.
