
Manchmal braucht man einfach genau das richtige Buch zur richtigen Zeit – und für mich war Frostkuss genau so ein Buch. Ich steckte in einer kleinen Leseflaute und wollte etwas, das mich unterhält, ohne zu überfordern. Obwohl ich die Geschichte schon einmal gelesen habe, hat sie mich wieder überraschend schnell in ihren Bann gezogen. Das Internatssetting gemischt mit Mythologie, Magie und einer guten Portion Spannung hat für mich einfach diesen absoluten Wohlfühl-Fantasy-Vibe. Gwen ist keine perfekte Heldin, sondern eher die Außenseiterin mit einer ziemlich praktischen (und gleichzeitig belastenden) Gabe – und genau das macht sie so sympathisch. Ich mochte es total, sie erneut auf ihrem Weg zu begleiten, ihre Zweifel zu spüren und mitzuerleben, wie sie über sich hinauswächst. Klar, manches wirkt beim zweiten Lesen etwas vorhersehbar, aber ehrlich gesagt hat mich das gar nicht gestört. Im Gegenteil – es war fast ein bisschen wie „nach Hause kommen“. Die Mischung aus Mystery, Action und zarter Romance liest sich einfach angenehm weg und macht Spaß. Für mich ein starker Reihenauftakt, der perfekt aus einer Leseflaute geholfen hat – und ich bin jetzt umso gespannter, wie es in den nächsten Bänden weitergeht. ✨


