Band 11 konnte mich wieder etwas mehr fesseln, als seine Vorgänger. - Die Story an sich ist wirklich sehr interessant und voller Fantasie, aber doch mächtig zerhackt durch kurze Bücher und ständiges Switchen zwischen den Handlungssträngen.
Der Band knüpft nahtlos an den Vorgänger an und erzählt die Story chronologisch weiter. - Der Stil dieser Bücher ist aber in jedem Fall ziemlich gewöhnungsbedürftig. Die Story ist durch die inzwischen vielen Handlungsstränge doch sehr aufgespalten und man muss als Leser wirklich höllisch aufpassen, wenn man da noch hinterherkommen will. Ich persönlich habe ein Problem mit den vielen Namen. Auch wenn die Personen am Anfang so nach und nach eingeführt worden sind, komme ich inzwischen nicht mehr wirklich hinterher, wer jetzt mit wem in welcher Beziehung steht. Das ergibt sich für mich oftmals aus der Handlung. Wenn nicht, dann lese ich die Passage einfach, nur um sie gelesen zu haben und ordne das Ganze dann später ein. Das, was ich für die Kernstory gehalten habe, hat sich im Laufe der ganzen Bände inzwischen in Luft aufgelöst. So wirklich eine Ahnung habe ich nicht mehr, was Sinn und Ziel der ganzen Handlung sein soll. Die einstige Protagonistin ist durch einen Fluch kalt gestellt, ein Wächter begibt sich absichtlich in diesen Fluch, um wenigstens ihre Seele retten zu können, und ringsum lecken sich ein großteil der Leute ihre Wunden. Da es sich hier um eine Reihe handelt, ist dieses Buch (noch) nicht abgeschlossen und ich muss erst einmal weiter rätseln, wo das alles noch hinführen soll. - Einen Band habe ich diesen Monat noch. Vielleicht geht es da ja etwas weiter.

