9. Mai
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Hier hast du dein Marketing! Islamophobe und rassistische Schundliteratur. Nein, ich habe kein Geld für das verschwendete Papier ausgegeben.Er macht also Marketing für seine Schundbücher, indem er anekdotische Geschichten erzählt, wie der böse Islam ihn im "dunklen Gang" (Methapher für Tod und Ungewissheit) bedroht, das ist nicht einmal geistreich, sondern plump und plakativ. Wenn man sich die Mechanik hinter "Kinder des Korans" ansieht, wird schnell klar: Das ist im Grunde die gleiche Masche wie bei seinen anderen Büchern, nur dass hier die schwächste Gruppe der Gesellschaft – Kinder und Jugendliche – instrumentalisiert wird, um Angst vor einer angeblichen „Überfremdung“ und „Islamisierung“ zu schüren.Die Methode: Angstpädagogik statt AnalyseSchreiber geht in diesem Buch in Schulen und spricht mit muslimischen Jugendlichen. Doch statt die komplexen sozialen und wirtschaftlichen Hintergründe von Integration zu beleuchten, reduziert er alles auf die Religion.Die "Tickende Zeitbombe": Er zeichnet das Bild einer Generation, die angeblich geschlossen radikale Werte vertritt. Das ist kein Journalismus, das ist Angstpädagogik.Suggestivfragen: In den dokumentierten Gesprächen wirkt es oft so, als provoziere er gezielt Aussagen, die in sein düsteres Narrativ passen, während differenzierte Stimmen kaum Platz finden.Der Vorwurf: Pädagogischer RassismusIndem Schreiber muslimische Kinder pauschal als Problemfälle darstellt, betreibt er eine Form von pädagogischem Rassismus.Stigmatisierung: Er liefert Lehrern und Mitschülern die Vorlage, muslimische Kinder unter Generalverdacht zu stellen.Kulturpessimismus: Er behauptet implizit, dass der Islam mit demokratischen Werten grundsätzlich unvereinbar sei – und dass sich dies bereits in der Erziehung der Kleinsten manifestiere. Das ist eine gefährliche, islamophobe Behauptung, die jegliche Integrationsbemühungen torpediert.Wissenschaftlicher OffenbarungseidAuch hier gilt: Das Buch hält keiner soziologischen Prüfung stand.Fehlende Repräsentativität: Er spricht mit einer Handvoll Schülern in Brennpunktschulen und verkauft das als "Zustand an Deutschlands Schulen". Das ist methodisch unsauber und grenzt an bewusste Täuschung.Ignoranz von Milieustudien: Er ignoriert völlig, dass soziale Ausgrenzung, Armut oder Diskriminierungserfahrungen das Verhalten von Jugendlichen prägen. Für Schreiber zählt nur der Koran als Sündenbock.Gift für den Schulfrieden"Kinder des Korans" ist kein Lehrbuch und auch kein Sachbuch – es ist eine polemische Kampfschrift.Es bietet null Lösungen für reale Probleme in Schulen.Es dient einzig dazu, Eltern und Lehrer gegeneinander aufzuhetzen und den rechten Rand mit neuem "Beweismaterial" zu versorgen.Wer dieses Buch ernst nimmt, schadet dem sozialen Frieden in den Klassenzimmern.Es ist die klassische Schreiber-Formel: Man nehme ein hochemotionales Thema, garniere es mit subjektiven Gruselgeschichten und verkaufe es als "mutige Wahrheit". In Wirklichkeit ist es einfach nur lukrative Spaltung auf dem Rücken von Kindern.

Kinder des Koran: Was muslimische Schüler lernen
Kinder des Koran: Was muslimische Schüler lernenby Constantin SchreiberEcon Verlag