11. Mai
Rating:4.5

Die Elle schreibt: Dieser Roman gibt einen den Glauben an die Menschheit zurück. Dem kann ich nur zustimmen.

Anfangs habe ich gebraucht, um in diese Geschichte eintauchen zu können, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr beiseite legen. Ein junger Mann wird nackt an den Strand eines Dreihundert-Seelen-Dorfs gefunden. Zeitgleich strandet ein Wal. Eine Geschichte über Zusamnenhalt und wie man eine globale Krise und eine Epedemie überlebt.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
26. Apr.
Rating:5

Berührend und nachdenklich stimmend

Der Wal und das Ende der Welt - John Irongmonger 480 Seiten @sfischerverlage @johnironmonger Zitat: "Jede Gesellschaft ist nur 3 Mahlzeiten von der Anarchie entfernt." aktuelle Gedanken: Die Bilder des gestrandeten Wal an der Ostsee lassen mich gerade nicht los. 🐋 So viel Größe, so viel Ruhe. Und doch so verloren in einer Welt, die wir Menschen immer stärker aus dem Gleichgewicht bringen. Da fällt mir ein Buch ein, das ich 2020 gelesen habe und mich mit ähnlichen melancholischen Gedanken zurückließ: „Der Wal und das Ende der Welt“ Das Buch ist sehr tiefgründig auf mehrere Ebenen durch das Zusammenspiel von betriebswirtschaftlichen, globalen, theologischen Aspekte und zuletzt auch die Menschlichkeit. Der Wal als Symbol für Natur, für Geheimnis, für etwas, das wir nie ganz verstehen werden. Über das wir so wenig wissen, obwohl wir auf den Mond fliegen. Und gleichzeitig Symbol für das, was auf dem Spiel steht. Wenn man zurückblickt, ist unser Umgang mit der Natur eine Geschichte der Ausbeutung. Vom industriellen Walfang im 19. und 20. Jahrhundert, bei dem ganze Populationen fast ausgelöscht wurden, über die zunehmende Verschmutzung der Meere bis hin zu Lärm durch Schifffahrt, der die Orientierung der Tiere stört. Wale stranden nicht „einfach so“. Oft sind es wir. Unsere Technologien. Unser Fortschritt. Unser blinder Fleck. Das Buch zeigt auf eine leise, fast poetische Weise, wie eng unser eigenes Schicksal mit dem der Natur verknüpft ist. Und dass „das Ende der Welt“ vielleicht nicht laut beginnt sondern still, mit Momenten wie diesen. Vielleicht ist genau jetzt der Zeitpunkt, nicht nur betroffen zu sein, sondern hinzuschauen. Und zu hinterfragen, welchen Platz wir uns in dieser Welt nehmen. Auf der anderen Seite wird der Wal im Buch für eine Gesellschaft in extremen Bedingungen der Retter. Der Ernährer von 2000 Menschen. Was einerseits traurig, aber irgendwie auch Hoffnungsvoll für mich war. Wir sind alle eine Einheit der Natur. Nur nehmen wir Menschen in dieser Einheit den egoistischen Part ein. Zum Schluss noch ein weiteres Zitat: "Ist der Mensch dem Mensch ein Wolf?" #menschlichkeit #ausbeutung #Wal #bukelwal #animals #walrettung #hopeful

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
16. Apr.
🐋Buch zum Nachdenken
Rating:3.5

🐋Buch zum Nachdenken

Ehrlich gesagt hat mir der Schreibstil mit den ganzen Alliterationen nicht so zugesagt, ich habe dennoch weitergelesen. Das Buch ist definitiv nur etwas für Personen, die nachdenken wollen, denn viel Spannung enthält es nicht. Zwischenzeitlich war es erschreckend zu lesen, wie sehr es auf die aktuelle Situation passt.. wie beschrieben “Die Welt ist eine umgedrehte Pyramide auf einem Stein”. 💥

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
25. März
Rating:3

Wichtige Thematik aber sehr langatmig erzählt

Die ersten zwei Drittel waren sehr mühsam und trotz der Länge und ausführlichen Darstellung, bleiben die Charaktere flach und bekommen kaum Tiefe. Stellenweise hatte man das Gefühl, die Geschichte spielt in den Neunzigern. Spannend ist, dass wir die beschriebene Pandemie in ähnlicher Form durch Corona erlebt haben, so dass es sich nicht wirklich wie eine Dystopie liest. Die „Liebesgeschichte“ hätte man sich sparen können, denn sie tut nichts zur Sache. Anscheinend sollte der Protagonist durch männliche Triebe menschlich dargestellt werden..? Ich weiß nicht Im Grunde kann man das komplette Buch einem Satz zusammenfassen: ⚠️Achtung Spoiler Der Mensch ist im Grunde gut und keine Maschine bzw. kein Computerprogramm kann einen Menschen ersetzen oder menschliches Verhalten vorhersehen.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
21. März
🐋🦠 Säugetiere in Endzeitstimmung.
Rating:5

🐋🦠 Säugetiere in Endzeitstimmung.

"Nicht die Krankheit wird uns umbringen. Sondern die Furcht. (...) Diesmal werden wir es alle in den Nachrichten verfolgen. Wir werden zusehen, wie die ersten Opfer sterben. Wie ihre Leichen begraben werden. Wir werden in Panik geraten. Wir werden das tun, was alle tun: uns um uns selbst kümmern." Es ist schon verrückt zu wissen, dass John Ironmonger "Der Wal und das Ende der Welt" 2015 veröffentlicht hat. Denn was damals wie eine Utopie gewirkt haben muss, prägt im Jahr 2026 noch eine globale verschwimmende Erinnerung: An eine Pandemie aufgrund einer Erkrankung mit grippeähnlichen Symptomen, denn mit Covid19 geschah Anfang 2020 doch sehr ähnliches. Aber von Anfang an: Der Roman beginnt mit einem angespülten fremden nackten Mann in einem kleinen Küstendorf, auf dessen Ruf kurze Zeit später gemeinsam ein Wal gerettet wird. Schon diese Szene allein lässt einen kurz an das Gute im Menschen glauben. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Eine besonders aggressive Form der Grippe verbreitet sich weltweit und der Protagonist verwendet all seine Ersparnisse, um Vorräte für eine Isolation des gesamten Dorfes anzuschaffen. Und irgendwie kommen sie alle durch und wachsen zu einer ganz besonderen Gemeinschaft zusammen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich das Buch vor 10 Jahren noch nicht so besonders gemocht hätte. Wahrscheinlich hätte mir das alles zu unrealistisch geklungen. Aber wenn man an den Lockdown im Frühjahr 2020 zurückdenkt, dann findet man in seiner Erinnerung trotz Social Distancing diese besonderen Momente der Gemeinschaft und des Zusammenhaltes. Auch ich habe noch einmal Vorräte aufgestockt (allerdings ohne Toilettenpapier zu horten 😉), erkrankten Nachbarn Essen vor die Tür gestellt, Bilder mit Kreide in den Hof gemalt, den Nachbarn beim Musizieren auf dem Balkon gelauscht und online stattfindende Wohnzimmerkonzerte angesehen. Neben all der Schwere gab es in diesen Wochen immer wieder Hoffnung und Wärme, und genau das vermittelt das Buch: Menschlichkeit. So nachhaltig wie im Roman ist diese in der Realität allerdings nicht geblieben. Irgendwie ist nur wenige Jahre später doch wieder alles beim Alten und die Hashtags von damals längst in den Untiefen des Internets verloren gegangen. Es bleibt also zu hoffen, dass wir beim nächsten Mal schlauer sind und ein bisschen mehr so handeln wie die Bewohner von St. Piran. Ansonsten müssen wir alle vielleicht öfter mal dieses Buch lesen. "Und uns läuft die Zeit davon. Die Welt wird immer komplexer, alles hängt immer noch stärker mit allem anderen zusammen. Es fühlt sich immer noch so an, als würden wir die Palmen auf der Osterinsel absägen und uns erst dann Gedanken darüber machen, wenn die letzte krachend umgefallen ist."

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
17. März
Rating:5

Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan mit diesem Buch. Aber ich habe zum Glück weitergelesen und fand die Geschichte und vorfallen die Moral dahinter sehr inspirierend. Gutes zu tun zahlt sich m Ende doch irgendwie aus. In unserer Gesellschaft ist schon ein Dankeschön selten zu hören, aber ein ganzes Dorf zu retten in einer schwierigen Situation ist unbezahlbar.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
1. März
Rating:2

Die ersten ca. 250 Seiten sind spannend und die Geschichte schafft es, einen in ihren Bann zu ziehen, sodass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Aber dann beginnt die Geschichte kitschig zu werden, es geschehen vorhersehbare Dinge und man wundert sich wo die Spannung hin ist und wieso sie nicht aufrecht erhalten wurde. Die restlichen Seiten plätschern nur so vor sich hin. Am Ende kann ich keine Empfehlung aussprechen, weil das Potenzial, das durchaus vorhanden ist, verschenkt wurde und dem Buch ab der Hälfte die Luft ausgeht.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
4. Feb.
Beeindruckendes Buch !
Rating:4.5

Beeindruckendes Buch !

⭐️⭐️⭐️⭐️(⭐️) Uff. Das muss ich jetzt erstmal sacken lassen. Wie konnte John Ironmonger 2015 wissen, was uns fünf Jahre später blüht? Ehrlich gesagt bin ich ganz froh, dass ich das Buch erst jetzt gelesen habe - denn wenn ich die Handlung schonn vor 2020 gekannt hätte, dann hätte ich Anfang 2020 wirklich Panikattacken gehabt angesichts der beginnenden Pandemie. Es ist jetzt im Nachhinein gesehen wirklich gruselig, was er da "vorausgesehen" hat. Und ich hab das Gefühl, zwischen dem wie es dann tatsächlich gelaufen ist und dem, was der Autor hier beschreibt, liegt wahrscheinlich nur ein ganz schmaler Grat und es hätte jederzeit in etwas noch viel Schlimmeres kippen können... Zumindest bin ich froh, dass es für die Bewohner von St. Piran und für Joe eine Art Happy End gab 😊 Und auch wenn hier viel Bedrückendes erzählt wird, hat der Autor eine Art zu schreiben, die mich absolut mitgenommen hat und die ich super gern gelesen und gehört habe. Und... YEAH, gestern habe ich gesehen, dass offenbar in diesem Herbst ein neues Buch von ihm erscheint (zumindest auf englisch)! 😃 Und das Thema klingt auch diesmal wieder super spannend - googelt ruhig mal! 😉 *Hinweis: KI-generiertes Video

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
25. Jan.

Bei diesem Roman bin ich ein bisschen unschlüssig… er hat mir schon gefallen und er ist - wie auch „der Eisbär“ spannend und ungewöhnlich. Dieser nimmt die Corona Pandemie vorweg und denkt darüber nach wie sich Menschen in Extremsituationen verhalten. Irgendetwas lässt mich aber nicht uneingeschränkt „super“ sagen….

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
23. Jan.
Rating:4

Schön geschrieben

Ich kam gut in das Buch rein, obwohl ich bei den Computer Dingen nicht alles verstanden habe. Den ersten Teil fand ich persönlich am besten. Vielleicht lag es aber auch daran, das es ein etwas an die Coronazeit erinnert hat. Darum ging es aber in dem Buch eigentlich gar nicht. Sondern um Verbindungen, Charaktäre, Persönlichleiten, Zusammenhalt, Wahrscheinlichkeiten und noch ein paar Dingen mehr. Es ist mit viel Liebe und Menschenkenntnis geschrieben. Und man hat fast in jedem Charakter einen Menschen gefunden denn man selber kennt, ob das jetzt gut oder schlecht ist? Also kurz gesagt ich fand es sehr schön und empfehle es gerne weiter.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
22. Jan.
Rating:5

Mindblowing, dass dieses Buch vor Corona geschrieben wurde

Nachdem ich am Anfang eine Weile gebraucht habe, um richtig in Buch rein zu kommen, mochte ich es mit fortschreitender Geschichte immer mehr und habe die zweite Hälfte fast am Stück gelesen. Vor allem die vielen Namen der Protagonisten und Randfiguren und die häufigen Zeitsprünge haben es mir anfangs echt schwer gemacht. Am Ende mochte ich die Geschichte aber sehr, fand den Part mit den Erläuterungen rund um Lucy so spannend, dass ich mich weitergehend dazu eingelesen habe und kam auch im finanzmathematischen Teil auf Grund meines Vorwissens gut zurecht. All in all weiß man natürlich beim Lesen, dass es ein Roman ist und schon gut enden wird, dennoch finde ich’s nicht sehr vorhersehbar und mochte die vielen Aspekte des Buches (Gesundheit, Viruserkrankung, Weltuntergangsstimmung, Teamgefühl, Weltrettung, Zusammenhänge, Aktienhandel, Lieferketten, Solidarität, Menschlichkeit und die Abkehr vom Egoismus) sehr gerne. Es regt zum nachdenken an, lässt mich an die Zeit vor 4-6 Jahren zurück denken und gibt Hoffnung auf Zusammenhalt und eine bessere Welt.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
11. Jan.
Rating:4.5

Tiefgründig

Ich hätte nicht gedacht, dass in einer Geschichte über einen Wal und einen jungen Mann so viel tiefgründiges stecken kann. Ebenso erschreckend, dass das Szenario mit einem Grippevirus 5 Jahre nach Ersterscheinung eingetroffen ist. Ich nehme aus diesem Buch mit, was wir alles erreichen und schaffen können, wenn wir es gemeinsam angehen und uns gegenseitig unterstützen und helfen.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
30. Dez.
Rating:3

Angenehm gelesen, wenig hängen geblieben. 🐳🌍🔚

Der Wal und das Ende der Welt ist eines dieser Bücher, die sich beim Lesen gut anfühlen, aber bei mir kaum Spuren hinterlassen haben. Ich weiß noch, dass die Geschichte ruhig erzählt ist, mit einem besonderen Setting und einem eher leisen Ton, der mehr auf Atmosphäre als auf große Spannung setzt. Beim Lesen war ich gut unterhalten, ohne mich durchzukämpfen. Gleichzeitig ist mir im Nachhinein kaum etwas Konkretes im Kopf geblieben – weder die Handlung noch einzelne Figuren haben sich wirklich festgesetzt. Das spricht für ein angenehmes Lesegefühl, aber auch dafür, dass die Geschichte mich emotional nicht tief genug gepackt hat. Fazit: Solide, ruhig und nett für zwischendurch. Kein schlechtes Buch, aber auch keines, das bei mir Eindruck hinterlassen hat.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
22. Dez.
Der Wal und das Ende der Welt - Ein leiser Weltuntergang, der mehr über Menschen erzählt als über das Ende der Zivilisation.
Rating:4

Der Wal und das Ende der Welt - Ein leiser Weltuntergang, der mehr über Menschen erzählt als über das Ende der Zivilisation.

Der Wal und das Ende der Welt ist kein klassischer Katastrophenroman. John Ironmonger erzählt den Zusammenbruch der Weltwirtschaft ruhig, beinahe beiläufig. Die Geschichte überzeugt vor allem durch ihre menschliche Perspektive. Statt Action und Chaos stehen ein kleines Dorf, seine Bewohner und ihr Umgang miteinander im Mittelpunkt. Die Idee, dass Solidarität und Mitgefühl wichtiger sind als Geld und Macht, wird klar und nachvollziehbar vermittelt. Gleichzeitig bleibt der Roman stellenweise zu sanft. Der globale Kollaps fühlt sich oft erstaunlich harmlos an, Spannung entsteht eher durch Nachdenken als durch Handlung. Wer dramatische Wendungen oder ein düsteres Endzeitszenario erwartet, könnte enttäuscht sein. Unterm Strich ist das Buch nachdenklich, ruhig und hoffnungsvoll, aber nicht durchgehend packend. Es regt zum Nachdenken über unsere Gesellschaft an, ohne dabei literarisch oder erzählerisch neue Wege zu gehen. Fazit: Ein stiller, menschlicher Roman über das Ende der Welt – empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die leise Töne schätzen. Von mir 8 von 10 P.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
14. Nov.
Rating:5

Großartig! Bewegend und emotional! Ich habe das Buch geschenkt bekommen, von einer Person, von der ich wusste, dass mir die Empfehlungen gefallen. Dennoch wusste ich nicht was da für ein Meisterwerk auf mich zukommt! Mir gefallen Bücher, die das Ende der Welt, oder das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen, thematisieren und ich habe schon einige von ihnen gelesen. Dieses Buch ist allerdings anders als alle anderen Bücher dieses Generes, die ich kenne. Einerseits erschreckend und andererseits Hoffnung spendend. So berührend und tief. Emotional, spannend und ergreifend. Ich weiß gar nicht was ich noch dazu sagen soll, außer dass ich beim Lesen wirklich alles empfunden und jede Emotion durchlebt habe. Ich musste laut lachen und ich habe geweint, das passiert mir selten, bei Büchern. Dieses jedoch hat bei mir alles hervorgerufen, was ein gutes Buch in der Lage ist bei mir auszulösen. Es ist ein großartiges Werk, das mit noch lange nachhängen wird.

Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger handelt von einem kleinen Dorf an der Küste Cornwalls, das durch zwei außergewöhnliche Ereignisse, die Ankunft eines nackten Fremden und das Stranden eines riesigen Wals, aus seinem Alltag gerissen wird. Diese Vorfälle sind der Auslöser für eine Geschichte, die wissenschaftliche, wirtschaftliche und philosophische Fragen zu Krisen und dem Zusammenhalt der menschlichen Gesellschaft stellt.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
30. Okt.
Wow! Empfehlung 🌟
Wunderschön ❤️ und berührend 🥲
Menschlichkeit, Zusammenhalt, Hoffnung 🙏🏻
Rating:5

Wow! Empfehlung 🌟 Wunderschön ❤️ und berührend 🥲 Menschlichkeit, Zusammenhalt, Hoffnung 🙏🏻

Es geht um Gesundheit, Glück 🍀, einen Wal 🐳 und den Weltuntergang. Es geht um Abhängigkeiten, Aktienkurse 📉, Lieferketten 🚛 und den Zusammenbruch der Wirtschaft. Es geht nie ums Geld 💰 Wofür ein teures Auto, Geld auf dem Konto und ein luxuriöses Leben, denn wenn morgen die Welt untergeht ist alles davon sinnlos… Es gibt ein paar Dinge auf die wir uns immer verlassen können: Die Sonne wird morgen aufgehen. Auch wenn die Welt 🌍 untergeht, geht immer noch die Sonne ☀️ auf! Genieße jeden Tag, es gibt nichts, was man nicht genießen kann. Du hast deine eigenen Träume, denen du folgen musst. Du willst nicht dein ganzes Leben damit verbringen, meinen zu folgen. Das Buch wurde vor Corona im Jahr 2015 geschrieben und ist doch so aktuell und realitätsnah…

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
17. Okt.
Rating:4

Glaube an die Menschheit...

Dieses Buch hinterlässt einen nachdenklich. Nachdem man Joe und alle Dorfbewohner kennengelernt hat fiebert man mit ihnen mit. Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen und sie hallt noch in mir nach. Das Thema Menschlichkeit ist im Mittelpunkt und man fragt sich wie man sich selbst wohl in so einer Situation verhalten würde. Ein paar Zitate musste ich mir einfach markieren weil ich sie richtig gefühlt habe. Eine Situation die durchaus realistisch ist - für mich empfehlenswert.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
10. Okt.
Rating:4.5

Dieses Buch hab ich ziemlich lange ungelesen im Regal stehen, und vorher schon eine Weile auf der Wunschliste gehabt. Manchmal dauert es einfach etwas länger, bis die Zeit gekommen ist. Und jetzt war es genau richtig! Ich hab das Buch nur so verschlungen und konnte es abends gar nicht zur Seite legen. Der Einstieg in die Geschichte war so leicht, ich hab sofort einen Zugang gehabt und fand die vielen Charaktere und die Orte richtig gut gezeichnet, ich hatte alles vor Augen und war mittendrin. Als es aufs Ende zuging hatte ich vor lauter Mitgefühl ein Tränchen im Auge und einen Kloß im Hals. Ach ja, einfach schön erzählt, herzerwärmend. Eigentlich auch eine gute Filmvorlage.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
17. Sept.
Rating:4

Eine gefühlvolle Geschichte, die zum nachdenken anregt 🤔

Lange Zeit lag dieses Buch auf meinem TBR, aber nicht weil ich nicht wollte - es musste ja gut sein, so viel wie alle drüber sprachen, oder? - sondern weil ich schlicht etwas mehr im Fantasy Genre beheimatet bin und nicht jeden Tag davon "weg" möchte. Die Geschichte um Joe ist nicht mitreißend, wie ein Thriller oder spannender Heldenepos, das nicht. Jedoch schaffte es dieses Buch, mich mit seiner realitätsnahen Erzählung so mitzunehmen, dass ich es nur selten weglegen konnte und wollte. Kann man sich Anfangs, ohne vorher Spoiler gehört zu haben, nichts über die Geschichte vorstellen - vor allem was den Wal betrifft - so wird es einem doch spätestens ab dem ersten Viertel klarer. Was sich hier entwickelt, vom einfachen nackten Mann der eines Tages am Strand angespült wird, und was für ein emotional tiefgründiges Erlebnis daraus entsteht, hätte ich nicht erwartet. Auch das Aufzeigen der wirtschaftlichen und menschlichen Struktur der Weltwirtschaft, sowie deren Anfälligkeit, sind gleichermaßen spannend wie angsteinflösend. Auch wenn es mir gut zwischendurch gefallen hat, fehlte mir ein bisschen mehr um ganz zufrieden zu sein. So ist es ein "quicky" mit Happyend, aus dem man sich etwas mitnehmen kann. Ich schließe mit einem der schönen Zitate aus dem Buch ab: "Aleinsein ist niemals gut. Aber wenn du wirklich mal allein sein musst, dann sei mit einem Freund allein." 🤓📚👋🏼

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
20. Aug.
Rating:4.5

Das Buch fängt sofort spannend an und überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Irgendwann mitten drin fragte ich mich „Wie konnte aus einer Geschichte mit einem gestrandeten Wal sowas entstehen?“ – im positiven Sinne. Die Charaktere sind psychologisch tiefgründig und realistisch, man versteht sie gut und sie wachsen einem ans Herz. Der Schreibstil ist locker, humorvoll und angenehm zu lesen. Zwischendurch wird es mal etwas zäh, aber das legt sich schnell und es bleibt spannend. Ich mochte das Ende (auch das der Romanze). Kein erzwungenes Happy End, sondern genau so, wie es passen sollte. Insgesamt: ein spannendes, warmes und sehr lesenswertes Buch. Ich habe es wirklich genossen.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
20. Aug.
Rating:4

Hat mir gut gefallen. Ein kleines Fischerdorf irgendwo in England. Eines Tages wird ein nackter Mann an den Strand gespült, nicht viel später ein Wal. Den Wal schafft es zurück ins tiefe Meer, der Mann bleibt aber im Ort und hortet eine Unmenge an Vorräten im Kirchenturm an. Er, ein Finanzanalytiker aus London, erwartet eine Katastrophe und möchte das ihm noch fremde Dorf und sich darauf vorbereiten. Ein schöne Lektüre, die nach COVID19 gar nicht mehr so unrealistisch scheint und zeigt, was ein Miteinander bewirken kann.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
10. Aug.
Rating:5

Ein Buch über Menschlichkeit. Joe ist Analyst und hat mit "Cassie" das wohl wichtigste Programm für die Banker geschrieben, die es geben kann. Der Leiter Lew Kaufmann stellt viele Fragen und hilft Joe dabei, Cassie noch viele weitere wichtige Dinge vorhersagen zu lassen, nicht nur die Aktienmärkte. Eines Tages scheint Cassie versagt zu haben, in seiner Verzweiflung flieht Joe aus der Stadt und landet in einem Dorf am Hafen. Am nächsten Tag wird er nackt angespült und am Tag darauf ein Wal. Wenige Tage später beginnt eine Epidemie. Welche Zusammenhänge gibt es und welche Faktoren haben wirklich Folgen, die bis zu einem Kollaps des gesamten Systems führen kann? Ein wirklich spannendes und schönes Buch über Menschlichkeit und Zusammenhalt. Sehr interessant, tief und empfehlenswert - vor allem, wenn man zwischendurch mal den Glauben an die Menschheit verliert. Eine Geschichte mit tollen Charakteren. Hat sich alles angefühlt wie eine dicke innige Umarmung.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
23. Juni
Rating:4

Leseempfehlung von mir ⭐️⭐️⭐️⭐️

Das Buch „Der Wal und das Ende der Welt“ hat mir sehr gut gefallen. Man ist sofort in der Geschichte drin, der Einstieg gelingt mühelos. Obwohl der Roman bereits vor rund über zehn Jahren geschrieben wurde, wirkt er erstaunlich aktuell – fast schon unheimlich. Vieles hat mich stark an die Corona-Pandemie erinnert. Von mir gibt’s 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
16. Juni
Rating:2

Die Handlung des Buches war für mich etwas langweilig. Kurz gesagt, geht es um eine Pandemie und eine kleine Gemeinschaft - die als Abbild unserer Gesellschaft dient- wie sie mit ihr umgeht und sie meistert. Im Fokus steht die Menschlichkeit die stets hoffnungsvoll vom Erzähler in Szene gesetzt wird. Leider fehlte dem Roman deswegen die Spannung und Dramatic. Die Handlung, die Charaktere und Erzählweise war alles etwas stereotypisch obwohl es zwar auch skurrile Gestalten gab, die aber auf mich sehr flach wirkten. Es passiert nicht viel. Wir haben zwar etwas Liebe, etwas Gesellschaftkritik, etwas Fortlaufendes dabei geht aber kein Thema richtig tief in diesem Roman ein. Vermutlich weil in der Geschichte stets Harmonie herrscht. Es war alles für mich zu sehr gewollt - nicht authentisch und die Story wirkte nicht sehr Erzählenswert auf mich. Dem Buch tut leider auch nicht gut, dass man nach der Pandemie eigentlich nicht mehr ziemlich begeistert von dem Thema ist, obwohl das Buch ja vor ihr erschien. Was das Buch für mich etwas gerettet hat, ist der Schreibstil und der Protagonist. Nicht unbedingt der Charakter an sich aber wie er die Dinge sieht, die der Erzähler aufnimmt.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
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30. Mai
Der Wal, der Mann und das Weihnachtswunder – Pandemie trifft Philosophie 🐋📉✨
Rating:3

Der Wal, der Mann und das Weihnachtswunder – Pandemie trifft Philosophie 🐋📉✨

Ein nackter Mann wird am Strand des kleinen Küstenorts St. Piran angespült – und kurz darauf ein Wal. Für die 308 Bewohner des Dorfes beginnt mit diesem Moment eine Geschichte, die alles umfasst: Investmentbanking, Pandemien, globale Versorgungskrisen, Menschlichkeit, Religion, Philosophie – und ein bisschen Tierliebe. Der Mann heißt Joe Haak, war Analyst bei einer Bank in London und bringt eine düstere Prognose mit: Eine globale Grippewelle wird die Welt in die Knie zwingen. Während draußen die Zivilisation kollabiert, hält das kleine St. Piran zusammen – wie eine Art idealisierte Parallelgesellschaft, abgeschottet von Egoismus und Panik. Der Roman fragt dabei: Was hält uns als Menschen zusammen? Und wie zerbrechlich ist unsere Ordnung wirklich? Zugegeben: Der Anfang ist stark. Ironmonger hat ein Gespür für Atmosphäre und beginnt seine Geschichte fast mythisch, mit einem Erzählton, der immer wieder an eine alte Legend erinnert. Man ist sofort drin. Und ja, das Buch wirkt geradezu prophetisch – 2015 geschrieben, zeichnet es ein Pandemie-Szenario, das den Corona-Ausbruch Jahre später auf erschreckende Weise spiegelt. Das allein sorgt für Faszination. Aber: Je weiter man liest, desto mehr verläuft sich der Roman. Immer wieder wird es zäh. Zu viele Figuren, zu viele Nebenstränge, zu viele Einschübe, die irgendwie klug wirken sollen, aber letztlich nur den Lesefluss bremsen. Statt sich auf Joe und das Dorf zu konzentrieren, schweift Ironmonger in religiöse und soziologische Exkurse ab, verliert sich in Zitaten, historischen Analogien und bemühten Gedankenspielen. Das fühlt sich irgendwann nicht mehr klug, sondern anstrengend an. Was dann am Ende passiert, ist… sagen wir freundlich: optimistisch. Nach all dem drohenden Weltuntergang kommt eine Lösung, die an ein Weihnachtsmärchen grenzt. Zuckerguss für ein Buch, das anfangs durchaus die dunkleren Seiten des Menschseins ausloten wollte – und sich statt für die Dystopie dann doch für den Wohlfühlweg entscheidet. Für manche mag das rührend sein. Für andere wirkt’s wie ein verschenktes Finale. Fazit: Ein Roman mit starker Idee und eindrucksvollem Timing – aber mit zunehmender Dauer ein Opfer des eigenen Anspruchs. Eine Mischung aus religiösem Traktat, philosophischen Zitaten und Groschenroman. Ein schönes Setting, ein prophetischer Kern, aber ein unbefriedigendes Ende. „Mittelprächtig“ trifft’s gut. ⭐️⭐️⭐️

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
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21. Mai
Rating:5

Gruselige Vorahnung

Zwei Faktoren haben mich zum verschlingen dieses Buches gebracht: 1. Das Erscheinungsdatum kombiniert mit dem Inhalt. 5 Jahre vor der Pandemie, die uns einiges an Nerven und Leben gekostet hat, erscheint dieses Buch. 2. Die Geschichte selbst. Der Schreibstil hat mich direkt in dieses Dorf gebracht, als wäre ich dabei. Viele Erinnerungen wurden wieder hoch geholt. Gute wie Schlechte. Die Kombination der Vergleichbarkeit hat es einfach zum Suchtobjekt für mich gemacht! Unbedingt lesen!

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
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16. Mai
Rating:4

Harmonische Apokalypse mit Wes-Anderson-Vibes ... und einem Wal

Das Buch wurde mir vor Jahren schon empfohlen, dann hab ich es vor kurzem auf einem Flohmarkt erworben. Dann lag es lange auf dem SuB, weil ich mich gern vor dieser Art Bücher drücke: zeitgenössische Literatur mit Gesellschaftskritik. Weil ich Angst habe, dass ich es nicht raffe oder nicht spannend finde und dann einen unkultivierten Eindruck mache. Schon ab der ersten Seite würde ich positiv überrascht. Es war keineswegs trocken, überhaupt nicht hoch-akademisch. Es war sogar irgendwie komisch und flapsig, mit skurrilen Kleinstadtmenschen, auf den ersten Seiten schon zwanzig verschiedene Namen - lieb ich ja. Ich hatte sofort Wes-Anderson-Vibes (mein Lieblingsregisseur) und musste oft an "Moonrise Kingdom" denken. Nicht zuletzt weil der Film auf einer Insel namens New Penzance spielt, während das echt Penzance nicht weit von St. Piran in Ironmongers Buch entfernt ist. Referenzen und Parallelen gibt es viele im Buch. Philosophische und biblische natürlich (es gab einen Wal und der Protagonist heißt Jonas), beim Thema Apokalypse nicht verwunderlich. Ich hab mich gefreut, diese kleinen Anspielungen zu entdecken. Im krassen Kontrast zum quirligen Dorfleben an der Küste stehen die Flashbacks in die Londoner Börse, die ab und an zwar etwas langatmig und fachspezifisch waren, mich aber nicht gelangweilt haben. Im Gegenteil, das war wohl das Wirtschaftlichste, was ich in meinem Leben gelesen habe, ohne es irgendwann wegzulegen und ich hab mehr verstanden, als jemals in der Schule. Ich finde sowieso, dass das Buch gute Schullektüre wäre. Im letzten Drittel, nachdem Joe aus dem Turm kam, hat es sich für mich etwas gezogen. Erst als Kaufmann auftauchte, kam ich wieder in Lesefluss. Das Ende war nach meinem Geschmack. Gut, aber mit einer bitteren Note. Am meisten haben mir wirklich die Dorfbewohner*innen und das Leben in St. Piran gefallen. Bin wirklich überrascht, wie gut es mir gefallen hat, nachdem einige Inhalte wirklich ganz und gar nicht mein Ding sind (Wirtschaft, Fischfang, Börse, Bibel). Spricht für den Autor.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
4. Mai
Rating:3.5

Was habe ich mir eigentlich unter diesem Buch vorgestellt? Ich weiß es gar nicht so richtig. Kommt jetzt das Ende der Welt? Oder vielleicht auch nicht?

Der Anfang ist jedenfalls direkt vielversprechend: leicht mysteriös, mit einem Hauch Dorflegende. Der Schreibstil ist erzählerisch, ein bisschen verschroben, mit feinem Humor – das fand ich direkt super. Ich war gerne zu Gast in dem kleinen Dorf in Cornwall und hatte Lust, die schrulligen, liebenswerten Charaktere näher kennenzulernen. Bei etwa einem Drittel hab ich allerdings ernsthaft ans Abbrechen gedacht, weil mein Interesse irgendwie flöten ging. Zum Glück wurde es im letzten Drittel wieder deutlich spannender – vor allem die Kapitel mit Joe und seinem früheren Bankchef fand ich klug, tiefgründig, voll interessanter Gedanken und Verbindungen. Auch das, was sich in der Kirche zwischen Joe und Alvin entwickelt, hat mir gefallen. Bei manchen Sidestories hab ich aber bis zum Ende nicht verstanden, was sie zur Hauptstory beitragen sollten... Insgesamt muss ich sagen: gut geschriebene Figuren, ein schöner Erzählton, und viele schöne Impulse, die einen zum Nachdenken bringen. Und ein Buch, das fast schon unheimlich präzise eine Pandemie beschreibt – obwohl es vor COVID geschrieben wurde. Vielleicht gerade deshalb fühlt es sich heute stellenweise merkwürdig an. Denn so, wie die Menschheit in der Geschichte reagiert, hab ich in der Realität dann doch irgendwie nicht empfunden. 🧡 „»Wir neigen dazu, bei unseren Visionen von der Zukunft auf unser Wissen über die Vergangenheit zurückzugreifen. Das war auch mein Fehler. Man kann einfach nicht von heute auf morgen schließen.«“ 🧡 „»Gib der Krise eine Punktzahl«, hatte er gesagt. »Zwischen eins und hundert. Dann guck in die Ferne, als ob alles ganz egal wäre, und frage dich, welche Punktzahl du morgen vergeben würdest. Und nächste Woche. Und nächstes Jahr. Wird man in deinem Nachruf darüber schreiben? Wird jemand deswegen sterben? Wenn nicht, guck dir die Krise noch einmal an. Dann siehst du, was für ein Blender sie in Wirklichkeit ist.«“

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
27. März
Rating:5

Ein wunderschönes Buch voller Optimismus. Der Autor sollte als Medium auftreten, den er hat in seinem Buch die Corona Pandemie fast exakt vorhergesagt. Der Umgang des kleinen Dorfes mit der großen Katastrophe erschien mir echt und menschlich und die Charaktere und der Erzählstil sind mir schnell ans Herz gewachsen. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, wenn man etwas tiefsinniges und schönes lesen möchte, das von seiner Aktualität nichts eingebüßt hat.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
19. März
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Rating:4

📝 „Das beste Rezept für wahre Liebe ist viel Zeit in großer Nähe; und ein bisschen Gefahr, der man sich gemeinsam stellt.“ (S.239) 📝 „Niemand lässt sich gern sagen, was er denkt.“ (S.303) 📖 Ein nackter junger Mann namens Joe strandet in dem entlegenen Fischerdörfchen St. Piran. Kurz danach strandet dort ein Wal. Der fremde junge Mann koordiniert die Rettungsaktion des Tieres und sorgt dadurch für Aufsehen. Seine Ankunft bringt große Veränderungen für die Menschen im Dorf mit sich. 💭 Von Seite eins war ich in dem Setting angekommen. Die mystische Bucht hatte mich in ihren Bann gezogen. Auch die Story war spätestens, nachdem ich wusste, wo Joe herkam, sehr spannend. Hinzukommt eine „verbotene“ Liebesgeschichte. Eigentlich wollte ich mit meiner Rezension nicht spoilern. Wen von euch noch nicht die große Neugier gepackt hat, erhält mit meinem nächsten Satz noch einen Leseanschub: Das 2015 veröffentlichte Buch verbindet die Ereignisse der sieben bis acht Jahre zuvor begonnenen Finanzkrise in hellseherischer Fähigkeit mit einer Epidemie, die tatsächlich die jetzigen 20er Jahre prägen sollte. Dies lässt die Geschehnisse demnach gar nicht zu unrealistisch erscheinen. Aus meiner Sicht ein lesenswertes Buch😊.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
8. März
„Die Welt ist nur drei volle Mahlzeiten von der Anarchie entfernt.“
Rating:4

„Die Welt ist nur drei volle Mahlzeiten von der Anarchie entfernt.“

Ein Satz, der wie eine düstere Warnung klingt – und doch nur eine der vielen klugen Beobachtungen in Der Wal und das Ende der Welt ist. Als John Ironmonger diesen Roman 2015 veröffentlichte, wirkte die Vorstellung einer globalen Krise, die Lieferketten lahmlegt und das gesellschaftliche Gefüge ins Wanken bringt, noch wie eine fiktive Möglichkeit. Dann kam 2020 mit der Pandemie – und plötzlich war seine Geschichte bedrückend nah an der Realität. Ein kleines Dorf in Cornwall, ein gestrandeter Mann und eine Pandemie, die den globalen Handel zum Erliegen bringt – ist das noch dystopische Fiktion oder schon eine prophetische Vision? Während der Corona-Pandemie haben wir hautnah erlebt, wie fragil unsere Versorgungs- und Wirtschaftssysteme sind. Ironmonger selbst reflektierte diese Parallelen früh in einem Blogeintrag zu Beginn der Krise. Dort schildert er seine Überraschung darüber, dass seine Geschichte keine reine Fantasie mehr ist, sondern in gewissen Aspekten bittere Realität wurde. Für diejenigen, die es interessiert, hier der Link: https://notablebrain.blogspot.com/2020/02/corvid-19-corona-virus-and-not.html?view=magazine (bzw. zum leichteren Abtippen: shorturl.at/ctqC2) Doch macht das den Roman zu einer Dystopie? Oder zeigt er uns vielmehr eine mögliche Zukunft auf, die gar nicht so weit entfernt scheint? Was das Buch so besonders macht, ist die Mischung aus scharfsinniger Gesellschaftsanalyse und zutiefst menschlicher Wärme. Trotz seines ernsten Themas bleibt das Buch bis zum Schluss hoffnungsvoll. Es stellt die Frage, wie Menschen in Krisen reagieren – mit Panik und Egoismus oder mit Solidarität und Zusammenhalt? Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern regt auch zum Nachdenken an. Gleichzeitig fühlt es sich aufgrund von Corona etwas wie ein Deja vú an. Es zeigt, wie eng alles miteinander verbunden ist – vom globalen Finanzmarkt bis zum kleinsten Dorf am Meer. Und es stellt die entscheidende Frage: Wie zerbrechlich ist unsere Welt wirklich?

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
14. Feb.
Rating:5

Ein wunderschönes Buch

Ironmonger schafft eine Atmosphäre, in der mensch sich wohlfühlen kann, selbst wenn es um das vermeintliche Ende der Welt geht. Und einen Raum gegen die ganzen Leugner*innen / für alle, die sich für Klimaschutz und eine bessere Welt einsetzen. Das beweist er mit diesem Buch wieder auf's Neue. Die Geschichte ist dabei ganz wundervoll, atmosphärisch, tragisch, ein wenig romantisch, ergreifend, philosophisch, sogar manchmal ein bisschen spirituell und auch abenteuerlich; und die Charaktere zum liebhaben und mitfiebern. Und am Ende geht es einfach darum: Was können Menschen schaffen, wenn sie müssen. Kein Computer der Welt kann das voraussagen, weil er das letzte Quäntchen Menschsein, das wirklich Gute, niemals einberechnen kann. Das bleibt immer unverfügbar und kommt nur raus, wenn es wichtig ist. Ein bisschen so wie Gott. Ergo: Wir sind immer und überall zum absoluten Guten fähig. Und es kommt immer und überall ein unerwartetes hilfreiches Geschenk daher, was aber nur der oder die sieht, die mit Augen und Herz sieht. Wenn das nicht Hoffnung macht. Und dann ist es auch einfach ein gutes Buch. Lese-Soundtrack: Snow Patrol

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
12. Feb.
Rating:3.5

Ich mochte den Schreibstil zu Anfangs nicht besonders gerne. Dieses spontane Abschweifen in Anekdoten und das etwas "Möchtegern Tiefgründige" treffen nicht ganz meinen Geschmack. Dennoch hätte ich nicht gedacht, dass ich so viel Spaß mit einem Buch, das basically Corona in extremer ist, haben würde. Zudem bietet es eine schöne Message, die es einem leichter macht, an das Gute im Menschen glauben zu können.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
9. Feb.
Rating:3.5

Es war... ok.

Ich glaube ehrlich gesagt, dass viele der sehr guten Bewertungen daher rühren, dass das Buch mit dem Thema Pandemie natürlich zuletzt exakt den Nerv der Zeit getroffen hat. Dies wird ja schon dadurch deutlich, dass es bereits 2015 als Neuerscheinung auf den Markt kam, aber erst 2021 in den Bestsellerlisten auftaucht. Es ist sicherlich kein schlechtes Buch, aber mir stellt sich doch die Frage, ob es ohne die Parallelen zur realen Welt (soll heißen: wenn es Corona nicht gegeben hätte) auch so erfolgreich geworden wäre. In meinen Augen ist der Hype um das Buch jedenfalls nur teilweise gerechtfertigt.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books
26. Jan.
Leicht erzähle Geschichte mit Tiefgang
Rating:3.5

Leicht erzähle Geschichte mit Tiefgang

Der Wal und das Ende der Welt ist ein Roman, der mit seiner ruhigen, fließenden Erzählweise und der klaren Sprache besticht. Die Geschichte rund um das kleine Küstendorf St. Piran und seine Bewohner, die plötzlich mit einer globalen Krise konfrontiert werden, ist leicht zu lesen und vermittelt eine optimistische Botschaft über Mitmenschlichkeit und Zusammenhalt. John Ironmonger versteht es, komplexe Themen wie Abhängigkeiten und Solidarität greifbar zu machen, ohne den Leser zu überfordern. Die Charaktere sind sympathisch, wenn auch manchmal etwas eindimensional, und die Handlung entwickelt sich angenehm, wenn auch nicht spektakulär. Es ist eine schöne, fein erzählte Geschichte, die sich gut für entspannte Lesestunden eignet.

Der Wal und das Ende der Welt: Roman
Der Wal und das Ende der Welt: Romanby John IronmongerFISCHER E-Books