
Düster, geheimnisvoll und faszinierend 🕯🪦⚰️🏺🪽🥀🌹🕸🕷👻🦋🕊
Totenhauch ist ein Roman, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Amanda Stevens schafft mit ihrer Protagonistin Amelia Gray, einer Restauratorin alter Friedhöfe, eine ungewöhnliche Heldin mit einer ganz eigenen, fast unheimlichen Gabe: Sie kann Geister sehen. Doch diese Fähigkeit ist kein Geschenk – sie ist ein Fluch. Und sie kommt mit Regeln. Strengen Regeln. Was mir besonders gefallen hat, ist die Atmosphäre. Der Roman atmet Southern Gothic – schwül, mystisch, melancholisch. Die Friedhöfe wirken fast wie eigene Charaktere, voller Vergangenheit und Schatten. Stevens beschreibt sie mit einer Detailverliebtheit, die manchmal fast poetisch ist, ohne jemals kitschig zu wirken. Die Handlung entfaltet sich gemächlich, aber spannungsreich. Als Amelia in Charleston einen alten Friedhof restauriert, wird sie in einen Mordfall verwickelt, der mehr mit der Geisterwelt zu tun hat, als ihr lieb ist. Und dann ist da noch Detective Devlin – geheimnisvoll, verschlossen, innerlich gebrochen – und ein Mann, dem sie sich besser nicht nähern sollte… aber natürlich tut sie es trotzdem. Was mir etwas gefehlt hat: ein bisschen mehr Tempo an manchen Stellen. Einige Passagen ziehen sich, besonders wenn Amelia in Gedanken über Regeln, Geister und ihre Kindheit versinkt. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Denn der Stil, die düstere Stimmung und die Mischung aus Krimi, Mystery und leiser Romantik machen das alles mehr als wett. Fazit: Totenhauch ist kein Buch für schnelle Action-Fans, sondern für Leser, die gern mit der Taschenlampe unter der Decke lesen, wenn alles still ist – und die keine Angst davor haben, dass vielleicht doch etwas im Schatten lauert(ich gebezu, ich habe immer wieder in die Ecken geluschert). Wer Geistergeschichten mit Tiefgang liebt, sollte sich diesen Auftakt nicht entgehen lassen. Ich bin absolut begeistert und widme mich gleich Band 2. 🕯🪦⚰️🏺🪽🥀🌹🕸🕷👻🦋🕊 Hinweis: Das Bild wurde von einer KI erstellt.


