
📖 Rezension | Die gute Tochter von Karin Slaughter Dieses Buch hat mich anfangs wirklich komplett abgeholt. Direkt die ersten Kapitel sind so intensiv, brutal und beklemmend, dass ich kurz dachte: Okay wow, das wird ein neues Highlight. Spoiler: wurde es nicht. 🫠 Karin Slaughter kann Atmosphäre einfach unfassbar gut. Dieses bedrückende, unangenehme Gefühl zieht sich durchs ganze Buch und manche Szenen sind wirklich nichts für schwache Nerven. ABER. Irgendwann verlor mich die Geschichte leider ein bisschen. Statt konstantem Thrill bekam ich gefühlt 37 innere Monologe, Traumaaufarbeitung und sehr viel „Charlotte denkt nach“. Verständlich und psychologisch spannend. aber teilweise zog sich das Ganze für mich wie Kaugummi unter’m Schuh. 👀 Dazu kam leider, dass mich vieles nicht mehr wirklich überraschen konnte. Ich wartete die ganze Zeit auf DEN Moment oder einen richtig heftigen Twist… und stattdessen wartete ich einfach weiter. 😂 Charlotte mochte ich grundsätzlich gern, weil sie eben nicht perfekt ist und ihre Vergangenheit spürbar schwer auf ihr lastet. Einige Nebenfiguren waren mir allerdings fast schon zu skurril. Mein Fazit: Atmosphärisch stark, psychologisch interessant und definitiv düster, aber für mich leider deutlich zu lang und nicht so spannend wie erhofft. Ich hätte locker ein paar hundert Seiten weniger genommen. 📚✂️










































