Irgendwie war mir dieses Buch unschlüssig. Vieles wurde einfach so hingenommen oder einfach ignoriert. Es war allerdings schnell zu lesen und ich mochte die ganzen Nebencharaktere.
Na ich weiß ja nicht :‘) Immer mal wieder frage ich mich, warum ich solche Bücher wieder und wieder lese und mich danach ärgere und sage „Ich les sowas nicht mehr.“. Und dann lese ich einige super heftige Bücher, die mich ausgelutscht und depressiv zurücklassen und denke mich „Oh, jetzt lgbtiaq+ Dark Romance, um wieder runterzukommen.“. Dann frage ich mich, warum ich solche Bücher (...) → es ist ein fucking Kreislauf, Leute ... ugh Weiß nich, fand das Buch echt einfach nicht so gut. Daniel und Stavros sind schon irgendwie cool, aber ich hasse es, wie diese beiden Killermaschinen einfach zu Zuckerwattefuckboys mit einem Schmerzkink werden, wenn sie sich auch nur ansehen. Und dann haben die Sex und es ist ja cool, dass in diesem Universum sogar Kondome existieren, aber für Anal wird sich halt auch nicht vorbereitet. Braucht ja keiner, ne? Hoffe einer von denen war vorher richtig schön kacken und dann hat der andere ihm seine Zunge ins Poloch gesteckt. Delicious. Der Schreibstil war wirklich nett und das freut mich bei solchen Büchern immer sehr. Auch haben wir hier keine Ich-Perspektive, was ich noch besser finde. Leider hören da die positiven Sachen auch schon auf, denn neben dem Pacing, was total off ist. (für mich jedenfalls – wie kann Stavros nur DIESE Zeit in Gefangenschaft von Daniel gewesen sein, wenn es sich zwischendurch ganz anders liest und er körperlich scheinbar auch ganz anders aussieht.) Voll seltsam. Die Kapitel springen voll oft zueinander, wie kleine Kurzgeschichten. (Momentaufnahmen) Es ist oft einfach ultra abgehackt und ich bin einfach nicht hinterhergekommen. (Siehe auch Stavros Gefangenschaft, wo die Zeit einfach so Banane war) Glaube, es hätte sich für mich schon angenehmer gelesen, hätten wir vor den Kapiteln immer Datums- und Ortsangaben gehabt. Macht für den Leser auch vieles leichter. Wahrscheinlich ist es wirklich das Pacing, was mich am meisten gestört hat, denn der Plot wirkte einfach wie ein löchriges Tuch. I dunno, kann es nicht besser erklären. Ganz schlimm war dieses „Herzchenaugen“-Gehabe, nachdem die Dudes zusammengekommen sind und auch das Verhalten Daniels und Stavros Bekannten/Verwandten etc in Bezug auf ihre Gefühle zueinander war einfach vollkommen weltfremd. (Man darf ja immerhin nicht vergessen, was die für ne Vorgeschichte haben.) „Oh ja, er hat deine Frau getötet und dich dabei zusehen lassen und dann hast du ihn gefoltert und erniedrigt und oh, ich sehe doch aber, wie du ihn ansiehst. Du liebst ihn und das ist auch okay so.“ WTF. Oh und BDSM ist das übrigens auch nicht. Warum packen Leute sowas immer wieder unter diesen tag, oder warum sagen Autor*innen, dass das BDSM ist? wtf. Hab ja nicht gegen diese kranken Geschichten, aber sagt doch bitte nicht, dass es bdsm ist, wenn es das nicht ist. Danke.

