Ein emotionales Highlight und der Blick in den Abgrund
"Harry Potter und der Halbblutprinz" ist definitiv ein absolutes Highlight der Reihe. Nachdem mir Harry Potter und der Orden des Phönix" aufgrund seiner enormen Länge und des zähen Erzähltempos nicht wirklich zugesagt hatte, konnte der sechste Band dies nun vollends wieder wettmachen. Wir begleiten Harry erneut durch ein ereignisreiches Schuljahr und merken spürbar, wie er sich vom Teenager langsam zu einem jungen Erwachsenen entwickelt, natürlich nicht ohne die typischen Probleme des Erwachsenwerdens und die Wirrungen der ersten großen Liebe. Die Faszination hinter dem Bösen Besonders fesselnd fand ich an diesem Buch, dass wir nach und nach tief in die Vorgeschichte von Voldemort bzw. Tom Riddle eintauchen durfen. Häppchenweise zu beobachten, wie sich ein zwar merkwürdiger, aber hochtalentierter junger Mensch Schritt für Schritt in etwas abgrundtief Böses verwandelt, verleiht der Geschichte eine großartige, düstere Tiefe. Rowling versteht es hier meisterhaft, das Worldbuilding zu verdichten und die Fäden für das große Finale zusammenzuführen. Fazit: Ein echter Pageturner Während des Lesens bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen. Selbst nach knapp 600 Seiten war ich am Ende zutiefst traurig, dass das Buch schon vorbei war, auch wenn das dramatische Finale auf dem Astronomieturm einen emotional völlig fassungslos zurücklässt. Umso gespannter bin ich nun auf den großen Abschluss der Saga. Das Finale kann kommen!



























































