Auch dieses Buch konnte mit den Vorherigen mühelos mithalten. Endlich stellt Gin sich ihrer Erzfeindin.
Die Geschichte wirkt irgendwie abgeschlossen, weshalb ich mich frage, was da noch kommt. Ich finde es immer schwierig, wenn Serien (meist unnötig) in die Länge gezogen werden. Trotzdem werde ich bestimmt noch ein paar weitere Bücher aus der Reihe zur Hand nehmen …
Ich mag diese Reihe unglaublich gerne! Man wird sofort ins Geschehen geschleudert und man fiebert gleich mit! Auch die Nebencharaktere sind einfach sympathisch und man erfährt immer ein bisschen mehr von Ihnen! Vorfreude auf das nächste Band!
https://martinabookaholic.wordpress.com/2016/03/21/rezension-spinnenbeute-5/
Meine Gedanken zum Buch:
Wie immer hat Estep gleich mal einen interessanten Einstieg geboten, der mitten in der Szene begonnen und nur so von Spannung und Adrenalinkick gefüllt war, was ich ja immer total gut finde. Und ja, das kann Frau Estep wirklich gut – Spannung erzeugen und sie aufbauen; darin ist sie eine Meisterin.
Doch dabei kann auch oft etwas schiefgehen und bevor wir es versehen, wir aus Gins verpatzten Mordanschlag, eine Flucht auf Leben und Tod, bei dem sie sich so einigen Schwierigkeiten stellen muss. In diesem Band geht es hauptsächlich darum, sich auf den letzten großen Kampf gegen Mab Monroe – der Erzfeindin von Gin – vorzubereiten. Auf etwas, auf das wir bereits seit Band 1 warten und auf das sich die Handlung seit mehreren Teilen zugespitzt hat. Statt wie gewohnt neben der allgegenwärtigen Bedrohung von Mab, auch einen eigenen Fall zu übernehmen, lässt Gin all ihre Energie und Gedanken um den einen letzten Kampf fließen und immer wieder wird der Leser daran erinnert, warum Mab so böse ist, was sie alles getan, was sie Gin genommen hat und wie evil und skrupellos Mab doch ist…
Neben den Rückblicken auf Gins Kindheit und ihren Wiederholungen aus den letzten vier Bänden, steht auch die schwesterliche Annäherungen zu ihr und Bria im Vordergrund, was ich ganz nett gefunden habe, aber bei dem sicherlich auch etwas ‚mehr‘ gegangen wäre.
Generell hatte ich an manchen Stellen leider das Gefühl, dass man daraus auch etwas ‚mehr‘ machen hätte können. Etwas ‚mehr‘ Handlung zwischen den Vorbereitungen auf den Endkampf, etwas ‚mehr‘ Zeit für Bria und Gin, um wirklich wieder zu richtigen Schwestern zu werden. Und vor allem auch etwas ‚mehr‘ Knistern und sexy mexy time zwischen Gin und Owen. Wer meine Rezis zu den Vorgängern kennt, der weiß, dass ich von der ersten Stunde an #TeamOwen und Anti-Donovan Caine war, weil Owen einfach ein klasse Charakter ist, der neben seiner muskulösen sexyness auch mit seiner Toleranz und unglaublichen Loyalität gegenüber Gin bei mir punkten konnte. Seine violetten Augen sind ein netter, großer Pluspunkt. :D Aber hier – in diesem Band – ernsthaft? Da kam er gefühlte vier Mal vor und das immer nur sehr kurz, außer das eine mal, als sie Sex hatten. Aber sonst? Sonst wirkte er leider eher etwas farblos und zu einem fast schon unwichtigen Nebencharakter verdammt, was ich einfach nur sehr, SEHR schade fand! :( Ich habe das nämlich genau beobachtet/ gelesen, und seine Dialoge sind dürftig, mini klein und sehr selten bzw. kurz. Also ehrlich: mit diesen hätte er mich nicht rumgekriegt und hätte er nicht schon seit Band 3 einen Platz in meinem Herzen, würde er mit seiner Leistung in diesem Band sicherlich nicht dorthin kommen. Daher auch einen halben Punkt Abzug für das Buch, das mir ansonsten wirklich gut gefallen hat.
Trotz einiger weniger Längen im Mittelteil war es durchwegs wirklich gut geschrieben und man hatte seine Freude beim Lesen. Nur die Wiederholungen und auch diese fast schon zu weiche Seite von Gin, waren etwas Spaß-hemmend. Dieses ewige Gerede von wegen „mein schwarzen Herz“ oder ähnliches. Wir wissen doch alle, dass sie eben kein herzloses Miststück ist, aber es ist leider ermüdend, wenn sich Gin selbst immer wieder vehement so sieht, obwohl sie dann wieder weich wie Butter wird und vor Rührung Pipi in den Augen hat. Nein, passt nicht ganz zusammen und irgendwie vermisse ich ein wenig die toughe Heldin vom ersten Band. Sicherlich hat sie sich verändert, ist gewachsen und lässt sich auf ihre Gefühle ein… aber dann soll sie etwas mehr dazu stehen, und nicht immer so stark darauf beharren, dass sie noch immer kalt wie ein Eisblock ist. Diese widersprüchliche daran hat mich gestört und ja, auch genervt, daher auch hier ein halber Punkt Abzug.
Und auch, dass dieser Band, dieser Endkampf, auf den man so lange hingearbeitet hat, dann doch etwas mau und nicht das große Finale war, auf das man gehofft hat. Viel mehr wirkte es dann gegen Ende plötzlich wie eine schnelle Verbindung, ein Zwischenband, um an die nächsten Handlungsstrang für Band 6, 7, 8 usw. anzuknüpfen. Und daher frage ich mich gerade eben, was jetzt bitteschön im nächsten Band kommen soll? Mab war die mächtigste, fieseste Elementarmagierin in ganz Nordamerika und jetzt plötzlich soll es im nächsten wieder einen fieseren, besseren, stärkeren geben? Hm, ich weiß nicht was ich davon halten soll.
Auch nicht davon, dass im nächsten wieder Donovan Caine auftauchen soll. Warum das denn? Wehe, wenn Gin dann wieder ins Schwanken gerät, nach allem was sie und Owen miteinander durchgestanden oder sich in diesem Band gegenseitig gestanden haben. Wehe Frau Estep… Mir wird jetzt schon schlecht bei dieser Vorstellung.
Dennoch, ich werde die Reihe weiterlesen, ihr kennt mich ja – bin zu neugierig! :D
(Mehr dazu auf meinem Blog)
Maybe i have already mentioned my dislike of reading the same thing over and over, but in this sequel the repetitive streak of Estep's writing style reached a new high. I tried to skip those parts, which was rather difficult and annoying.
I liked Gin's personal development. And Owen was sweet, caring and supportive, and sexy...
I don’t ship it.
Nope.
Never.
I normally rate the books in this series 4 stars (5 stars for the first book tho), but this one doesn’t deserve more than 3, seriously.
And that’s mainly because of the shipping that’s sailed.
{A little spoiler warning}
It was pretty obvious that it would happen, but seriously, there was this tiny bit inside of me, that hoped for someone reasonable enough, who wouldn’t let this ship sail. It’s gross enough for me to think, that those two are even shipped, anyway.
It’s practically incest, even if they’re not blood related, but still.
Gin and Finn are like brother and sister for me, Gin mentions it more than enough that he’s like a brother for her, just as much as Fletcher was a father for her. Would you ship Gin and Finn? Probably not. And even though they did have a one night stand — they were young back then. Teenagers, nothing more. Puberty makes you do things.
But Finn now is above 30 and even though sex is for him like bread and water, and like most men he cannot think of something else than sex, he should know better. Bria is blood-related to Gin. That’s incest, even if it’s not by blood, but as long as you see someone as your sibling, that does not matter.
Sure, Finn and Bria don’t see each other as siblings, and the kiss in book 4 pretty much proofed that, but still.
I. Don’t. Ship. It.
I really loved Bria the first time she was introduced and I hope her taste in men doesn’t ruin that for me. In my opinion, she deserves better. Finn is not relationship material and even if he ends up with that typical drastic character development because he fell in love, this is wrong.
I would love to give this book 4 stars, but again, there are too many things that kept me from doing so.
Because of that gross ship the ranking already dropped to 3 stars for me, however, there are always things that manage to satisfy me enough to give it 4 stars, as for all the previous books.
Most reasons are the deveroux sisters, Jo-Jo and Sophia. Sophia especially. I want to know more about her and that’s what mostly keeps me active in buying these books. But also all the other background characters, and Bria (until she decided to sleep with Finn ofc).
Yet, things like the author’s constantly repeating of incidents that have happened, not only in previous books but also of previous chapters in the same book, are pretty annoying. I do not suffer from amnesia and if I did, I probably wouldn’t be reading a book series. Maybe she does, but then again, aren’t these books read by professional editors to proofread before it’s being published?
I hope the next book doesn’t disappoint me as much, mainly talking about that one “ship”.
I do like however the references to her other books.
- some random woman at a mask-ball dressed herself up as karma girl (a character from her superhero series)
- the hut Gin and her friends were staying in is owned by a man named Nick. A. Medes on paper (in her Mythos Academy series there was a character named nickamedes)
Also, Mab Monroe was a really good villain. I also liked her character since the first book, even if sometimes she was annoying. But, I mean, which character isn’t annoying sometimes, right? I hope we’ll hear from her soon again, even if it’s not going to be in the present. But maybe about her past or something.
She was too good for a character to just die and never hear from again.
Vor Jahren tötete Mab Monroe mit ihrem Elementarfeuer Eira und Annabella Snow und nun möchte Gin sich rächen. Sie will also endlich Mab Monroe erledigen, doch da Fortuna ein Miststück ist (Gins Worte) klappt es natürlich nicht so, wie sie möchte. Sie weiß, dass wenn sie versagt, nicht nur ihr Leben in Gefahr ist, sondern auch das von allen Menschen, die ihr etwas bedeuten. Sei es ihre Schwester Bria, ihren Ziebruder Finn, die Zwergenschwestern Jo-Jo und Sophie oder Owen, der Mann, den sie liebt: Sie sind alle in Gefahr. Aber auch ihr Leben steht auf dem Spiel, trotzdem hat sie keine andere Wahl mehr und es wird nur eine überleben.
Gin ist noch genauso wie man sie aus den ersten Teilen kennt. Sie ist zielorientiert, geduldig und bereit zu töten, nur ist sie nicht so kalt, wie sie sich selbst gerne sieht. Genau das gefällt mir immer so an ihr. Sie ist hart und meistens hat sie kein Problem damit jemanden das Leben zu nehmen und würde alles tun, um die Menschen zu beschützen, die sie liebt. Und dann gibt es die Momente in denen man sieht, dass sie auch immer mehr Gefühle zulässt. Diese Entwicklung, die über mehrere Bänder stattfindet, wirkte authentisch und passiert nicht von jetzt auf gleich.
Aber nicht nur Gin ist ein vielschichtiger Charakter, auch die Menschen, die sie zu ihrer Familie zählt, sind interessante Charaktere. Alle haben ihre Stärken und natürlich auch ihre Schwächen und sie sind absolut loyal und sympathisch.
Ich fand es auch sehr toll, dass einige offene Fragen geklärt wurden. Man erfährt wie sich Fletcher und die Deveraux Schwestern sich kennen gelernt haben und auch wie Sophie zu ihrer Stimme kam. Man erfährt auch etwas über die Vergangenheit von Mab und auch über Owen.
Von der ersten Seite an war das Buch spannend und fesselnd. Ich bin ein großer Fan von Der Spinne und auch von allen Büchern von Jennifer Estep. Mit 'Spinnenbeute' hat sie mal wieder eine Geschichte geschaffen, die ich einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Ich könnte mich mal wieder darüber beschweren, dass die Autorin sich gerne wiederholt, aber ich habe bisher jedes Buch von ihr gelesen und langsam habe ich mich an ihre Art zu schreiben gewöhnt. Abgesehen davon, ist das manchmal gar nicht so schlecht an einige Sachen erinnert zu werden.
Jennifer Estep zählt zu meinen Lieblingsautoren und ihre Elemental Assassin Reihe rund um Gin ist immer wieder ein Highlight für mich. So musste natürlich auch Band 5 bei mir einziehen.
Von der Aufmachung passt das Cover mit dem Frauengesicht und der Spinnen Rune perfekt zu den anderen Ausgaben der Reihe. Zusammen im Regal sehen sie sehr schön aus. Die Spinnen Rune findet man auch wieder bei jeden neuen Kapitel.
Wir befinden uns wieder im verruchten Ashland, in dem es Elementarmagie gibt. Vampire, die sich prostituieren, Zwerge und Riesen welche auch mal ein paar Kugeln in die Brust einstecken, ohne zu sterben. Mab Monroe das Feuerelementar beherrscht den Untergrund. Doch wie lange noch. Gin, die Spinne, Auftragsmörderin im Ruhestand hat ihr den Krieg erklärt. Ist es endlich so weit, kann sie nun ihre Familie rechen?
Unterstützung erhält sie von ihren Freunden, ein wirklich drolliger Haufen. Da wäre Finn ihr Ziehbruder, der jede Information beschaffen kann aber auch alles besteigt, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Die Deveraux-Schwestern, sehr unterschiedlich aber beide sehr liebenswert und hilfsbereit Gin gegenüber. Und natürlich Owen * seufzt* ein Pracht Kerl von einem Mann, was ihn so besonders macht? Es ist nicht nur sein Aussehen, sondern die eher wie er Gin behandelt. Auch Bri, Eva und Violet sieht man wieder. Ich habe sie alle wirklich gern gewonnen.
Gin finde ich einen wahnsinnig sympathischen Charakter, sie ist mir richtig ans Herz gewachsen. Sie ist zwar eine Auftragsmörderin und behauptet des Öfteren ein schwarzes Herz zu haben, aber ob Schwarz oder Rot, sie hat es am rechten Fleck. Auch in diesem Band erfährt der Leser wieder etwas Neues und Unbekanntes aus der Vergangenheit. Diese kleinen Episoden gefallen mir besonders gut. So vervollständigt sich das Bild langsam.
Vom Plot her ist es aufgebaut wie die anderen Romane. Gin hat einen großen Gegner und kämpft gegen ihn, doch muss sie sich dazwischen auch kleineren widmen. Doch hier geht es um den Endgegner, Mab Monroe. Diese Entwicklung hätte ich so nicht vermutet, da die Reihe im Original mittlerweile 14 Bücher umfasst, hätte ich vermutet, dass wir Leser auf diesen Showdown noch warten müssen. Nun bin ich etwas unsicher, was da noch kommen wird. Bin aber sehr froh darüber, dass es weiter geht. Dieser Endkampf, Feuer gegen Eis ist natürlich extrem spannend und nervenaufreibend.
Fazit:
Ich liebe die Reihe.
Wieder spannend und rasant.
Mit sympathischen und authentischen Charakteren, die man mittlerweile ins Herz geschlossen hat.
Den Plot hätte ich so nicht vermutet, bin dadurch umso mehr auf Band 6 gespannt.
Zusammenfassung:
Als ehemalige Auftragskillerin hat >> Die Spinne << Gin Blanco einiges an Erfahrung im Töten vorzuweisen. Doch diesmal ist ihr Ziel niemand Geringeres als Feuerelementar Mab Monroe - die Frau, die einst Gins Familie umbrachte. Dass dieser Mord kein Spaziergang wird, scheint klar. Denn Mab ist nicht mächtig, sondern auch skrupellos. Um Gin niederzustrecken, hetzt Mab sowohl ihr, als auch ihrer kleinen Schwester Bria eine Armee Kopfgeldjäger auf den Hals. Gin ist entschlossen, Mabs Treiben ein für allemal eine Ende zu setzen. Nur zu welchem Preis?
Meine Meinung:
Das ist ja kein Wunder, da Jennifer Esteps Schreibstil eine starke Anziehungskraft hat, der man sich nicht entziehen kann. Zuerst will Gin Mabs Tod wie ein Attentat aussehen lassen, aber das gelingt ihr nicht. Währenddessen lernt sie die kleine Sydney und ihre Ersatzmutter Gentry kennen, die Kopfgeldjäger sind.
Bevor der finale Kampf beginnt, entführt Mab Gins kleine Schwester Bria. Gin und ihre Freunde wollen Bria retten. Der finale Kampf geht in die heiße Phase.
Ihre Elemente sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht, so wie es von Jo-Jo vorausgesagt wurde.
Gins Stein- und Eiselemente gegen Mabs Feuerelement.
Gins Macht wächst währenddessen noch weiter und sie entwickelt eine Art von Eisfeuer, mit dem sie Mab schlußendlich besiegen kann.
Mein Fazit:
Dieser 5. Band ist von Anfang an bis Ende sehr spannend, sodass ich kaum aufhören konnte, zu lesen.