22. Okt.
Rating:2

Das Ende versöhnt

Ich hatte mir das Buch 2004 schon mal als Taschenbuch gekauft und damals gelesen und, wenn ich mich recht erinnere, hat es mir gefallen. Nun habe ich es auf Kindle Unlimited entdeckt und dachte mir, ach lies es doch noch mal. Und ich war wirklich erstaunt, warum mir das damals gefallen hat. Die Personen bleiben alle oberflächlich, es passiert nicht richtig was, die Geschichten als Hebamme sind wirklich gut erzählt und rührig, aber der Rest geht eigentlich nur darum, wie junge queere Menschen durch Berliner Clubs ziehen und nach dem nächsten F suchen. Dann gibt es einige explizite Szenen, die bis auf die letzte aber auch nicht wirklich schön sind, sondern eher aggressiv. Alle Personen wirken ruhelos und fast durchweg unsympathisch und unzufrieden. Selbst die Hauptperson ist mir auf den Keks gegangen. Schade eigentlich. Das Ende versöhnt ein wenig.

Unter meinen Händen: Roman
Unter meinen Händen: Romanby Karen-Susan FesselQuerverlag