Ich fand es spannend, die Geschehnisse aus Sicht der Tochter zu lesen.
Ihr Buch geht über den Aufenthalt und die Flucht aus dem Iran hinaus und beschreibt ihr Leben danach und wie ihr Vater abermals versucht, sich in ihr Leben zu drängen und Jahre keine Ruhe gibt.
Wer „nicht ohne meine Tochter“ gelesen hatte sollte sich unbedingt mit diesem Buch hier beschäftigen. Ich hab es auf Prime Reading gefunden.
Mathob erzählt unverblümt ihre Seite dieser unglaublichen Geschichte und lässt uns daran teilhaben wie es ihr seit ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenalter damit ging die Tochter aus „nicht ohne meine Tochter“ zu sein.
Ich fand es sehr ergreifend auch ihre Seite zu lesen.
Ich finde es ich immer wieder schwer Biographische Bücher zu bewerten.
Ich habe zuerst das Buch ihrer Mutter gelesen und war von diesem hier genauso gefesselt, beeindruckt und erschüttert.
Was diese zwei Frauen durchgemacht haben ist kaum vorstellbar und dennoch haben sie nie aufgegeben und es geschafft ein neues und glückliches Leben zu führen.
Ich habe großen Respekt davor wie beide mit den Ereignissen ihrer Vergangenheit umgegangen sind und hoffe das sie weiterhin so zusammen halten.
"Nicht ohne meine Tochter " erzählt aus der Sicht der Tochter . Ein sehr persönlicher Einblick über die Auswirkungen dieses schrecklichen Traumas und wie sich aus dem verschrecken Kind eine starke selbstbewusste und starke Frau entwickelt hat.
Leseempfehlung geht raus.
Das Buch musste ich unbedingt lesen und es hat mich genau wie das allseits bekannte Buch der Mutter von Anfang an gefesselt und gepackt. Ich hatte mehr als einmal Tränen in den Augen - mal vor Lachen mal aus Trauer 👍
Absolute Leseempfehlung!
Mahtob Mahmoody ist keine Schriftstellerin, was man natürlich auch am Schreibstil merkt. Das war mir klar und stört mich nicht weiter. Was mich allerdings sehr wohl stört, sind zwei Punkte:
1. Mahtob und ihre Mutter Betty haben ohne Zweifel Schreckliches durchgemacht, was ihnen widerfahren ist, ist ungerecht und entsetzlich. Dennoch st0ße ich mich an Mahtobs schwarz/weißem Weltbild. Der Iran ist schlecht, Amerika ist gut. Für mich zu undifferenziert (obwohl ich es mir nicht anmaße sie dafür zu verurteilen, habe ich doch nie eine ähnliche Erfahrung machen müssen).
2. Die großzügig eingestreuten Kommentare über den christlichen Glauben im Allgemeinen und Mahtobs eigenen Glauben im Besonderen. An und für sich kein Problem, jedoch ist der Ton oftmals belehrend und zu missionarisch für meinen Geschmack.
Alles in allem eine einfach zu lesende, teils langatmige, teils spannende Schilderung einer außergewöhnlichen Kindheit und Jugend.